Engagement für Defibrillatoren verdient Lob

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 20.11.2009 (48/2009)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Das Engagement des Münchner Oberbürgermeisters, Christian Ude, und der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) verdient ein wirkliches Lob! Nicht nur, daß der Dienstwagen des Oberbürgermeisters mit der lebensrettenden Einrichtung ausgerüstet ist, sondern, daß auch die Bahnhöfe der ‚Dienstfahrzeuge‘ des umweltschonenden Verkehrsteilnehmers mit einer großen Zahl an Defibrillatoren ausgestattet sind, ist wirklich erfreulich. Natürlich ist es immer am besten, wenn man so ein Gerät gar nicht benötigt. Aber es konnten schon Leben damit gerettet werden. ‚Ich habe es schon selbst einmal miterleben, wie ein Fahrgast wieder begann zu atmen‘, meint dazu der Sprecher des Fahrgastverbandes, Andreas Nagel. ‚Die Bedienung ist wirklich nicht schwer – jeder sollte sich einfach einmal gedanklich damit befassen.‘

Wir danken also allen Verantwortlichen für die Bemühungen um die Defibrillatoren!

Region wünscht Reaktivierung der Bahn von Gotteszell nach Viechtach

Am Dienstag, 17. November 2009, fand im Bayerischen Verkehrsministerium ein Arbeitsgespräch zur Reaktivierung der Bahnlinie Gotteszell – Viechtach statt. Neben Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil nahmen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Vertreter der Region an dem Treffen teil.

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S-Bahninfrastruktur muß im Konsens und schnell verbessert werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 16.11.2009 (47/2009)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Heute, am Montag, 16. November 2009, wird das Ergebnis einer neuerlichen Untersuchung zur Verbesserung der S-Bahninfrastruktur bekannt gegeben. Wir erwarten, daß der zweite Stammstreckentunnel bessere Werte als der Ausbau des Südrings erhält. Sollte dies der Fall sein, so müssen sich der Bayerische Verkehrsminister und der Münchner Oberbürgermeister darum bemühen, auch die Gegner des zweiten Tunnels zu überzeugen. Es muß ein Konsens gefunden werden, damit endlich mit den dringend erforderlichen Verbesserungen begonnen wird. Zu diesem Konsens gehören dann auch Sofortmaßnahmen. Unverzüglich muß die Qualität der Fahrgastinformationen im Regel- und im Störfall verbessert werden. Dann müssen bessere Konzepte zum Ersatzverkehr gefunden werden. Dies kann auch zusätzliche Baumaßnahmen auf dem Südring bedeuten. Mit zusätzlichen Weichen und Signalen kann diese Strecke so ertüchtigt werden, daß eine zusätzliche Umleitungsmöglichkeit besteht. Auch ein Regionalzughalt an der Poccistraße wäre eine wichtige Verbesserung. Das System des Linienverkehrs in München krankt an mangelnden Tangentialverbindungen und an einer zu geringen Überlappung verschiedener Systeme. Größere Fahrzeuge und ein dichterer Takt bei der Trambahn könnten für Verbesserungen sorgen. Die dafür anfallenden Kosten sind überschaubar und auch für Zeiten notwendig in denen die Schnellbahnen planmäßig verkehren. Aber die Anzahl der Tage ohne Störungen bei S- und U-Bahn ist viel zu gering. Die Münchner Fahrgäste können in keinem Fall darauf warten, daß ’schon‘ im Jahr 2018 alles besser wird.

S-Bahn braucht verbesserte Infrastruktur

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 09.11.2009 (46/2009)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die großen Störungen im Bahnnetz zeigen wieder einmal deutlich, daß etwas für die Infrastruktur des Linienverkehrs auf der Schiene getan werden muß. Dabei sind aber nicht nur langfristige Vorhaben gefragt, sondern auch Sofortmaßnahmen. Die S-Bahnstammstrecke in München wurde mit erheblichen Mitteln auf einen modernen technischen Stand gebracht. Leider ist diese Technik nicht so zuverlässig, wie man es erwarten kann. Wir erwarten, daß sich die Verantwortlichen mit den entsprechenden Herstellern auf eine schnelle Verbesserung des jetzigen Zustandes verständigen.

Gleichzeitig müssen nochmals Anstrengungen zur Verbesserung der Fahrgastinformation ins Auge gefaßt werden. Auch hier wurde viel Geld investiert – das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend. Natürlich kann es immer zu Störungen kommen. Aber die Konzepte zur Störfallbehebung und zur Störfallvermeidung müssen verbessert werden. In erster Linie sind dabei die für das Schienennetz verantwortlichen Mitarbeiter der Bahn gefragt.