München braucht neue Infrastruktur für den Linienverkehr

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.08.2009 (28/2009)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Unbestritten ist wohl die Tatsache, daß die Münchner S-Bahn zusätzliche Infrastruktur benötigt. Nur gibt es keine einheitliche Meinung, ob ein zweiter Tunnel, ein Ausbau des Südrings oder ein Nordtunnel die Lösung sein soll. dies kann zu einem Zustand der Tatenlosigkeit führen, der eigentlich von niemand gewollt werden kann. Jeder, der den zweiten S-Bahntunnel bekämpft, muß zugeben, daß er die derzeitige Situation verbessern wird. Ob nach Fertigstellung wirklich nur S-Bahnen hindurchfahren – oder auch Regionalzüge kann getrost in ein paar Jahren geprüft werden. Ohne Tunnel fährt jedenfalls nichts. Nichts, was elektrisch angetrieben wird und was von allen Fahrgästen benutzt werden kann.

Die Aktion Münchner Fahrgäste regt noch einmal an, daß eine Konsenslösung gesucht wird. Ein Regionalzughalt an der Poccistraße läßt sich sicher vergleichsweise kostengünstig herstellen. Auch die Führung einer S-Bahnlinie über den Südring sollte nicht tabu sein. Und dann sollten alle mit vereinten Kräften auch den bereits geplanten Tunnel unterstützen. Schon die bisherige Erfolgsgeschichte der S-Bahn zeigt, daß die Fahrgäste die vorhandene Infrastruktur in größerem Ausmaße nutzen, als dies vorhergesehen wurde.

Baustellennetz bei der Trambahn – Netzplan im Infokiosk erhältlich

Am Montag 3. August 2009, beginnen die Bauarbeiten während der Sommerferien bei der Trambahn. Gebaut wird am Max-Weber-Platz, am Isartor und am Karlsplatz. Linien werden umgeleitet, durch Schienenersatzverkehr ersetzt oder eingestellt. Die Aktion Münchner Fahrgäste stellt einen Baustellennetzplan zur Verfügung. Zusätzlich ist am 3. August der Infokiosk am Stachus bereits ab 6 Uhr geöffnet: Hier erhalten Sie das Baustellennetz in gedruckter Form und werden persönlich über alternative Fahrmöglichkeiten beraten. Der Infokiosk befindet sich im zweiten Untergeschoß direkt am Zugang zur S-Bahn.

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Gleisbauarbeiten bei der Münchner Verkehrsgesellschaft

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 28.07.2009 (27/2009)

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Am 3. August 2009 beginnen bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) große Erneuerungsarbeiten an den Gleisen der Trambahn. Gebaut wird an den Gleisanlagen am Max-Weber-Platz, am Isartor und am Stachus. Nur die Trambahnlinien 12, 20, 21 und 27 verkehren auf ihrem regulären Linienweg. Das restliche Netz wird neu geknüpft, nicht befahren oder im Schienenersatzverkehr bedient. Drei Baustellenlinien, eine Schienenersatzverkehrslinie und die Verstärkerlinie E27 stellen das neue Angebot in den Sommerferien dar.

Für die Fahrgäste bedeutet dieser große Umbau eine erhebliche Belastung. Aber die Aktion Münchner Fahrgäste begrüßt die stetige Investition in die Infrastruktur. ‚Eine Vernachlässigung der Unterhaltsarbeiten hat schon bei vielen Betrieben zu Stillegungen oder auch zur Abschaffung der Straßenbahn geführt‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher des Fahrgastverbandes. ‚Das große Engagement der MVG zur Fahrgastinformation wird die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste mindern.‘

Die Aktion Münchner Fahrgäste unterstützt die Fahrgastinformation durch einen aktuellen Linienplan, der auch die entfallenden Strecken darstellt. Zusätzlich beinhaltet er die Informationen für alternative Fahrmöglichkeiten von den nicht bedienten Haltestellen.

Große Koalition für Leistungsverschlechterung bei der MVG?

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.07.2009 (26/2009)

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Kürzungen bei der Münchner U-Bahn und kein angemessenes Angebot auf der wichtigen Trambahnlinie 27 werden dem Stadtrat von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) für den Fahrplan 2010 vorgeschlagen. Von einem verlängerten 10-Minuten-Takt bei Trambahn und Metrobus ganz zu schweigen. Ein trauriges Kapitel der Münchner Verkehrspolitik wird aufgeschlagen. Dies befürchten wir nach dem beinahe einstimmigen Beschluß des vorberatenden Ausschußes. Nur Stadtrat Akmann von der Linken stimmte gegen die Angebotsverschlechterung.

Was soll man von einer Verkehrspolitik halten, die den bestehenden U-Bahnverkehr nicht finanzieren kann, aber neue Strecken planen lassen will. Von einer Politik, die noch keine Idee hat, wie die Reparaturen und Erneuerungen der bestehenen unterirdischen Anlagen bezahlt werden sollen.

Wir müssen in Erinnerung rufen, daß der MVV steigende Fahrgastzahlen verkündet hat. Auch der Jubel über den Richard-Strauss-Tunnel für die Autofahrer klingt uns noch in den Ohren. Aber die Fahrgäste sollen ab Dezember noch öfter in die Röhre schauen – in eine leere U-Bahnröhre.

Die Leistungen werden vermindert, aber die Fahrpreise und die Gehälter der Manager steigen. Und die Feinstaubwerte vielleicht auch.

Aus Sicht der Fahrgäste ist das MVG-Leistungsprogramm 2010 nicht akzeptabel.

S-Bahn wird bald richtig sprechen können

Die Entscheidung ist gefallen! In einem spannenden Auswahlverfahren überzeugten Regina Wallner und Graham Baxter die zehnköpfige Jury. Sie wurden zur „Münchner S-Bahnstimme‘ für die deutschen beziehungsweise englischen Ansagetexte in den S-Bahnen ausgewählt. Damit geht ein langehegter Wunsch der Fahrgäste in Erfüllung.

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