Fahrgastverband trauert um Werner Görlitz

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 08.01.2010 (04/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am 1. Januar 2010 ist Dipl.-Ing. Werner Görlitz im Alter von 72 Jahren verstorben. Er war viele Jahre als Geschäftsführer bei Krauss-Maffei für den Bau von Lokomotiven in München verantwortlich und hat dabei wesentlich zur Weiterentwicklung des Systems Eisenbahn beigetragen. Werner Görlitz hatte immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter, aber auch für unseren Fahrgastverband. So konnten wir auf seine Hilfe zählen, als ‚unser‘ Speisewagen kurzfristig seinen Gleisanschluß verlor. Das vierachsige Eisenbahnfahrzeug fand auf den Anschlußgleisen von Krauss-Maffei einen neuen Platz.

Werner Görlitz war auch Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Mit seinem vielfältigen Engagement in Verbänden verdiente er sich immer Lob und Anerkennung. ‚Sein freundliches Wesen, seine Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen und sein umfangreiches Wissen waren für mich stets ein Vorbild‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, der auch viele Jahre zu den Mitarbeitern von Werner Görlitz zählte.

Äußerst löblich: Kräftige Investitionen in den Linienverkehr

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.01.2010 (03/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die kräftigen Investitionen der Stadtwerke in den Münchner Linienverkehr verdienen großes Lob! Dieses Geld ist wirklich gut angelegt, sowohl für die Bürger als auch für die Umwelt. Neue Strecken, die mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen befahren werden, ordentliche Gleisanlagen und moderne Verkaufsgeräte sichern die Mobilität in einer Großstadt und führen durch verstärkte Inanspruchnahme auch zu einer Vermeidung von Automobilverkehr und seinen schädlichen Auswirkungen. ‚Wir freuen uns besonders, daß in ein vergleichsweise preiswertes Verkehrsmittel wie die Trambahn investiert wird‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die schon jetzt erfreuliche Auslastung der neuen Trambahnlinie 23 und die Begeisterung der Bevölkerung bei der Inbetriebnahme zeigen, daß der Ausbau dieses Verkehrsmittels genau richtig ist.‘

Investitionen in Bus und Bahn schaffen in München Arbeitsplätze und sichern auch den Erhalt von weltweit vorbildlichem Wissen der hiesigen Industrie. Für die Fahrgäste bedeuten die neuen Linien eine spürbare Erleichterung. Die Fahrzeiten werden verkürzt und die Umsteigezwänge vermindert. Die Verlängerung der Trambahn nach Pasing wird einen ‚Geburtsfehler‘ dieser Linie beheben. Wenn es jetzt auch noch kritische Stimmen zur Trambahn nach st. Emmeram gibt, so wird mit dieser Linie ein jahrzehntelanger Wunsch der Bürger erfüllt. ‚Als die schon einmal bestehende Trambahnlinie zum Cosimabad endgültig eingestellt wurde, haben wir auch Tausende von Unterschriften für die Wiederinbetriebnahme gesammelt‘, so Nagel. Sowohl der Münchner Stadtrat als auch der zuständige Bezirksausschuß hat sich einstimmig für diese Linie ausgesprochen.

Die Aktion Münchner Fahrgäste anerkennt die Leistungen der Stadtwerke und der Politik für den Ausbau des Linienverkehrs. Diese Investitionen verdeutlichen, daß der Münchner Oberbürgermeister, Christian Ude, zu Recht mit dem ‚Goldenen Schienennagel‘ vom Fahrgastverband ausgezeichnet wurde. Denn er ist letztendlich für das Handeln der Stadtverwaltung und ihrer Gesellschaften verantwortlich.

Schienen brechen, Züge müssen abgeschleppt werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 06.01.2010 (02/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) muß derzeit mit vielen Schwierigkeiten kämpfen. Nicht nur die Schienenbrüche am Stachus behindern den Verkehr auch beim neuen Trambahnzug, der Variobahn, sieht es nach Pleiten, Pech und Pannen aus. Am Montag, 4. Januar 2010, mußte einer der neuen Züge in den Bahnhof zurückgeschleppt werden. Selbst die Schleppfahrt velief nicht ohne weitere Verzögerungen. ‚Man muß sich schon einmal die Frage stellen, ob das unabwendbare Schicksalsschläge sind – oder das Ergebnis von falschen Entscheidungen‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Ich war selbst für die Inbetriebnahme von unzähligen Lokomotiven verantwortlich und kenne die Möglichkeiten von modernen Steuerungssystemen, aber auch ihre Fehlerquellen. Leider werden oftmals Sonderwünsche realisiert anstatt auf bewährte Produkte zurückzugreifen.‘

Die Gleise wurden früher in München zusammengeschweißt. Dafür gab es eine Abteilung bei den Stadtwerken. Vermutlich um Kosten zu sparen werden sie jetzt zugekauft. Leider müssen die Fahrgäste zweimal für alle Fehler bezahlen. Einmal durch Ausfälle von Verbindungen und zum zweiten Mal über den Fahrpreis. Denn alle Kosten die durch die Fehler entstehen können gar nicht den Lieferanten auferlegt werden.

Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert, daß sich alle Verantwortlichen nun bemühen, einen zuverlässigen Betrieb unverzüglich wiederherzustellen und aufrecht zu erhalten. Dies gilt insbesondere für die kommenden Tage für die auch noch Schneefälle vorausgesagt werden.