SZ: Die Bahn und ihr Knall

Gestern hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Fahrgastinformation im MVV nicht immer so funktioniert, wie sie sollte. So erfuhren die meisten Fahrgäste der U-Bahnen und Busse erst von der Störung auf der Stammstrecke, als sie bereits an dem Bahnhof angekommen waren, an dem sie in die S-Bahn umsteigen wollten.

Gerade bei solchen großen Störungen, die sehr viele Menschen im Großraum München betreffen, wäre es wichtig, dass die Informationen darüber verbundweit weitergegeben werden, damit sich die Fahrgäste rechtzeitig eine Alternative überlegen können und nicht erst an der Stammstrecke erfahren, dass dort im Moment nichts mehr geht.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-die-bahn-und-ihr-knall-1.2844056

Mann stürzt vor U-Bahn und wird schwer verletzt

Am Sonntag, 31. Januar 2016, um kurz nach 7 Uhr, kam es am U-Bahnhof Am Hart zu einem tragischen Unfall. Ein 18-jähriger Münchner befand sich hier im stark angetrunkenen Zustand im U-Bahnhof. Vorher hatte er noch auf einer Bank im Wartebereich geschlafen. Er stand dann auf, fing an zu torkeln und fiel schließlich in den Gleisbereich. Als die U-Bahn einfuhr, wurde er schwer verletzt.

 Der 18-Jährige konnte schließlich geborgen werden und wurde mit dem Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus verbracht.

Glückwunsch zum Integrationspreis

Bahnchef Rüdiger Grube hat 2012 den Integrationspreis der Deutschlandstiftung erhalten. Dieser Preis wird durch eine Statue der Goldenen Victoria für Integration symbolisiert. Als Dank für die Leistung der Eisenbahner bei der Bewältigung der Ankunft von Tausenden von Flüchtlingen wird die Statue nun am Münchner Hauptbahnhof für ein halbes Jahr ausgestellt.

‚Die ganze Eisenbahnerfamilie vom Hauptbahnhof hat gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen und den Vertretern anderer Behörden und Institutionen wirklich eine großartige Leistung bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturmes vollbracht. Da ist jedes Zeichen des Dankes mehr als angebracht‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Mit ganz viel menschlicher Wärme wurden die Ankommenden in München empfangen und mit großem organisatorischen Geschick an die nächsten Ziele weitergeleitet. Das war bewundernswert.‘

Die Eisenbahn verbindet Menschen und auch in den einzelnen Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen arbeiten Menschen unterschiedlichster Herkunft gut zusammen. An einem Bahnhof kann man gut gelebte Integration besonders leicht erkennen. München war dafür ein herausragendes Beispiel.

40.000 Falschparker pro Jahr

40.000 Mal pro Jahr ist für Tram- und Busfahrer die Haltestelle oder der Fahrtweg blockiert, häufig durch Autos – das sind im Schnitt mehr als 100 Mal am Tag. Alle zwei bis drei Tage führt das dann dazu, dass die Fahrgäste zu Fuß weitergehen oder auf den SEV umsteigen müssen. Oft kann ein Bus auch nicht mehr an den Bordstein der Haltestelle heranfahren, sodass der Einstieg mit Kinderwagen, Rollatoren usw. ohne Hilfe kaum möglich ist…

http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/100-mal-am-tag-blockieren-autofahrer-busse-und-tram-und-sorgen-fuer-verzoegerungen-6061979.html