S-Bahn fährt im Herbst mit Einschränkungen

Am Dienstag, 15. September 2009, beginnt bei der S-Bahn München der Herbst. Ab diesem Tag dürfen die S-Bahnzüge statt 140 nur noch 125 km/h schnell fahren. Auf besonders gefährdeten Strecken sogar nur 100. Bernhard Weisser, Geschäftsleiter der S-Bahn München, will aber alle Kunden gründlich informieren und das Problem durch den Einbau von zusätzlichen Besandungsanlagen aus der Welt schaffen.

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MVV-POCKin

Neu im MVV-Shop ist eine ‚Schutzhülle‘ für Fahrkarten, Scheckkarten oder Geld. Der Schnellbahn-Netzplan ist aufgedruckt und im Innenteil befinden sich zwei Einschubfächer. Das POCKin kann für 2,90 Euro erworben werden. Allen Inteeressenten sei dabei der Infostand des MVV-Fahrgastbeirates auf dem Streetlife-Festival am 12. und 13. September 2009 in der Leopoldstraße empfohlen.

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Einschränkungen im Herbstverkehr bei der S-Bahn München

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 31.08.2009 (30/2009)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Ab Mitte September 2009 kommt es wieder zu den unerfreulichen Einschränkungen im S-Bahnverkehr in München. Die Geschwindigkeit der Züge muß von 140 auf 125 und teilweise sogar auf 100 km/h beschränkt werden. Dadurch verlängern sich die Fahrzeiten und das feingesponnene Fahrplangefüge kommt aus dem Takt. Um Platz im Stammstreckentunnel zu schaffen wird die S7 in der Hauptverkehrszeit wieder gekürzt und fährt nur bis zum Hauptbahnhof, ohne Halt an der Hackerbrücke. Auch Verstärkerzüge für den 10-Minuten-Takt entfallen.

Zwar fällt nur 1 Prozent der Züge aus, aber für etliche Fahrgäste wird dies wieder sehr ärgerlich sein. Deshalb fordert die Aktion Münchner Fahrgäste verstärkte Anstrengungen beim Ausbau der Infrastruktur für die S-Bahn. Zusätzliche Weichen und Signale müssen schon kurzfristig für eine Verbesserung der Situation führen. Für die langfristige Verbesserung muß ein politischer Konsens gefunden werden.

‚Es ist bedauerlich, daß es auch in diesem Herbst noch einmal Einschränkungen gibt‘, meint Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Aber wenigstens scheint jetzt wirklich Bewegung in die Ertüchtigung der Züge gekommen zu sein. Wir haben auch Verständnis dafür, daß für das Eisenbahnbundesamt, die Aufsichtsbehörde, die Sicherheit der Fahrgäste an erster Stelle steht. Da darf es auch keine Kompromisse geben.‘

Neue Radlständer in Feldmoching

Am S- und U-Bahnhof Feldmoching (Dülferstraße) haben die Baumaßnahmen für die Erweiterung der Bike + Ride Anlage begonnen. Pünktlich zum Schulbeginn werden 80 zusätzliche Radlständer zur Verfügung stehen. Bike + Ride spielt eine große Rolle als umweltschonender Zubringer. Immer mehr Münchnerinnen und Münchner nutzen die Vorteile des Radfahrens für sich.

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Schandfleck U-Bahnhof Stiglmaierplatz

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 23.08.2009 (29/2009)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Schon Mitte letzten Jahres wurden die Kacheln von den Säulen im U-Bahnhof Stiglmaierplatz entfernt. Seither müssen die Fahrgäste diesen trostlosen Anblick ertragen. Noch im Januar diesen Jahres hat sich jemand bei der Münchner Verkehrsgesellschaft daran erinnert und den Medien erläutert, daß die Preise für die Keramikfliesen zu hoch sind. Daher wurde damals die Ersatzbeschaffung zurückgestellt. Anscheinend sind die Preise immer noch nicht tief genug gesunken.

Dieses kleine Beispiel mit den teuren Fliesen für gerade mal 16 Säulen in einem Bahnhof zeigt, wie schierig der Unterhalt für die unterirdischen Verkehrsanlagen zu finanzieren ist. Dies sollte man bendenken wenn man Pläne für eine zusätzliche U-Bahnlinie in München schmiedet.

Alexander Freitag, der Geschäftsführer des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes wies in der letzten Woche darauf hin, daß in Deutschland nach einer aktuellen Studie ein Nachholbedarf für bis heute nicht ausgeführte Erneuerungsinvestitionen in die Fahrwege und Bahnhöfe der U-Bahnen, Stadt- und Straßenbahnen in Höhe von rund 2,4 Mrd. € besteht. Für turnusmäßige Reinvestitionen werden bis zum Jahr 2025 darüber hinaus jährlich 550 MIO. € benötigt. Davon wird aber sicher nur ein kleiner Teil für die fehlenden Fliesen am Stiglmaierplatz und an der Maillinger Straße benötigt.

Der U-Bahnhof Maillinger Straße ist übrigenss in demselben traurigen Zustand.

Wir hoffen, daß das Oktoberfest wie immer ungeahnte Kräfte freisetzt – und sich die Bahnhöfe bis dahin wieder in einem attraktiveren Erscheinungsbild zeigen. Gemeint ist das Oktoberfest im Jahr 2009.