Info-Treff am Donnerstag, 4. Dezember 2008, um 20:15 im Ratskeller

Bald können wir auf ein erfolreiches Jahr 2008 zurückblicken. Beim lockeren Treffen der Aktion Münchner ist schon jetzt dazu Gelegenheit. Unsere Freunde und Mitglieder treffen sich am Donnerstag, 4. Dezember 2008 um 20:15 Uhr in der Luitpoldnische im Münchner Ratskeller (MVV: Marienplatz).

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Nahverkehrsstrecken sind gefährdet

Die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) zwischen Bund und Deutscher Bahn AG gefährdet die Qualität der Nahverkehrsstrecken. Da detaillierte, streckenbezogene Kriterien für die Netzqualität fehlen, könnte die DB AG künftig einzelne Strecken oder Netze vernachlässigen. Wenn sie gleichzeitig auf für sie wichtigeren Strecken eine nur leicht überdurchschnittliche Qualität erreicht, erfüllt sie im Durchschnitt die Bedingungen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung. Das ist vor allem für den Nahverkehr nicht akzeptabel.

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Fahrgäste konnten wichtige Verbesserungen beim MVV-Fahrplanbuch erreichen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 28.11.2008 (29/2008)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Den Nutzen des MVV-Fahrplanbuches für die Fahrgäste zu erhöhen war schon seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen der Aktion Münchner Fahrgäste. Dafür hat sie sich nicht nur im MVV-Fahrgastbeirat, sondern auch in vielen persönlichen Gesprächen mit den Verantwortlichen eingesetzt. Mit dem Erscheinen des neuen MVV-Gesamtfahrplanes 2009 wird dieser ausdauernde Einsatz vom Erfolg gekrönt. Das Fahrplanbuch hat nicht nur ein viel attraktiveres Äußeres bekommen, auch der Inhalt wurde erweitert. So gibt es zusätzliche Freizeittips und Hinwise auf Münchner Sehenswürdigkeiten. Durch die Aufnahme der Metrobuslinien in die Schemapläne wird die Übersicht für den Fahrgast verbessert.

Die erfreuliche Weiterentwicklung der gedruckten Fahrplanmedien ist für uns Anlaß, der Fahrplanverkauf gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin des Landkreises München, Frau Susanna Tausenfreund und der Münchner Stadträtin Christiane Hacker am Montag, 1. Dezember 2008, um 11:00 Uhr beim Infokiosk am Stachus zu starten. Der Infokiosk der von der Aktion Münchner Fahräste betrieben wird befindet sich im zweiten Untergeschoß, gegenüber von der Automatenzweigstelle der Stadtsparkasse. Wir freuen uns besonders, daß auch der Bearbeiter des MVV-Fahrplanbuches, Markus Wiltschko, anwesend ist und für Fragen zur Verfügung steht.

Terminhinweis:

Montag, 1. Dezember 2008, München Stachus, zweites Untergeschoß, direkt am Zugang zur S-Bahn
11:00 Uhr
Infokiosk am Stachus

Susanna Tausendfreund, stellvertretende Landrätin des Landkreises München
Christiane Hacker, Mitlied des Stadtrates der Landeshauptstadt München
Markus Wiltchko, Bearbeiter des MVV-Fahrplanbuches

starten gemeinsam den Verkauf des Fahrplanbuches 2009 und geben dazu Erläuterungen.

Der Termin ist auch für Fotographen geeignet.

Semester-Ticket muß nun schnell realisiert werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 26.11.2008 (28/2008)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Es ist schon viel zu viel Zeit für sinnlose Diskussionen verschwendet worden. Wenn die MVV-Gesellschafterversammlung am kommenden Freitag, 26. November 2008, das Semester-Ticket für München wieder auf der Tagesordnung hat, muß sich der Oberbürgermeister, Christian Ude, endlich seiner Verantwortung für die Studentinnen und Studenten der Universitäten und Hochschulen bewußt werden. Er muß die Hauptbedenkenträger und Erbsenzähler, vor allem im eigenen Verantwortungsbereich, in die Schranken verweisen. Vielleicht erinnert er sich ja auch daran, wie großzügig er bei der Bemessung von Gehältern seiner Geschäftsführer war.

Die Studenten brauchen jetzt nicht noch endlose Verhandlungen, sondern eine schnelle und gute Lösung.
Der MVV hat ja schon ein Modell errechnet, das zu keinen Mindereinnahmen führt. Und wenn jetzt wieder der Streit um Sockel- oder Einkomponentenmodell ausbrechen sollte, dann kann der gesunde Menschenverstand sehr hilfreich sein: Kein Student, der direkt neben der Uni wohnt, wird bereit sein 190 Euro im Semester für eine Fahrkarte zu bezahlen, die er ja kaum nutzen kann. Aber ein Betrag von 45 Euro mit der Möglichkeit täglich ab 17:00 Uhr und an den Wochenenden das gesamte MVV-Netz befahren zu können, ist ja wohl für jeden attraktiv.

Wie bereits oft und von verschiedenen Seiten gefordert, muß die Politik wieder die Verantwortung für den Linienverkehr übernehmen. Dazu ist am Freitag Gelegenheit.