St. Nimmerlein!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.10.2000 (19/2000)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Termin: Sonntag, 15. Oktober 2000, 11:00 Uhr Busbahnhof Arabellapark (U4 Arabellapark; Kreuzung Englschalkinger- und Elektrastraße)

Wir fordern die Verwirklichung der Trambahnverlängerung nach St. Emmeram. Der Termin eignet sich zur Bildberichterstattung.

Zum Hintergrund: Am 13. März 1991 hat der Münchner Stadtrat einstimmig die ‚Integrierte ÖPNV-Planung‘ beschlossen. Bestandteil dieses Beschlusses war auch die Verlängerung der Trambahn vom Effnerplatz nach St. Emmeram. Als sich die Verkehrsbetriebe im Jahr 1994 daran machten, die Strecke zu verwirklichen regte sich vereinzelter Protest. Und seither ruht nicht nur das Planfeststellungsverfahren nach St. Emmeram, sondern es wurde auch nicht die unumstrittene Strecke zum Cosimapark in Angriff genommen. Die diesjährige Bürgerversammlung hat mit einem Beschluß die Notwendigkeit der Verbesserung des Verkehrsangebotes in Bogenhausen unterstrichen. Und dies fordern wir nun ein. Im Anschluß an die Veranstaltung stehen wir für Fragen und zur Diskussion bereit.

70 Jahre Trambahn nach Moosach

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 27.09.2000 (18/2000)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Gemeinsam mit dem Bezirksausschuß 10 (Moosach) veranstalten wir eine Feier dieses Jubiläums:

1. Fotowettbewerb:
Jeder, der ein historisches Bild zum Thema Trambahn in Moosach oder auch eine gelungene Aufnahme aus neuerer Zeit hat, ist herzlich eingeladen. Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost. Der Hauptgewinn ist eine Sonderfahrt mit der weiß-blauen Trambahn. Die Fahrtroute wird nach den Wünschen des Gewinners ausgewählt. Der zweite Preis ist ein Modelltrambahnzug im Maßstab 1:160 (Spur N). Weiter gibt es Musik-CDs mit dem Lied ‚Ein Wagen von der Linie 8‘, Krawattenklammern und Ansteckpins. Die Bilder sind bis 21. Oktober 2000 mit Absenderangabe auf der Rückseite per Post an ‚Aktion Münchner Fahrgäste, c/o Martin Marino, Koblenzer Straße 7, 80993 München oder elektronisch per eMail an Aktion@Fahrgaeste.de zu senden. Sie werden nach Eingang zum Teil vom 2. bis 6. Oktober 2000 im OEZ (Olympia-Einkaufszentrum), sowie am 29. Oktober 2000 beim großen Trambahnfest am Bahnhof Moosach gezeigt. Die Verlosung erfolgt an diesem Tag. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Aktion Münchner Fahrgäste erhält das Recht, die Bilder zu veröffentlichen.

2. Ausstellung im OEZ:
Ab Montag, 2. Oktober 2000, ist im Obergeschoß des OEZ (Olympia-Einkaufszentrum) die Ausstellung ’70 Jahre Trambahn in Moosach‘ zu sehen. Es werden Schautafeln, Originalexponate und Modelle gezeigt. Die Freunde des Münchner Trambahnmuseums haben uns trotz der Turbulenzen um ihre Unterbringung tatkräftig unterstützt.

3. Verkehrspolitische Diskussion:
Montag, 23. Oktober 2000, 19:00 Uhr im ‚Alten Wirt Moosach‘ (Tram 20, Bus 41, 36 ‚Pelkovenstraße‘)
Nach einem historischen Rückblick mit Dias wenden wir uns aktuellen Problemen der Verkehrspolitik zu.

4. Fest auf dem Moosacher Bahnhofsvorplatz:
Sonntag, 29. Oktober 2000, 11:00 bis 16:00 Uhr
Vorgesehen sind Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen zwischen Moosach und Westfriedhof, Infostände der Verkehrsinitiativen und vom MVV. Die Moosacher Vereine und die Freiwillige Feuerwehr beteiligen sich natürlich auch aktiv. Die Spatenbrauerei sorgt fürs Bier.

Gute Idee

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.09.2000 (17/2000)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Eine gute Idee kommt aus dem Bezirksausschuß Bogenhausen (BA 13): Die bekannten U-Bahnschilder mit dem blauen ‚U‘ sollen zusätzlich mit dem Bahnhofsnamen versehen werden. Dies hatte die CSU-Fraktion im BA beantragt. Wir haben das schon einmal in einer Fotomontage ausprobiert. Sie kann auf unserer Internetseite www.Fahrgaeste.de besichtigt werden. Wir sehen darin zwei große Vorteile: Die Noch-nicht-Fahrgäste, eine Zielgruppe die uns besonders am Herzen liegt, lernt schon im Vorbeifahren mit dem Auto oder Radl die Stationsnamen kennen. Das Verkehrsunternehmen, das den Betrieb der unterirdischen Bahn durchführt, kann sich auch an der Oberfläche präsentieren.

Ganz klar: Der Berufstätige, der jeden Morgen mit dem gleichen Zug zur Arbeit fährt, braucht weder Schild noch Bahnhofsnamen. Aber selbst ein Münchner tut sich in einem fremden Stadtviertel schwer, an der Oberfläche zu wissen, an welchem U-Bahnhof er sich befindet.

Hoffen wir, daß sich die Idee finanzieren läßt.

Zeit is worn!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.08.2000 (16/2000)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Es ist wirklich Zeit geworden, mit dem Ausbau der S-Bahn zu beginnen: ‚Schon‘ im Oktober startet der Ausbau der S2 zwischen Giesing und Deisenhofen. Bleibt nur abzuwarten, ob der 10Minuten-Takt im Jahr 2004 Wirklichkeit wird. Manchmal wären wir schon froh, wenn es einen pünktlichen 20-Minuten-Takt geben würde.

Wie langsam ein Unternehmen, das an die Börse strebt, in der Umsetzung politisch gewollter Vorhaben ist, bleibt uns unverständlich. Wenn Minister Wiesheu und seine Mitarbeiter nicht ständig auf die Bahn einwirken würden – der Eigentümer, die rotgrün regierte Bundesrepublik, würde die Bahn noch mehr verkommen lassen. Dabei haben wir doch immer bei den grünen Lokalpolitikern Unterstützung für die Schienenverkehrsmittel erfahren.

Wir wollen an dieser Stelle schon darauf hinweisen, daß es auch in diesem Jahr wieder Winter wird! Der in dieser Woche liegengebliebene S-Bahnzug läßt uns nur Schlimmes befürchten. Besonders erfreulich war die 18 Minuten verspätete S-Bahn in Moosach, die also 2 Minuten vor der Taktzeit fuhr, – und so von sehr vielen umsteigenden oder pünktlichen Fahrgästen noch gesehen werden konnte. – Wann werden die Betriebsleitung, die Fahrdienstleiter und Lokführer begreifen, daß eine S-Bahn mit 20-Minuten Verspätung dem Fahrgast als pünktlich erscheint.

Die Parkstadt Schwabing braucht eine Trambahn

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.07.2000 (15/2000)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Wenn der Oberbürgermeister heute zum ersten Spatenstich für die Parkstadt Schwabing greift, beginnt der Startschuß für ein neues Stadtviertel. Damit dieses nicht bereits in kürzester Zeit im Verkehr erstickt, ist ein leistungsfähiges öffentliches Verkehrsmittel wie eine Trambahnlinie nötig. Es ist von elementarer Bedeutung, daß diese zeitgleich mit den Büro- und Wohnhäusern fertig wird. Das Angebot von öffentlichem Linienverkehr muß von Anfang an stimmen. Denn jemand, der sich einmal über den im Stau stecken bleibenden Verdrussbus geärgert hat, kann man als Kunden nur sehr schwer wieder für den MVV gewinnen.

Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert die Landeshauptstadt München und die Stadtwerke auf, unverzüglich die Planungen für die Trambahnstrecke zu forcieren und alles zu unternehmen, damit das Neubaugebiet an der Neusser Straße so schnell wie möglich optimal mit einer Trambahnlinie zur Münchner Freiheit an den Linienverkehr angeschlossen wird.