Auch für junge Leute: Zivilcouragetraining

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.10.2014 (31/2014)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Außergewöhnliche Situationen erfordern ein cooles Handeln. Gerade Jugendliche geraten manchmal in Situationen, die ein besonders besonnenes Verhalten erfordern. Damit man Zivilcourage zeigen kann und dabei nicht selbst zum Opfer wird, veranstalten das Polizeipräsidium München, die Bundespolizeiinspektion München und die Aktion Münchner Fahrgäste ein Verhaltenstraining für Fahrgäste. In diesem Jahr finden noch drei kostenlose Kurse statt. Am Montag 13. Oktober 2014, am Mittwoch 5. November 2014 und am Montag 1. Dezember 2014. Beginn ist jeweils um 13:30 Uhr. Der Veranstaltungsort ist das Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Schwanthalerhöhe. Erfahrene Beamte trainieren mit den Teilnehmern das richtige Verhalten bei Rollenspielen in einem originalen S-Bahnzug. Die Berufsfeuerwehr München demonstriert den richtigen Einsatz eines Defibrillators. Die Anmeldung ist unter www.fahrgaeste.de oder der Münchner Rufnummer (089) 20355000 beim Service-Dialog der S-Bahn möglich. Ein kompetenter Ansprechpartner des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) ist bei jeder Veranstaltung anwesend.

Der Bayerische Verkehrsminister hat die Veranstaltungsreihe mit dem Nahverkehrspreis 2012 und der Deutsche Bahnkundenverband mit dem Deutschen Schienenverkehrs-Preis 2012 ausgezeichnet.

Zum Glück ist es keine alltägliche Situation, daß man in den Linienverkehrsmitteln des MVV bedrängt wird oder mit außergewöhnlichen Situationen konfrontiert wird. Dennoch ist es sehr hilfreich, wenn man die Sicherheitseinrichtungen kennt und mit ihnen vertraut ist. Immer wieder gelingt es zunächst Unbeteiligten, daß sie in richtiger Weise eingreifen. Das Ziel der Kurse ist die Vermittlung von praktischem Wissen.

Bahnstreik – kein Chaos

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 08.10.2014 (30/2014)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat einen Streik mit einer Dauer von 9 Stunden durchgeführt. Viele Züge sind dadurch ausgefallen, aber ein Chaos blieb aus. Einmal hatten sich die Fahrgäste darauf eingestellt und auf Fahrten mit den Linienverkehrsmittel verzichtet, aber auch die Bahn war sehr gut vorbereitet, um den Fahrgästen zu helfen. Mehr als bedauerlich war aber eine Weichenstörung am Ostbahnhof, die kurz nach Streikende dann doch für Chaos sorgte. Hier zeigt sich, daß unmittelbarer Handlungsbedarf für die Ertüchtigung der bestehenden Infrastruktur erforderlich ist.

‚Wenn durch eine rechtzeitige Ankündigung von Arbeitskampfmaßnahmen die elektronischen Informationssysteme mit den erforderlichen Daten versorgt werden könnten, wären die Auswirkungen auf die Fahrgäste weit weniger schlimm‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir fordern die Tarifparteien noch einmal auf, eine Lösung auf dem Verhandlungswege zu finden – unter den derzeitigen gesetzlichen Regelungen!‘

Der Fahrgastverband dankt besonders allen jenen Mitarbeitern, die sich wirklich mit großem Engagement um die Fahrgäste kümmerten. Auch allen, die die organisatorischen Voraussetzungen dafür geschaffen haben. So wurde beispielsweise ein ‚Hotelzug‘ angeboten, den Reisende nutzen konnten.

‚Daß dieser erste Streik einigermaßen gut abgelaufen ist, soll allerdings keine Einladung zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen sein. Die Eisenbahn und ihr Personal sind ein unverzichtbarer Teil der staatlichen Daseinsvorsorge‘, so Nagel.

Bahnstreik – kein Chaos

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat einen Streik mit einer Dauer von 9 Stunden durchgeführt. Viele Züge sind dadurch ausgefallen, aber ein Chaos blieb aus. Einmal hatten sich die Fahrgäste darauf eingestellt und auf Fahrten mit den Linienverkehrsmittel verzichtet, aber auch die Bahn war sehr gut vorbereitet, um den Fahrgästen zu helfen. Mehr als bedauerlich war aber eine Weichenstörung am Ostbahnhof, die kurz nach Streikende dann doch für Chaos sorgte. Hier zeigt sich, daß unmittelbarer Handlungsbedarf für die Ertüchtigung der bestehenden Infrastruktur erforderlich ist.

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