Die Verkehrsunternehmen der Deutschen Bahn werden von Dienstag, 7. Oktober 2014, 21:00 Uhr, bis Mittwoch, 8. Oktober 2014, 06:00 Uhr bestreikt. Die privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen werden zwar nicht bestreikt, es kann aber zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Die U-Bahnen, Trambahnen und Busse werden ebenfalls nicht bestreikt.
Streik bei der Bahn: Zurück an den Verhandlungstisch!
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.10.2014 (29/2014)
Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat heute, 7. Oktober 2014, um 4:35 Uhr bekannt gegeben, daß die Lokführer und das Zugpersonal der Deutschen Bahn ab 21:00 Uhr zu einem Streik bis morgen 06:00 Uhr aufgerufen werden. Dies war zu erwarten. Bei diesem Arbeitskampf geht es aber nicht nur um Lohnforderungen und Arbeitszeiten. Es geht auch um den Vertretungsanspruch einzelner Gewerkschaften in einem Unternehmen. Dies erleichtert die Verhandlungen natürlich nicht.
‚Wir fordern beide Tarifparteien auf, sich sofort an den Verhandlungstisch zu begeben – und wirklich inhaltliche Gespräche zu führen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wer auf andere gesetzliche Grundlagen wartet, der fügt nur den Fahrgästen schweren Schaden zu.‘
Die Lokführer haben den Arbeitskampf bisher sehr besonnen geführt. Die Warnstreiks hatten zwar schwerwiegende Folgen, blieben aber zeitlich einigermaßen begrenzt. Dennoch fordert der Fahrgastverband eine Vorwarnzeit von 48 Stunden und eine Notdienstvereinbarung für die ersten und letzten Züge, sowie eine durchgehende Bedienung aller Strecken. Daß dabei die gewohnten Taktzeiten nicht angeboten werden können ist klar, aber ganz ohne Eisenbahnverbindungen geht es eben auch nicht.
Die „neuen alten“ S-Bahn-Züge für die Linie A nach Altomünster
SZ-Artikel zu den ’neuen alten‘ S-Bahn-Zügen für die Linie A nach Altomünster:
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Wiesn 2014: Dank an das Personal aller Organisationen
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 05.10.2014 (28/2014)
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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de
Sinnvollerweise werden zur An- und Abreise auf die Festwiese in München die Linienverkehrsmittel genutzt. Dies stellt das Personal in jedem Jahr wieder vor große Herausforderungen. Aber auch die Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen müssen viel für die Fahrgäste tun, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
‚Wir danken allen Mitarbeitern für die Bewältigung des Oktoberfestverkehrs!‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die erheblichen Herausforderungen wurden wieder einmal gut gemeistert. Unser Dank gilt aber auch den Lokführern, die sich ja in einem Tarifkonflikt befinden. Das Oktoberfest wurde zum Glück von Streikmaßnahmen ausgenommen.‘
Problematisch sind natürlich die Störungen des Bahnverkehrs durch Personen im Gleis. Aber auch die Hilfeleistungen in den Zügen bedürfen einer höheren Aufmerksamkeit. Ein gestörter S-Bahnbetrieb birgt zusätzliche Gefahren, die künftig vermieden werden müssen.
Auch die Fahrgäste der Rikschas müssen mehr Schutz erhalten. In diesem Bereich sind ja manchmal abenteuerliche Gefährte unterwegs, die teilweise auch nur sehr spärlich beleuchtet sind. ‚Wir begrüßen diese umweltschonende Transportart‘, sagt Nagel. ‚Aber die Kennzeichnung der Fahrzeuge und die Überwachung der Preisgestaltung müssen verbessert werden!‘
91 Prozent der Lokführer stimmen für Streik
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat eine Urabstimmung ihrer Mitglieder durchgeführt: 91 Prozent der mehr als 16.000 befragten GDL-Mitglieder votierten für einen Streik bei der Deutschen Bahn (DB).
„Wir haben mit einer großen Zustimmung des Zugpersonals gerechnet, dieses Ergebnis ist jedoch absolut überzeugend. Es zeigt die feste Entschlossenheit unserer Mitglieder. Das beweist auch die hohe Beteiligung an der geheimen Briefwahl‘, so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky.
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