Fahrgäste im Dialog: Pilotprojekt Neufahrner Kurve

Am Donnerstag, 3. März 2016, um 18:00 Uhr berichtet Thomas Graf von der Autobahndirektion Südbayern über ein neues Projekt seiner Behörde. Der Freistaat Bayern hat erstmals die Verantwortung für die Planung eines Schieneninfrastrukturprojektes übernommen. Die Fachleute der Autobahndirektion wurden beauftragt, die Neufahrner Kurve, einen doppelten Gleisbogen, zu planen. Begonnen wurde damit im Jahr 2007. Die Maßnahme hat ein Investitionsvolumen von 90 Millionen Euro. Im April 2013 wurde das Projekt mit der Unterzeichnung des Realisierungsvertrages an die Deutsche Bahn übergeben. Seit 2014 befindet sich der neue Gleisabschnitt im Bau und soll Ende 2018 in Betrieb gehen.

Die Veranstaltungsreihe ‚Fahrgäste im Dialog‘ findet in der Halle III im Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Schwanthalerhöhe, Am Bavariapark 5, statt. Der Eintritt kostet 3 Euro, für Mitglieder des Deutschen Museums und des Fahrgastverbandes ist der Eintritt frei. Erreichbar ist das Verkehrszentrum mit den MVV-Verkehrsmitteln U5, U-Bahnhof Schwanthalerhöhe, Metrobus 53 und dem Stadtbus 134 . Im Anschluß an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Spatenstich zur neuen Trambahn erst nach dem geplanten Inbetriebnahmedatum

Eigentlich ist es immer ein Freudentag, wenn der Münchner Oberbürgermeister zum Spaten greift und den Baubeginn einer neuen Trambahnlinie verkündet. Bei der neuen Trambahnstrecke nach Zamdorf ist das Ereignis aber von mehreren Mißständen überschattet. Der Spatenstich liegt zeitlich hinter dem geplanten Eröffnungsdatum im Dezember 2015. Verantwortlich sind die Stadtwerke München, wenn diese natürlich der Regierung von Oberbayern die Verzögerung anlasten. Tatsache ist aber, daß der Stadtrat die Stadtwerke beauftragt hat und somit das Verkehrsunternehmen die Verantwortung trägt. Verspätungen gehören da anscheinend zum Geschäft.

Ärgerlich ist auch die derzeit noch geplante Linienführung der neuen Trambahnlinie. Statt wie vom zuständigen Bezirksausschuß gefordert, von den Fahrgastverbänden gewünscht und im Interesse der zukünftigen Fahrgäste soll die Linie nach Grünwald anstatt in die Innenstadt führen. Vermutlich ist dies nur dem extremen Wagenmangel geschuldet, denn die Trambahnlinie 19 müßte dringend verstärkt werden.

Traurig ist, daß dem Bau der Trambahnstrecke auch die Stillegung eines Industriestammgleises zugeschrieben werden muß. Natürlich wird jeder Zusammenhang in Abrede gestellt. Aber hinter den Kulissen wurde für die Vermeidung einer Kreuzung zwischen Trambahn und Eisenbahn gesorgt. Schade, daß der Süddeutsche Verlag nun nicht mehr auf der Schiene versorgt werden kann.

2016 wird am Münchner S-Bahn-Netz wieder fleißig gebaut

Auch dieses Jahr wird am Münchner S-Bahn-Netz wieder fleißig gebaut. Unter anderem stehen der Arnulfsteg, ein neuer Übergang über das Gleisfeld östlich der Donnersbergerbrücke, und neue Weichen am Ostbahnhof, in Feldmoching und in Moosach auf dem Programm. Auch an der Neufahrner Kurve wird weiter gearbeitet.
Das führt jedoch für die Fahrgäste zu einigen Behinderungen, so ist zum Beispiel im August die Stammstrecke für drei Tage gesperrt.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/oeffentlicher-nahverkehr-wo-die-bahn-baut-und-was-das-fuer-pendler-bedeutet-1.2878850

Infokiosk am Isartor eröffnet

Am 25. Feburar 2016 hat die Aktion Münchner Fahrgäste ihren neuen Infokiosk am Isartor eröffnt. Der Umzug an diesen Haltepunkt war notwendig, da die Deutsche Bahn Umbaumaßnahmen am bisherigen Standort Stachus durchführt. Jeweils am Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr ist der Infokiosk besetzt. Aber auch zu anderen Zeiten stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter je nach Möglichkeit zur Verfügung.

Beim Infokiosk am Isartor gibt es Beratung zu allen Fragen rund um die Verkehrsmittel im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund.

Fahrgäste im Dialog: Thomas Graf von der Autobahndirektion Südbayern, Schieneninfrastruktur

Die Neufahrner Kurve soll ab 2018 den Flughafen München besser an den ostbayerischen Raum anbinden, Regionalzüge aus Richtung Regensburg sollen dann direkt zum Flughafen fahren. Zugleich ist die Baustelle eine der ungewöhnlichsten Münchens, an der u.a. Industrietaucher beteiligt sind.
Am 3. März berichtet Thomas Graf von Autobahndirektion Südbayern, Schieneninfrastruktur im Rahmen der „Fahrgäste im Dialog“ über das Projekt.
Der Vortrag findet um 18 Uhr, wie immer im Verkehrszentrum des Deutschen Museums statt.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/skurrile-baustelle-betonarbeiten-unter-wasser-1.2834932-1

http://www.fahrgaeste.de/imdialog/index.php
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/neufahrner-kurve-schwieriger-brueckenschlag-1.2741251