Bundespolizei fahndet nach Sachbeschädiger

Am Samstagmorgen, 8. August 2015, schlug ein bislang unbekannter Täter in einer Flughafen-S-Bahn eine Trennscheibe kaputt. Nach dem Täter wird gefahndet.

Gegen 05:45 Uhr schlug ein bislang unbekannter Mann in einer S8 Richtung Flughafen, vor dem Halt am Ostbahnhof, eine Scheibe kaputt. Es entstand ein Reparaturschaden von rund 250 Euro. Der Teilzug musste ausgestellt werden.

Die Bundespolizei wertete Videoaufzeichnungen aus, leitete Sofortfahndungsmaßnamen ein, die aber zunächst noch ohne Tätererkenntnisse blieben. Mit Fotos aus der S-Bahnüberwachung wird nun, zunächst polizeiintern, nach dem Sachbeschädiger gefahndet.

Bei der S-Bahn München fehlen Lokführer

Momentan müssen die Fahrgäste der S2, S4, S7 und S8 viel Geduld haben: Aufgrund von Personalmangel und Baustellen fallen reihenweise Zehn-Minuten-Takt-Verstärker auf diesen Linien aus. Auch die Streiks vom Frühling wirken noch nach – viele S-Bahn-Fahrer, die damals für die streikenden Kollegen eingesprungen sind, haben damals Überstunden angesammelt, die nun abgebaut werden müssen…

SZ-Artikel

Seit 1. August kein Avenio in München

Ihr habt es vielleicht schon gelesen oder bemerkt: Seit dem 1. August fahren keine Avenios mehr durch München. Grund hierfür ist, dass die vorläufige Zulassung der Avenios durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) nicht verlängert wurde. Wir hoffen, dieses Kasperltheater hat bald ein Ende. Es kann schließlich nicht sein, dass der Streit zwischen MVG und der Regierung von Oberbayern bzw. der TAB auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen wird…

SZ-Artikel

Kommentar im Merkur

Baustellen quälen die Fahrgäste

Die Verkehrsunternehmen nutzen die Ferienzeit, um Bauarbeiten an der Verkehrsinfrastruktur durchzuführen. Allerdings führt dies zu besonderen Erschwernissen und Qualen für die Fahrgäste und es ist nicht leicht an die erforderlichen Informationen heran zu kommen. Gerade für Touristen ist es ärgerlich, wenn die normale Linienführung verändert wird.

„Bauen unter dem rollenden Rad ist anscheinend aus der Mode gekommen“, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Billiger und einfacher ist es wohl am Tage zu arbeiten, früher wurde eben über Nacht auch einmal eine Weiche ausgewechselt. Dies war aber gut für die Zuverlässigkeit des Systems.“

Der Fahrgastverband wünscht sich eine verbesserte Baustellenkommunikation, die insbesondere auch eine graphische Darstellung der aktuellen Situation abbildet. Die verbale Schilderung der verschiedenen Baustellen ist nicht ausreichend. Es gibt aber auch ein Lob: Die elektronischen Auskunftssysteme sind gut gepflegt. Wer seine aktuelle Reiseroute elektronisch plant, der kommt oft zu erstaunlich guten Ergebnissen.

„Wir wünschen uns mehr qualifiziertes Personal mit der erforderlichen elektronischen Ausstattung, das Auskünfte erteilen kann“, so Nagel.

Baustellen quälen die Fahrgäste

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 03.08.2015 (23/2015)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Verkehrsunternehmen nutzen die Ferienzeit, um Bauarbeiten an der Verkehrsinfrastruktur durchzuführen. Allerdings führt dies zu besonderen Erschwernissen und Qualen für die Fahrgäste und es ist nicht leicht an die erforderlichen Informationen heran zu kommen. Gerade für Touristen ist es ärgerlich, wenn die normale Linienführung verändert wird.

‚Bauen unter dem rollenden Rad ist anscheinend aus der Mode gekommen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Billiger und einfacher ist es wohl am Tage zu arbeiten, früher wurde eben über Nacht auch einmal eine Weiche ausgewechselt. Dies war aber gut für die Zuverlässigkeit des Systems.‘

Der Fahrgastverband wünscht sich eine verbesserte Baustellenkommunikation, die insbesondere auch eine graphische Darstellung der aktuellen Situation abbildet. Die verbale Schilderung der verschiedenen Baustellen ist nicht ausreichend. Es gibt aber auch ein Lob: Die elektronischen Auskunftssysteme sind gut gepflegt. Wer seine aktuelle Reiseroute elektronisch plant, der kommt oft zu erstaunlich guten Ergebnissen.

‚Wir wünschen uns mehr qualifiziertes Personal mit der erforderlichen elektronischen Ausstattung, das Auskünfte erteilen kann‘, so Nagel.