Heinrich Birner, Geschäftsführer von Verdi versichert, daß es keine Planungen für einen Streik gibt. Allerdings gibt es beim Fahrpersonal auch Mitglieder, die im Beamtenbund organisiert sind.
Es muß auch einmal ohne Streik gehen
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 01.07.2010 (40/2010)
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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de
Die Fahrgäste haben keine Lust auf einen Streik bei Bussen und Bahnen. Es muß den Tarifparteien doch auch einmal möglich sein, sich vernünftig am Verhandlungstisch zu einigen – ohne die Fahrgäste in Mitleidenschaft zu ziehen. Es kommt schon zu oft vor, daß Signale oder Weichen streiken. ein Streik des Fahrpersonals ist überflüssig. Keine andere Branche kann so viele Streiktage aufweisen.
‚Wir fordern ein vernünftiges Angebot der Arbeitgeber‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Alle Seiten müssen diesmal ihrer Verantwortung gerecht werden und den Konflikt nicht auf den Schultern der Fahrgäste austragen.‘
Die Aktion Münchner Fahrgäste erinnert in diesem Zusammenhang daran, daß die Inflation im letzten Jahr 0,4 Prozent betrug. Die Fahrpreise wurden allerdings um 4,5 Prozent erhöht. Natürlich ist der Ärger des Personals verständlich, wenn man beim Entgelt der Geschäftsführer Beträge von beinahe 250.000 Euros genannt bekommt.
Verkehrsminister stellt die Weichen richtig
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 30.06.2010 (39/2010)
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Mit dem gemeinsamen Aktionsprogramm von den verschiedenen Unternehmen der Deutschen Bahn und dem Freistaat Bayern stellt der Bayerische Verkehrsminister, Martin Zeil, die Weichen richtig. In der langen Maßnahmenliste sind alle drängenden Probleme konkret beschrieben. Dabei zeigt sich die hohe Kompetenz der Fachleute im Verkehrsministerium. Der Freistaat Bayern zieht sich dabei nicht auf die Position zurück, daß er eine pünktliche Durchführung der bestellten Leistung erwartet, sondern kümmert sich intensiv um die verschiedenen Sorgenkinder.
‚Wir Anerkennen die Bemühungen des Bayerischen Verkehrsministers, die Auswirkungen des Winters auf die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Züge zu vermindern. Es ist erfreulich, daß Martin Zeil die Mittel aus der Pönale in zusätzliche Rückfallebenen und in die verbesserte Fahrgastinformation investiert‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Jetzt kann vorausschauend noch viel getan werden, um nicht vom Winter überrascht zu werden, wie dies in den vergangenen Jahren immer wieder der Fall war.‘
Fahrgastverband unterstützt lokale Bürgerinitiative
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 28.06.2010 (38/2010)
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Die Aktion Münchner Fahrgäste unterstützt die Fahrgäste in München-Moosach. Dort hat sich eine lokale Bürgerinitiative gebildet, die sich für die Rettung des Metrobus 50 auf dem Streckenabschnitt Moosach Bf – Lasallestraße und zwar über die Haltestellen Andernacher Straße und Ehrenbreitsteiner Straße einsetzt. Sowohl die Bürgerversammlung als auch der zuständige Bezirksausschuß 10 fordern eine weitere Bedienung des angrenzenden Wohngebietes. Nach den derzeitigen Planungen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) sollen die Haltestellen ersatzlos aufgehoben werden. Der Metrobus 50 ist eine der wichtigen Tangentialverbindungen im Münchner Norden und verfügt über gute Anschlüsse zur U-Bahn und zur Trambahn. An den jeweiligen Endhaltestellen ist er mit den S-Bahnlinien zum Flughafen verknüpft. Diese Verbindungen können auch nach Inbetriebnahme der U-Bahnlinie 3 in Moosach nicht aufgegeben werden.
Bisher konnten sich die Fahrgastzahlen auf dieser Linie noch nicht im gewünschten Umfang entwickeln. Dies ist aber auch ganz leicht erklärbar, da die Linie durch die U-Bahnbaustelle stark beeinträchtigt war. Zunächst mußte ein großer Umweg gefahren werden, der auch die Fahrzeit stark verlängerte, dann quälte sich der Bus durch die Baustelle. Auch der Abschnitt auf der Moosacher Straße war sehr stauanfällig.
Die Bürgerinitiative und der Fahrgastverband veranstalten am Donnerstag, 1. Juli 2010 um 11:00 Uhr eine Kundgebung an der Haltestelle Andernacher Straße. Es sprechen Martin Marino, Sprecher des MVV-Fahrgastbeirates, Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, Johanna Salzhuber, Vorsitzende des Bezirksausschuß Moosach. Eingeladen ist auch Alexander Reissl, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus.
Die Aktion Münchner Fahrgäste hat die verschiedenen Vorschläge zur Beibehaltung der Metrobuslinie 50 intensiv geprüft und mit Fachleuten besprochen. Unter Berücksichtigung der gesamtstädtischen Belange wird eine Beibehaltung der Linie 50 auf ihrem bisherigen Weg und eine Verlängerung über Moosach hinaus bis zum Romanplatz vorgeschlagen. Auf dem verlängerten Linienweg würde sie die Aufgaben der Linie 51 übernehmen. Dieses Konzept berücksichtigt auch schon die künftige Trambahnlinie 22, die Fürstenried mit Neuhasen verbinden wird. Für die Fahrgäste aus Moosach wird eine umsteigefreie Verbindung zu attraktiven Zielen in Neuhausen geschaffen.
‚Im Moosach wohnen vielleicht weniger Geschäftsführer und Dienstwagenbesitzer. Gerade für Senioren und Schüler stellt die Metrobuslinie 50 eine wichtige Verbindung dar. Aber auch für Arbeitnehmer kann die Linie 50 eine schnelle Verbindung zur U-Bahn am St. Martins-Platz herstellen‘, meint Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir nehmen die Wünsche der Bevölkerung sehr ernst – und haben mit unserer Forderung zur Verlängerung der Linie 50 einen sehr guten Vorschlag gemacht.‘
Kontrollinstanz für Kontrolleure
Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 25.06.2010 (37/2010)
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Die Aktion Münchner Fahrgäste vertritt die Interessen der zahlenden Fahrgäste. Leider häufen sich aber die Fälle, bei denen sich Fahrgäste bei Kontrollbeanstandungen ungerecht behandelt fühlen. Während die Sachen früher relativ kulant beigelegt wurden, herrscht inzwischen ein rauher Umgang mit Leuten, die eigentlich gute Kunden sind. So berichtet eine Münchner Tageszeitung (tz) aktuell von einem Fall, den man zunächst nicht für möglich hält. Eine Frau stempelte im Sitzen ihren Fahrschein ab. Nach Ansicht des Kontrolleurs hätte sie zuerst stempeln müssen – und dann einen Sitzplatz neben dem Entwerter einnehmen dürfen.
‚Wir verkennen nicht die Schwierigkeiten im Kontrolldienst, aber wir verlangen eine neutrale Instanz, die solche Fälle prüft. Dazu ist die Verbundgesellschaft, der MVV, bestens geeignet. Die Verkehrsunternehmen müssen ihr Vorgehen überprüfen lassen‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir sind auch in diesem Falle dankbar, daß zumindest die Presse einen Schutz vor ungerechter Behandlung bietet.‘
