Mehrere Gleisbrüche führten am 2. Januar 2009 zur Unterbrechung der Trambahnlinien 19 und 27 am Münchner Stachus. Die Fahrgäste sind auf einen Schienenersatzverkehr angewiesen. Der Fahrgastverband beklagt, dass Umleitungsstrecken fehlen.
Lebensgefährliche Abkürzung im U-Bahnhof
Am Freitag, 01. Januar 2010, um 08:03 Uhr, wollten drei junge Männer am U-Bahnhof Innsbrucker Ring eine lebensgefährliche Abkürzung nehmen.
Polizist schreitet bei Streit in der U-Bahn ein
Am Freitag, 01. Januar 2010, gegen 03:25 Uhr, pöbelte am U-Bahnhof Marienplatz ein 25-jähriger Münchner ohne erkennbaren Grund einen 51-Jährigen und seine Begleiterin, eine 45-Jährige, an.
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Betrunkener will am Gleis der U-Bahn schlafen
Am Mittwoch, 30. Dezember 2009, gegen 21:30 Uhr, verschaffte sich ein 22-jähriger Italiener am U-Bahnhof Mangfallplatz Zugang zum gesperrten Bereich der U-Bahnröhre.
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Zonen, Ringe, Räume: Fahrgastabitur mit Automatendiplom
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 30.12.2009 (59/2009)
Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de
Viele Fahrgäste empfinden den MVV-Tarif als verwirrend und unübersichtlich. Da könnte man Hoffnung schöpfen, wenn die zwei großen Verkehrsunternehmen in München, die Bahn und die städtische Verkehrsgesellschaft nun neue Automaten aufstellen, die alles erleichtern sollen. Man reibt sich nur verwundert die Augen, wenn es gefeiert wird, daß man nun ‚mit drei Klicks‘ zu seiner Fahrkarte kommt. Früher hat man dafür ‚eine‘ Taste gedrückt. Das Elend beginnt mit den Bezeichnungen der Fahrkarten. Wie soll ein Mensch, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist, verstehen, was eine ‚Partner-Tages-Karte-Gesamt-Netz‘ ist. Und wie soll ein logisch denkender Mensch ahnen, daß die XXL-Fahrkarte nur für einen Teil des Tarifgebietes gilt.
‚Wir fordern bei der nächsten Tariferhöhung, deren Termin ich schon kenne, ein klares und gerechteres System‘, meint Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Ganz klar wollen wir auch eine einheitliche ‚Bedienoberfläche‘ für die MVV-Fahrgäste.‘ Als der MVV 1972 gegründet wurde gab es überall die gleichen Automaten. Jetzt stellen die Verkehrsunternehmen ständig verschiedene Typen auf. Dabei hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) sogar unterschiedliche Automaten für Zeitkarten und Einzelfahrscheine. Leider ist auch die Strategie, nur auf Automaten zu setzen falsch. Die MVG hat sich dabei in negativer Weise hervorgetan und viele Vorverkaufsstellen geschlossen. Die Kioskbetreiber werden nur als Kostenfaktor gesehen, man vergißt, daß sie auch den Tarif und die Verbindungen erklären können.
Der Fahrgastverband fordert auch, daß es beispielsweise auch an der Münchner Freiheit möglich sein muß, eine Fahrkarte nach Hamburg zu kaufen. Denn warum sollen nur die Fahrgäste an den S-Bahnhöfen einen einfachen Zugang zum Fernverkehr haben. Der Linienverkehr in Deutschland ist eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Vielleicht müßte sich auch der dafür zuständige Wirtschaftsreferent der Landeshauptstadt München einmal damit befassen. Von seinem Vorgänger war man ja gewohnt, daß er nur die Stellungnahmen der Städtischen Gesellschaften kommentarlos übernommen hat. ‚Mit gesundem Menschenverstand und mit dem Verzicht auf unternehmensspezifische Eitelkeiten würde sich der Fahrkartenvertrieb billiger und für den Fahrgast verständlicher organisieren lassen‘, sagt Nagel dazu abschließend.
