Mehr Rücksicht nützt allen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 14.10.2008 (27/2008)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Der übergroße Anteil der Fahrgäste benimmt sich rücksichtsvoll und hilfsbereit. Dies kann man in allen Verkehrsmitteln, die im MVV-Verbundgebiet unterwegs sind, immer wieder feststellen. Diese Fahrgäste werden sich über die neuen Plakate, die zur Rücksichtnahme auffordern sehr freuen. Denn hin und wieder ist es einfach erforderlich, daß gutes Benehmen auch beim Namen genannt wird. Manchmal ist wahrscheinlich jeder auch einmal unaufmerksam, aber grundsätzlich weiß jeder, wie man sich benehmen muß. Die Aktion Münchner Fahrgäste hat deshalb schon lange gefordert, daß mit Werbung an den Zusammenhalt der Fahrgäste erinnert werden sollte. Dies kann ein wesentlicher Beitrag zur Sauberkeit, aber auch zur Sicherheit sein.

Das Entfernen von Abfalleimern zur Erhöhung der Sauberkeit wurde von uns schon im Vorfeld als absolut unsinnig erkannt und auch heftig kritisiert. Wir wünschen den Plakaten die erforerliche Aufmerksamkeit und bleiben auch weiterhin der Ansicht, daß nicht irgendwelche anonymen Mächte für Sicherheit und Sauberkeit sorgen müssen, sondern alle Bürger in vernünftiger und respektvoller Weise.

Sicherung der Mobilität von Familien in Deutschland

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) und der Deutsche Familienverband e. V. (DFV) fordern gemeinsam die Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Gerade in Anbetracht der hohen Benzinpreise spielt der ÖPNV eine immer wichtigere Rolle für die Mobilität von Familien. Gemeinsam haben beide Verbände dazu einen Fünf-Punkte-Forderungskatalog entwickelt.

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Münchner U-Bahn braucht ein besseres Sicherheitskonzept

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 08.10.2008 (26/2008)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die neuen schweren Übergriffe auf Fahrgäste der Münchner U-Bahn machen klar, daß jetzt endlich etwas vom Betreiber, der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), getan werden muß. Im Januar 2008 hat die Polizei und die Aktion Münchner Fahrgäste den Mobilfunkempfang in den unterirdischen U-Bahnanlagen gefordert. Bisher gab es noch keine erkennbare Verbesserung der Situation. Dies ist nicht hinnehmbar. Es ist ja bekannt, daß die MVG noch nie die technischen Voraussetzungen für den Mobilfunkempfang schaffen wollte. Erst das Eingreifen des Oberbürgermeisters hätte eine Wende bringen sollen. Aber anscheinend wird von den Verantwortlichen zu wenig getan.

Auch die Forderung nach einer besseren Personalschulung und einem gezielteren Einsatz von Sicherheitspersonal an den bekannten Brennpunkten scheint noch nicht in der Umsetzung zu sein.

Jetzt muß aber endlich gehandelt werden!

Wir möchten nicht noch einmal auf unsere Forderungen verweisen müssen, die unter

http://www.fahrgaeste.de/presse/index.php?show=158

zu finden sind.

Den Geschädigten wünschen wir eine baldige und vollständige Genesung. Dem beherzten Fahrgast, der einem Opfer zu Hilfe kam, gilt unser besonderer Dank!