Flughafenbahn: Sorgfältig prüfen – gemeinsam realisieren

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.10.2008 (25/2008)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die verschiedenen Möglichkeiten, den Münchner Flughafen mit einer Schienenbahn besser anzubinden, müssen sorgfältig und ohne Vorfestlegungen geprüft werden. Es ist wenig hilfreich, wenn das zur Genüge bekannte Gezerre weitergeht. Jeder darf ja gerne seinen Vorschlag einbringen, aber das Vorhaben muß dann gemeinsam geprüft werden. Und eine Chance zur Realisierung hat nur ein Vorschlag, der vom Bund, dem Freistaat, der Landeshauptstadt – aber auch von Bürgern, Fahrgästen und ‚Nichtregierungspolitikern‘ getragen wird. Vielleicht gibt es ja auch Verbesserungsmöglichkeiten am Flughafen… Den Fluggast interessiert nämlich die Zeit von seinem Ausgangpunkt bis zum Flugsteig. Da stört es ihn in gleichem Maße, wenn er lange auf eine Bahn warten muß, eine lange Fahrzeit benötigt oder aber beim Gepäckschalter eine große, unkalkulierbare Schlange vor sich hat und sich viele Leute vor der Sicherheitskontrolle drängeln.

Die ganze Lösung muß aber auch dem Fahrgast vermittelbar sein. Denn schon heute bevorzugen viele Ortsunkundige die S8, weil sie befürchten, in Neufarn im falschen Zugteil zu sitzen. (Diese Angst ist unbegründet – und man hat genügend Zeit, wenn man den Zug nicht vorher verläßt, sondern einfach bis Neufarn fährt.) Ob der Hauptbahnhof der günstigste Ausgangspunkt ist, kann auch hinterfragt werden.

Die Aktion Münchner Fahrgäste ist jedenfalls ganz sicher, daß nur ein breiter Konsens die Möglichkeit zu einer Verbesserung schaffen kann.

Fahrgäste begutachten Münchner Variobahn in Berlin

Auf der internationalen Verkehrstechnikmesse ‚innotrans‘ in Berlin wurde die neue Münchner Trambahn erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, und Martin Marino, Vorstand der Aktion Mobil e.V., konnten sich einen ersten Eindruck von dem neuen Fahrzeug für München verschaffen.

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Fahrgäste begutachten Münchner Variobahn in Berlin

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 23.09.2008 (24/2008)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Auf der internationalen Verkehrstechnikmesse ‚innotrans‘ in Berlin wurde die neue Münchner Trambahn erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, und Martin Marino, Vorstand der Aktion Mobil e.V., konnten sich einen ersten Eindruck von dem neuen Fahrzeug für München verschaffen. ‚Wir freuen uns auf die neuen Züge, denn Sie werden das Platzangebot für die Münchner Fahrgäste erheblich erweitern‘, meinte Nagel. Die Bahn bietet Platz für 221 Fahrgäste. 75 können einen Sitzplatz vorfinden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 70 km/h. Und eine Leistung von 8 x 45 kW ist installiert.

Die Gestaltung der Bahn entspricht dem gewohnten Münchner Standard, wobei etliche Details verbessert wurden. So sind zwar weiterhin Holzsitze vorhanden, allerdings ist die Sitzfläche gepolstert. Auch an sehbehinderte Fahrgäste wurde gedacht, sie können gelbe Haltegriffe leichter erkennen. Bildschirme zeigen im Inneren die nächsten Haltestellen an.

Martin Marino meint: ‚Endlich kann die Diskussion um die Holzsitze abgeschossen werden. Die Sitze sind besser ausgeformt und es muß nicht auf das Holzdesign verzichtet werden. Erst der Fahrgastbetrieb kann endgültigen Aufschluß über die Eigenschaften dieses Fahrzeuges geben. Aber es sind wesentliche Verbesserungen zu den derzeitigen Fahrzeugen erkennbar.‘ Es gibt es ein geräumiges Abteil für Kinderwagen und auch die Klappsitze gehören der Vergangenheit an.

Das erste Fahrzeug soll noch im Dezember nach München kommen. Im Frühjahr sollen die Zulassungsfahrten abgeschlossen sein und das Fahrzeug in den Linienbetrieb gehen. Annegret Schulz, Projektleiterin vom Fahrzeughersteller Stadler, ist sehr zuversichtlich, die Termine einhalten zu können.