Kostenloses W-Lan in Bussen und Bahnen der MVG

In ausgewählten Bussen und Bahnen der MVG gibt es bald kostenloses WLAN für die Fahrgäste – entgegen dem Wunsch der MVG. Grund hierfür sind vor allem die Kosten in Millionenhöhe, die durch die technische Aufrüsten entstehen und die aus Fahrgeldeinnahmen finanziert werden müssten.
WLAN auf den Bahnsteigen wird es auf jeden Fall nicht geben, das lehnt die MVG aus Sicherheitsgründen ab.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-stadtrat-zwingt-mvg-zu-kostenlosem-wlan-1.2897913

Bürger geben Grünes Licht für die Stadt-Umland-Bahn

Die Erlanger Bürgerinnen und Bürger sind dafür, die Planungen zur Stadt-Umland-Bahn (StUB) fortzuführen: Beim Bürgerentscheid am Sonntag stimmten laut Schnellmeldungen 60,39 Prozent gegen den Vorschlag einer Bürgerinitiative, die Planungen zu stoppen. Insgesamt 37.260 Wahlberechtigte nahmen an der Abstimmung teil, die Beteiligung lag somit bei 44,9 Prozent.

Zwischen 8:00 und 18:00 Uhr waren im gesamten Stadtgebiet 56 Abstimmungslokale geöffnet. Rund 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten für eine ordnungsgemäße Durchführung des Bürgerentscheids und eine zügige Ergebnisermittlung.

 

Oberbürgermeister Florian Janik zeigte sich erfreut über den Ausgang des Entscheids: „Heute ist ein guter Tag für unsere Stadt und die ganze Metropolregion. Viele Menschen sind überzeugt, dass die StUB eine Riesenchance für unsere Stadt ist. Sie wird wichtige Wohnorte mit wichtigen Arbeitsplätzen verbinden und ganz wesentlich zur Lösung der Verkehrsprobleme in der Stadt beitragen. Klimafreundliche Mobilität sorgt zudem für mehr Lebensqualität und stärkt unseren Wirtschaftsstandort“ In den vergangenen Wochen habe die Stadtgesellschaft eine lebendige und intensive Diskussion geführt, insbesondere über die Finanzierung. „Uns allen ist klar, dass das Projekt eine große Investition ist. Aber es ist ein Projekt, das solide kalkuliert ist. Die Risiken sind mit der Struktur des Zweckverbands gut beherrschbar“, sagte Janik. „Direkte Demokratie ist – gerade was große Infrastrukturprojekte angeht – in den letzten Jahren in die Kritik geraten. Heute konnten wir sehen, dass mutige Infrastrukturentscheidungen und Bürgerwille nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen“, so Janik. „Ich danke allen Menschen, die sich mit großem Engagement an der Debatte beteiligt haben. Mein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die heute für die reibungslose Durchführung des Entscheids gesorgt haben“.

Nach dem klaren Ausgang des Bürgerentscheids will Janik dem Stadtrat nun vorschlagen, schnellstmöglich die Gründung des Zweckverbands zu beschließen. „Dann beginnt die eigentliche Arbeit, die konkrete Planung der StUB. Dabei werden wir die Menschen weiter mitnehmen – auch diejenigen, die heute nicht für die Stadt-Umland-Bahn gestimmt haben. Denn das Vorhaben gelingt nur gemeinsam, und Erlangen hat heute gezeigt, dass es seine Zukunft gemeinsam gestalten will.“ Parallel werde weiter an den bereits beschlossenen Maßnahmen zur Verbesserung des Bus- und Radwegenetzes gearbeitet.

Glückwunsch nach Erlangen: Bürger wollen Bahn statt Bus

Die Erlanger Bürgerinnen und Bürger sind dafür, die Planungen zur Stadt-Umland-Bahn (StUB) fortzuführen: Beim Bürgerentscheid am Sonntag, 7. März 2016, stimmten laut Schnellmeldungen 60,39 % gegen den Vorschlag einer Bürgerinitiative, die Planungen zu stoppen. Insgesamt 37.260 Wahlberechtigte nahmen an der Abstimmung teil, die Beteiligung lag somit bei 44,9 %.

‚Wir beglückwünschen die Bürgerinnen und Bürger von Erlangen zu dieser zukunftsweisenden Entscheidung, der Straßenbahn künftig den Vorzug zum Bus in allen seinen Varianten zu geben. Den üblichen Argumenten von zu hohen Kosten und der Gleichwertigkeit von Bahn- und Busverbindungen wurde eine deutliche Absage erteilt‘, sagt Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Dieser Bürgerentscheid wird auch eine Wirkung über Franken hinaus entfalten, denn er zeigt klar, was die Mehrheit will. Das Ergebnis ist mehr als eindeutig.‘

Eine hohe Wahlbeteiligung und eine große Zustimmung für das schienengebundene Verkehrsmittel, das umweltschonend elektrisch betrieben wird sind ein wirklich gutes Signal. Normalerweise lassen sich die Gegner eines Projektes ja viel leichter mobilisieren. Nich nur mit den Füßen, sondern auch im Wahllokal stimmen die Bürger und Fahrgäste für die Schiene. Zur Erinnerung: Auf der gleichen Strecke, mit den gleichen Haltestellen hat eine Straßenbahn ein Drittel mehr Fahrgäste wie der Bus. Auch in München zeigt sich der Erfolg auf der lange diskutierten Strecke nach St. Emmeram. Die prognostizierten Fahrgastzahlen wurden schon übertroffen, es wird schon über den Einsatz größerer Fahrzeuge nachgedacht.

Auch der bayerische Verkehrsminister hat sich für die Stadt-Umland-Bahn eingesetzt. Von ihm wünschen wir uns eine rasche Realisierung des Projektes durch eine entsprechende Förderung. Langfristig können wir uns auch in München vorstellen, daß die Trambahn nicht nur nach Grünwald die Stadtgrenzen überwindet.

Fahrgäste im Dialog

Am vergangenen Donnerstag hat uns Thomas Graf von der Autobahndirektion Südbayern in einem sehr interessanten Vortrag im Rahmen von Fahrgäste im Dialog über den Baufortschritt der Neufahrner Kurve berichtet. Das Publikum war sehr interessiert an den Fotos von den Baustellen und diskutiert auch rege über die restlichen Planungen der Autobahndirektion zu Eisenbahnstrecken.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und bis zum nächsten Mal am 12. Mai mit Bürgermeister Josef Schmid.

Fahrgäste im Dialog – 3.3.2016 – Pilotprojekt Neufahrner Kurve

Fahrgaeste_im_Dialog

Pilotprojekt Neufahrner Kurve – Der Freistaat Bayern übernimmt mehr Verantwortung bei der Planung von Schieneninfrastruktur

Thomas Graf, Autobahndirektion Südbayern, Schieneninfrastruktur

Do. 03.03.2016 18:00 Uhr

  • Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Halle III, Am Bavariapark 5
  • Eintritt 3 Euro (Für Mitglieder des Deutschen Museums und des Fahrgastverbandes ist der Eintritt frei)
  • MVV: U5 Schwanthalerhöhe

Thomas Graf von der Autobahndirektion Südbayern berichtet über ein neues Projekt seiner Behörde. Der Freistaat Bayern hat erstmals die Verantwortung für die Planung eines Schieneninfrastrukturprojektes übernommen. Die Fachleute der Autobahndirektion wurden beauftragt, die [b]Neufahrner Kurve[/b], einen doppelten Gleisbogen, zu planen. Begonnen wurde damit im Jahr 2007. Die Maßnahme hat ein Investitionsvolumen von 90 Millionen Euro. Im April 2013 wurde das Projekt mit der Unterzeichnung des Realisierungsvertrages an die Deutsche Bahn übergeben. Seit 2014 befindet sich der neue Gleisabschnitt im Bau und soll Ende 2018 in Betrieb gehen.