Mann stürzt vor U-Bahn und überlebt

Ein 29jähriger wollte am Mittwoch, 23. Dezember.2015, gegen 22:50 Uhr, auf dem Bahnsteig der U3/U6 am U-Bahnhof Sendlinger-Tor-Platz an wartenden Fahrgästen vorbeigehen. Hierbei kam er der Bahnsteigkante sehr nahe und stürzte in das Gleisbett. Gerade in diesem Augenblick fuhr ein 56jähriger mit der U3 von Moosach kommend in den U-Bahnhof ein. Er bemerkte den Sturz des Mannes und leitete sofort eine Schnellbremsung ein.

Ein am Bahnsteig anwesender Verkehrsmeister rief dem Fahrgast zu, er solle sich in den „Sicherheitsraum“ unterhalb der Bahnsteigkante flüchten. Der junge Mann reagierte schnell und rollte sich in den Sicherheitsraum. Einen Moment später fuhr die bremsende U-Bahn an ihm vorbei. Es kam zu keiner Berührung zwischen U-Bahn und dem Mann. Der Verkehrsmeister schloß den Strom kurz und konnte den 29jährigen anschließend bergen. Der Gestürzte brach sich bei dem Unfall den linken Ellbogen und wurde mittels Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund des Ereignisses war das Gleis für 30 Minuten gesperrt. Es fielen deshalb mehrere U-Bahnzüge aus.

Bahnsteigtüren unverzichtbar

Ein 29jähriger wollte am Mittwoch, 23. Dezember 2015, gegen 22:50 Uhr, auf dem Bahnsteig der U3/U6 am U-Bahnhof Sendlinger-Tor-Platz an wartenden Fahrgästen vorbeigehen. Hierbei kam er der Bahnsteigkante sehr nahe und stürzte in das Gleisbett. Gerade in diesem Augenblick fuhr ein 56jähriger mit der U3 von Moosach kommend in den U-Bahnhof ein. Er bemerkte den Sturz des Mannes und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Ein am Bahnsteig anwesender Verkehrsmeister rief dem Fahrgast zu, er solle sich in den „Sicherheitsraum“ unterhalb der Bahnsteigkante flüchten. Der junge Mann reagierte schnell und rollte sich in den Sicherheitsraum. Einen Moment später fuhr die bremsende U-Bahn an ihm vorbei. Es kam zu keiner Berührung zwischen U-Bahn und dem Mann. Der Verkehrsmeister schloß den Strom kurz und konnte den 29jährigen anschließend bergen. Der Gestürzte brach sich bei dem Unfall den linken Ellbogen und wurde mittels Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund des Ereignisses war das Gleis für 30 Minuten gesperrt. Es fielen deshalb mehrere U-Bahnzüge aus.

‚Wir freuen uns über das große Glück des jungen Mannes und sind dankbar für die vorbildliche Reaktion des Verkehrsmeisters‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Dieses Ereignis zeigt aber wieder einmal, wie dringend notwendig die technische Aufrüstung des Münchner U-Bahnsystemes ist: Wir brauchen Bahnsteigtüren, die Gleisbettüberwachung und einen automatischen Fahrbetrieb zur Leistungssteigerung der bestehenden Tunnel.‘

Der Fahrgastverband fordert seit langem, in das bestehende System zu investieren und es auf einen zeitgemäßen technischen Stand zu bringen. Nur Bahnsteigtüren können an den hochbelasteten Stationen für die notwendige Sicherheit sorgen. Zwar wird den U-Bahnhof Sendlinger Tor umgebaut, dies ist aber nicht ausreichend um dem hohen Fahrgastansturm gerecht zu werden. Die Gleisbettüberwachung soll an weniger belasteten Bahnhöfen für zusätzliche Sicherheit sorgen. In der Vergangenheit gab es etliche bedauerliche Fälle, bei denen die Zeit zwischen dem Sturz ins Gleisbett und dem Einfahren des Zuges genügend lange gewesen wäre, um einen tödlichen Ausgang zu vermeiden. Auch muß verstärkt auf den ‚Sicherheitsraum‘ unter jedem Bahnsteig in den Tunnelbahnhöfen hingewiesen werden.

‚Wir appellieren auch an alle Fahrgäste, zuerst an ihre eigene Sicherheit zu denken. Es lohnt sich nicht für ein paar Sekunden Zeitgewinn, ein Risiko einzugehen‘, sagt Nagel mahnend.

Bürger vom Stadtquartier an der Andernacher Straße begrüßen den Stadtbus 163

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 22.12.2015 (35/2015)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 ist das Stadtquartier an der Andernacher Straße wieder mit dem Moosacher Bahnhof verbunden. Darauf mußten die Bürgerinnen und Bürger fünf Jahre lang warten. Die Einweihung der neuen Linie war also ein freudiger Anlaß, den sich auch Bürgermeister Schmid nicht entgehen ließ. Mit einem Becher Glühwein stieß er mit den Fahrgästen auf den Erfolg der neuen Linie an.

‚Ich hoffe, daß die neue Linie gut angenommen wird und freue mich, daß ich damit mein Versprechen von der Veranstaltung vor der Kommunalwahl eingelöst habe‘, sagte Josef Schmid, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München. ‚Endlich ist Moosach wieder vollwertig an das Busliniennetz angeschlossen.‘

Unzählige Aktivitäten wurden von der Bürgerinitiative Metrobus 50 Moosach gemeinsam mit dem Fahrgastverband gestartet, da die Verlängerung der U-Bahn nach Moosach als Argument für die Einstellung der Buslinie herhalten mußte. Schmid befuhr die Strecke von Allach nach Moosach gemeinsam mit Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrgäste. Noch aus seiner Schulzeit war Schmid der Streckenverlauf der früheren Linie 78 wohl bekannt. Nach der Ankunft an der Andernacher Straße bedankten sich viele Fahrgäste ausdrücklich für die Wiederinbetriebnahme der Buslinie zum Moosacher Zentrum. Jetzt können auch Berufstätige diese Linie wieder nutzen, denn sie verkehrt ab etwa 6 Uhr.

‚Wir sind sehr glücklich über die neue Buslinie‘, sagte Martin Marino von der Bürgerinitiative. ‚Unser Ziel bleibt aber die Schaffung einer Tangente durch die Verknüpfung der Metrobuslinien 50 und 51. Heute sind wir diesem Ziel einen wichtigen Schritt näher gekommen.‘

Als Schmid wieder in den Busstieg, um nach Hause zu fahren, winkten ihm die Moosacher glücklich nach. Sie müssen nun nicht mehr bei Wind und Wetter den beschwerlichen Weg zu den U-Bahnhöfen auf sich nehmen und erreichen auch viele Einrichtungen am ‚Moosacher Stachus‘ wieder auf dem direkten Weg.

Zuschüsse für den Bau der Tram nach Steinhausen

Endlich ist sie da, die Zusage der Regierung von Oberbayern über die staatlichen Zuschüsse für den Bau der Tram nach Steinhausen. Damit steht dem Bau der Tramverlängerung von der Einsteinstraße in Richtung Hochhaus des Süddeutschen Verlags an der S-Bahnhof Berg am Laim nichts mehr im Wege.

Schön fänden wir es, wenn die Trambahnstrecke bis zur nächsten Wiesn in Betrieb gehen würde.

http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/tram-steinhausen-genehmigung-100.html