Bus kehrt an die Andernacher Straße zurück

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 15.12.2013 (39/2013)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Zum Fahrplanwechsel am Sonntag, 15. Dezember 2013 trafen sich Moosacher Fahrgäste um mit einem Glas Sekt auf die Wiedereinrichtung der Haltestelle Andernacher Straße anzustoßen. Mit dabei waren die Stadträte Josef Schmid und Dr. Alexander Dietrich. Drei bittere Jahre wurde den Bürgerinnen und Bürgern nur der Fußweg zu einem der umliegenden U-Bahnhöfe angeboten. Nun fährt die Stadtbuslinie 143 zum Olympia-Einkaufszentrum. Leider war bei der Feier kein Linienbus mit dabei. Sonntags werden die Haltestellen Andernacher Straße und Ehrenbreitsteiner Straße nämlich nicht bedient. Josef Schmid, der sich selbst schon einmal ein Bild von dem weiten Fußweg zur U-Bahn gemacht hatte versprach: ‚Wenn ich Oberbürgermeister werde, kommt auch der 50er-Bus wieder zurück.‘ Für Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrgäste war klar: ‚Dies ist nur ein erster Schritt für die Rückkehr der wichtigen Tangentialverbindung. Die Verbindung zum Moosacher Bahnhof muß wieder hergestellt werden.‘

Die Schauspielerin Monika Baumgartner war mit Ihrer Mutter genauso gekommen, wie die Seniorenbeirätin Mechthilde Löffelmann und Martin Marino von der Bürgerinitiative Metrobus 50 Moosach.

Einhellig wurden die Forderungen nach einen Wartehäuschen, das erst wenige Wochen vor der Entscheidung zur Wiedereinrichtung der Haltestelle abgebaut wurde, erweiterten Fahrzeiten, auch am Sonntag und in der Frühe, unterstützt. Das Ziel bleibt aber eine durchgehende Verbindung zum Bahnhof Moosach.

Der Vorschlag der Aktion Münchner Fahrgäste sieht eine betriebliche Verknüpfung der Metrobuslinien 50 und 51 sowie eine Beschleunigung dieser Linien vor. Damit könnte der zusätzliche Fahrzeugbedarf abgedeckt werden.

Fahrplanwechsel bereitet den Fahrgästen Sorgen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 12.12.2013 (38/2013)

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Am Sonntag, 15. Dezember 2013, tritt der Jahresfahrplan für das kommende Jahr in Kraft. Theoretisch verbessert sich das Angebot für die Fahrgäste deutlich. Mit neuen Zügen und verbessertem Angebot sollte der Meridian zwischen Salzburg, Kufstein und München starten. Der Werdenfels-Takt verbessert das Angebot nach Garmisch-Partenkirchen. Leider stehen nun nicht die erforderlichen Züge für den Meridian zur Verfügung. Wenigstens soll das bisherige Angebot erhalten bleiben.

‚Wir freuen uns, daß die verschiedenen Eisenbahnunternehmen eng zusammenarbeiten, um das bisherige Zugangebot nach Salzburg und Kufstein sicherzustellen‘ sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die Familie der Eisenbahner muß wirklich alles tun, damit der Betrieb einigermaßen läuft. Wir danken in diesem Zusammenhang insbesondere den Mitarbeitern von DB Regio Oberbayern und der S-Bahn München.‘

Die Vergabe von Verkehrsleistungen im Freistaat Bayern ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte. Das Angebot konnte durch den Wettbewerb deutlich verbessert und ausgebaut werden. Allerdings hatte schon die Bayerische Oberlandbahn am Anfang mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Inbetriebnahme neuer Strecken im Dezember ist mehr als unglücklich, ist aber europäischen Vorgaben geschuldet. Daher hat der Fahrgastverband mit Freude vernommen, daß die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) diese Problematik künftig besonders berücksichtigen will. So wäre ein ‚Vorlaufbetrieb‘ bei künftigen Ausschreibungen sicher sehr sinnvoll.

Der Fahrplanwechsel zwingt den Blick auch wieder auf das 15-Punkte-Programm der Bayerischen Staatsregierung zur Verbesserung der Situation bei der Münchner S-Bahn. Wir erwarten, daß der neue Verkehrsminister ganz energisch an diese Projekte heran geht und umgehend für eine Realisierung des Regionalzughaltes Poccistraße sorgt. Dort könnten nämlich die Fahrgäste des Meridian und der Südostbayernbahn bequem in die U-Bahn umsteigen.

‚Wir wünschen uns eine wirklich gute Zusammenarbeit aller Eisenbahner zum Wohle der Fahrgäste, denn der Erfolg des Gesamtsystemes ist entscheidend und nicht das Logo oder die Farbe der Züge‘, sagt Nagel abschließend.

Münchner Fahrgäste bekommen nicht die versprochenen Leistungen zum Fahrplanwechsel

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 01.12.2013 (37/2013)

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Zwei Wochen vor dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 15. Dezember 2013, wird bekannt, daß die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in keinem Betriebszweig die versprochenen Leistungen erbringen wird. Bei der U-Bahn kommt es nicht zur dringend erforderlichen Leistungsausweitung im Berufsverkehr. Die als ‚Angebotsoffensive‘ bejubelten Verbesserungen bei der Trambahn können wegen des seit Jahren herrschenden Wagenmangels nicht umgesetzt werden – und bei den angekündigten Buslinien im Innenstadtbereich ist es auch nichts geworden. Von den ständig zunehmenden technischen Störungen bei der U-Bahn werden die Fahrgäste zusätzlich beeinträchtigt. Die Sauberkeit der Bahnhöfe läßt mehr als zu wünschen übrig.

‚Die Fahrpreiserhöhung kommt pünktlich wie ein Uhrwerk jedes Jahr‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Aber mit den Leistungen nehmen es die Verkehrsunternehmen nicht so genau. Hier muß endlich die Politik handeln!‘

Es ist ja nicht das erste Mal, daß neue Fahrzeuge nicht zur Verfügung stehen. Bis kurz vor dem Fahrplanwechsel hat man den Eindruck erweckt, daß die Leistungen der MVG im versprochenen Umfang erbracht werden. Dann mußte man schon bei der U-Bahn einen Rückzieher machen – und jetzt auch noch bei der Trambahn. Ob die Expressbuslinie X30 funktionieren kann, wird von vielen Sachkundigen ebenfalls bezweifelt. Den Fahrgästen wäre es zu wünschen.

Genauso wie bei den Kliniken muß nun im Rathaus die ‚Notbremse‘ gezogen werden. Der Oberbürgermeister und sein zuständiger Referent werden sich Gedanken über personelle Konsequenzen machen müssen. Den Schlamassel bei den Stadtwerken haben die politisch Verantwortlichen selbst angerichtet. Auch die Stadträte der Mehrheitsfraktionen sind nicht unbeteiligt.

Das Verkehrsunternehmen ist ganz klar für die rechtzeitige Bereitstellung der Fahrzeuge verantwortlich. Viel zu schnell hat man die alten Trambahnzüge aus dem Bestand genommen. München braucht Reserven.

Wahrscheinlich gibt es auch Erfreuliches. Unsere langjährige Forderung ‚Takt 10 bis Zehn!‘ soll bei den Trambahnlinien realisiert werden. Und nach zweijähriger Bauzeit werden voraussichtlich die wenigen hundert Meter der Trambahnstrecke zum Pasinger Bahnhof in Betrieb genommen.

Massive Störungen bei der S-Bahn

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.11.2013 (36/2013)

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Während Bauarbeiten kam es in der Nacht zum 21. November 2013 zu einer Beschädigung des LZB-Kabels an einer schwer zugänglichen Stelle. Die Linienzugbeeinflussung (LZB) ermöglicht auf der Münchner S-Bahnstammstrecke den dichten Takt der Züge. Durch die Störung können derzeit nur einzelne Linien die Innenstadt durchqueren.

‚Natürlich kann es bei Bauarbeiten zu unvorhergesehenen Störungen kommen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Aber die Summe der Störungen im S-Bahnbereich ist einfach zu hoch.‘

Personen im Gleis und Notarzteinsätze sind in der letzten Zeit vermehrt aufgetreten. Zwar erkennen wir die Versuche, eine Verbesserung des derzeitigen Zustandes herzustellen, aber diese Anstrengungen müssen verstärkt werden.

Eine ’schnelle‘ Abhilfe kann der von der Bayerischen Staatsregierung gewünschte Regionalzughalt Poccistraße bieten, denn damit wäre eine Umleitungsstrecke für die S-Bahn geschaffen. Auch das Thema Fahrgastinformation bleibt natürlich auf der Tagesordnung.

München bekommt neue Trambahnzüge

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 04.11.2013 (35/2013)

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München bekommt neue Trambahnzüge. Die Stadtwerke München und Siemens stellen am Montag, 4. November 2013 einen neuen Trambahnzug vor. Mit insgesamt acht neuen Zügen soll die ärgste Not im Münchner Trambahnetz gelindert werden.

‚Wir freuen uns auf die neuen Trambahnzüge‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Inständig hoffen wir, daß damit ein neues und erfolgreiches Kapitel in der Geschichte der Münchner Trambahn aufgeschlagen wird.‘

Der Vorgänger dieses Wagentyps, die Variobahn, war ein jahrelanges Ärgernis. Die ebenfalls dringend benötigten Züge konnten lange Zeit nicht die erforderliche Zulassung erhalten. Dadurch kam es zu gravierenden Engpässen. Sogar eine im Fahrplan veröffentlichte Taktverdichtung konnte nicht realisiert werden.

Der Ausbau der Münchner Trambahn ist eine kostengünstige Lösung für die drängenden Verkehrsprobleme der Landeshauptstadt. Mit großem Erfolg konnte die Trambahnlinie nach St. Emmeram in Betrieb genommen werden. Der Andrang der Fahrgäste ist so stark, daß ab dem Fahrplanwechsel im Dezember zusätzliche Züge eingesetzt werden müssen. Wenn auch einige Stadträte verbissen gegen den Ausbau der Trambahn mit teilweise abstrusen Argumenten ankämpfen, so können nur Verbesserungen bei den schienengebundenen Fahrzeugen eine nachhaltige Lösung bieten.

Grundsätzlich benötigt München größere Trambahnfahrzeuge, dennoch ist es im ersten Schritt richtig, ein bewährtes Fahrzeugkonzept zu bestellen. Die Fahrgäste freuen sich auf die neuen Trambahnzüge und sehen einem Einsatz auf der neuen Bahnhofsschleife am 14. Dezember 2013 in Pasing mit Spannung entgegen.