S-Bahn München braucht Soforthilfe

Am Mittwoch, 2. März 2016 kam es zu bedauerlichen Störungen bei der S-Bahn München. Am Morgen legte zunächst eine Stellwerksstörung die Stammstrecke für mehrere Stunden lahm, dann kam es am Nachmittag auch noch zu einem Personenunfall.

„Die S-Bahn München braucht ein Soforthilfeprogramm, das bei Störungen wirksam greift“, fordert Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrgäste. „Wir werden mit allen Verantwortlichen sprechen, was zu tun ist, um die Auswirkung von solchen Störungen zu vermindern. Hauptthema ist dabei die Fahrgastinformation.“

Zwar werden die Notfallprogramme ständig verbessert und es wurde auch schon einiges erreicht, aber die Politik muss dem System S-Bahn ein Soforthilfeprogramm spendieren. Dazu gehört nicht nur der Regionalzughalt Poccistraße, sondern auch die Sendlinger Spange und eine Verstärkung der Regionalzüge zwischen Pasing und Hauptbahnhof, genauer gesagt dem Holzkirchner Bahnhof.

„Störungen sind unvermeidlich, aber ein gut vernetztes System des Linienverkehrs kann die Auswirkungen für die Fahrgäste vermindern. Daher ist es auch wichtig, dass die Trambahnlinie 20 auf der neuen Strecke nach Berg am Laim Bf (Zamdorf) fährt und nicht die geplante Linie 25 einen Anschluss an die S-Bahn herstellt“, sagt Nagel zum wiederholten Male.

S-Bahn München braucht Soforthilfe

Am Mittwoch, 2. März 2016 kam es zu bedauerlichen Störungen bei der S-Bahn München. Zuerst legte eine Stellwerksstörung die Stammstrecke lahm, dann kam es auch noch zu einem Personenunfall.

‚Die S-Bahn München braucht ein Soforthilfeprogramm, das bei Störungen wirksam greift‘, fordert Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir werden mit allen Verantwortlichen sprechen, was zu tun ist, um die Auswirkung von solchen Störungen zu vermindern. Hauptthema ist dabei die Fahrgastinformation.‘

Zwar werden die Notfallprogramme ständig verbessert und es wurde auch schon einiges erreicht. Aber die Politik muß dem System S-Bahn ein Soforthilfeprogramm spendieren. Dazu gehört nicht nur der Regionalzughalt Poccistraße, sondern auch die Sendlinger Spange und eine Verstärkung der Regionalzüge zwischen Pasing und Hauptbahnhof, genauer gesagt dem Holzkirchner Bahnhof.

‚Störungen sind unvermeidlich, aber ein gut vernetztes System des Linienverkehrs kann die Auswirkungen für die Fahrgäste vermindern. Daher ist es auch wichtig, daß die Trambahnlinie 20 auf der neuen Strecke nach Berg am Laim Bf (Zamdorf) fährt und nicht die geplante Linie 25 einen Anschluß an die S-Bahn herstellt‘, sagt Nagel zum wiederholten Male.

Trambahn-Westtangente: Überzeugen statt überstimmen

Nun ist eine erneute Diskussion um die Trambahn-Westtangente in München entbrannt. Anlaß waren Äußerungen von Oberbürgermeister Dieter Reiter beim verspäteten Spatenstich der Trambahn nach Zamdorf (Berg am Laim Bf). Reiter sieht eine Mehrheit des Münchner Stadtrates für den Bau der Trambahnstrecke, die vom U-Bahnhof Aidenbachstraße über den S-Bahnhof Laim bis zum Romanplatz führt. Vor beinahe 25 Jahren wurde der Ausbau der Münchner Trambahn noch einstimmig im Münchner Stadtrat beschlossen. Leider doktern die Stadtwerke immer noch an der Verwirklichung der damals beschlossenen Trambahnstrecken herum. Am 24. Juli 2013 gab es schon einen vorbereitenden Trassierungsbeschluß der aber unter der rot-grünen Mehrheit niemals endgültig beschlossen wurde. Dies war aus Sicht der Fahrgäste mehr als bedauerlich.

‚Teilweise leiden scheinbar einige Mitglieder der CSU in München unter einer ausgesprochenen Trambahnphobie, die sachlich überhaupt nicht begründet ist‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Allerdings können wir auch sehr viele vernünftige Gedanken in der CSU-Fraktion erkennen. Auch die sehr erfolgreiche Trambahn nach St. Emmeram wurde ja einstimmig beschlossen. Wir wünschen uns, daß alle Stadträte von der Trambahn überzeugt werden und nicht nur überstimmt.‘

Vom Münchner Oberbürgermeister erwartet der Fahrgastverband, daß alle Teile der Stadtverwaltung und der städtischen Gesellschaften zügig an der Verwirklichung von neuen Trambahnstrecken arbeiten, denn nur so lassen sich die Verkehrsprobleme schnell und kostengünstig lösen.

Spatenstich für die neue Trambahn Steinhausen

Gestern konnte endlich der Spatenstich für die neue Trambahn Steinhausen gefeiert werden. Nun soll es ganz schnell gehen: Anfang April sollen bereits die Gleisbauarbeiten beginnen und schon im August soll die Strecke an den Betriebshof in der Einsteinstraße angeschlossen werden.
Das freut uns natürlich sehr. Noch besser würde es uns aber gefallen, wenn die neue Trambahnlinie durch die Maximilianstraße die Innenstadt anbinden würde.

http://www.merkur.de/lokales/muenchen/steinhausen-tram-bogenhausen-mvg-spatenstich-hofft-auf-eroeffnung-ende-2016-6162045.html

Vortrag und Diskussion: Pilotprojekt Neufahrner Kurve

Am Donnerstag, 3. März 2016, um 18:00 Uhr berichtet Thomas Graf von der Autobahndirektion Südbayern über ein neues Projekt seiner Behörde. Der Freistaat Bayern hat erstmals die Verantwortung für die Planung eines Schieneninfrastrukturprojektes übernommen. Die Fachleute der Autobahndirektion wurden beauftragt, die Neufahrner Kurve, einen doppelten Gleisbogen, zu planen. Begonnen wurde damit im Jahr 2007. Die Maßnahme hat ein Investitionsvolumen von 90 Millionen Euro. Im April 2013 wurde das Projekt mit der Unterzeichnung des Realisierungsvertrages an die Deutsche Bahn übergeben. Seit 2014 befindet sich der neue Gleisabschnitt im Bau und soll Ende 2018 in Betrieb gehen.

Die Veranstaltungsreihe „Fahrgäste im Dialog“ findet in der Halle III im Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Schwanthalerhöhe, Am Bavariapark 5, statt. Der Eintritt kostet 3 Euro, für Mitglieder des Deutschen Museums und des Fahrgastverbandes ist der Eintritt frei. Erreichbar ist das Verkehrszentrum mit den MVV-Verkehrsmitteln U5, U-Bahnhof Schwanthalerhöhe, Metrobus 53 und dem Stadtbus 134 . Im Anschluß an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.