Die MVG plant im Dezember einen weiteren Ausbau ihres Angebots: Neben der neuen Trambahn nach Berg am Laim soll es den „Takt 10 bis 10“ auch für die Metrobusse, einen „Tierpark-Express“ vom Hauptbahnhof sowie einige neue Linien zum Beispiel zum Euro-Industriepark geben.
Deutsche Bahn will in München 48 Millionen in Rolltreppen und neue Böden investieren
Die DB will in München und Umland 48 Millionen Euro investieren um unter anderem die unterirdischen Bahnhöfe auf der Stammstrecke und am Flughafen umzugestalten. So sollen dort beispielsweise die Böden ausgetauscht, neue Deckenverkleidung eingezogen und die Beleuchtung verbessert werden. Außerdem soll es eine App geben, die darüber informiert, ob Aufzüge und Rolltreppen funktionieren und die Haupthalle des Hauptbahnhofs ansprechender gestaltet werden.
Linie 29 in der Maximilianstraße
Wegen des kurzfristig abgesagten „Oper für Alle“ am Max-Joseph-Platz erlebte die Linie 29 heute für ein paar Stunden eine Wiederauferstehung in der Maximilianstraße
U-Bahnchaos bei der Münchner Verkehrsgesellschaft
„Wir erwarten, daß das grundsätzlich für den Massenverkehr geeignete Verkehrsmittel U-Bahn so betrieben wird, daß die Sicherheit für alle Fahrgäste zu jeder Zeit garantiert ist“, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Ein derartiges Chaos in überhitzten Zügen ist nicht hinnehmbar. Wir erkennen Mängel im Notfallkonzept oder in der operativen Umsetzung.“
Am Mittwoch, 20. Juli 2016, wurde die Münchner Polizei gegen 20:20 Uhr, über mehrere Notrufe darüber verständigt, daß zwischen U-Bahnhof Studentenstadt und U-Bahnhof Freimann eine U-Bahn auf freier Strecke steht. Die Fahrgäste hätten dort die Notentriegelung der Türen betätigt, da es im Zug so heiß sei. Ein großer Teil der Fahrgäste würde nun auf den Gleisen zum in Sichtweite befindlichen U-Bahnhof Freimann laufen.
Polizei und Einsatzkräfte der Feuerwehr fuhren den Einsatzort an. Es konnte festgestellt werden, daß sich ein Zug der U 6 kurz vor dem U-Bahnhof Freimann befand. Da die Gleise stromlos waren, konnten die Einsatzkräfte zur U-Bahn gelangen und die Fahrgäste daraus zum Bahnhof geleiten. Unter den Fahrgästen waren auch zwei Rollstuhlfahrer.
Im weiteren Verlauf stellte sich schließlich heraus, daß noch ein zweiter Zug zwischen U-Bahnhof Freimann und U-Bahnhof Kieferngarten ebenfalls zum Stehen gekommen war. Auch hier wurde die Notentriegelung von Fahrgästen betätigt und Personen gingen in den Gleisbereich.
Auch zwischen dem Bahnhof Freimann und Kieferngarten blieb ein Zug stehen. In diesem Zug wurde eine Schwangere Frau durch die Einsatzkräfte bis zur Weiterfahrt betreut. Ein Fahrgast zog sich beim Übersteigen eines Zaunes eine Schnittwunde an der Hand zu.
Es stellte sich später heraus, daß die Ursache für diesen Einsatz an einem weiteren U-Bahn-Zug lag. Dieser war wegen einer Betriebsstörung letztendlich am U-Bahnhof Kieferngarten zum Stillstand gekommen. Dort wurden die Fahrgäste aufgefordert den Zug zu verlassen. Dieser Aufforderung kamen sie auch nach. Einige dieser Fahrgäste, die wohl zu einem Fußballspiel in der Allianz-Arena gehen wollten, betraten dann verbotenerweise den Gleisbereich. Es wurde die Stromversorgung abgeschaltet, um Gefahren für deren Leib und Leben zu verhindern.
Aufgrund dieser Abschaltung kam es dann zu den massiven Störungen im U-Bahnverkehr der U 6.
Gegen 22:15 Uhr normalisierte sich der U-Bahn-Verkehr dann wieder. Zur Beendigung des Fußballspiels in der Allianz-Arena konnte somit zumindest ein eingeschränkter U-Bahn-Verkehr wieder gewährleistet werden.
Die Beförderung der Fahrgäste zu den Fußballspielen in der Münchner Arena ist eine große Herausforderung für das Personal und leider auch ein großes Ärgernis für Fahrgäste, die andere Ziele haben. Allerdings scheint das Notfallkonzept für diesen anspruchsvollen Verkehr nicht ausreichend durchdacht zu sein. Ein U-Bahnzug ohne ausreichende Belüftung und Klimatisierung ist ein enormes Sicherheitsrisiko für die Fahrgäste. So logisch und nachvollziehbar die einzelnen Handlungen der verschiedenen Stellen sind, in der Gesamtheit sind sie untragbar.
Auslöser war anscheinend wieder einmal eine Fahrzeugstörung, die nach allgemeiner Beobachtung immer häufiger vorkommt. Wir zitieren aus einer Fahrgastbeschwerde: „Seit Wochen erlebe ich keinen Tag, an dem die U6 nicht von Betriebsstörungen betroffen ist. An vielen Tagen erlebe ich es inzwischen, daß sowohl bei der morgendlichen Hinfahrt als auch bei der Rückfahrt nach der Arbeit eine Betriebsstörung vorliegt.“
Daimler stellt autonom fahrenden Bus vor
In Amsterdam hat Daimler einen Prototyp eines autonom fahrenden Busses der Marke Mercedes vorgestellt. 14 Kameras überwachen alles im Umfeld von 200 Metern während sich der Bus mit 70 km/h durch die Gegend bewegt. Doch obwohl der Bus selbstständig fährt, sitzt noch ein Mensch hinter dem Lenkrad – mit den Händen auf den Oberschenkeln, aber trotzdem jederzeit bereit, einzugreifen.
http://www.sueddeutsche.de/auto/autonomes-fahren-daimler-stellt-autonom-fahrenden-bus-vor-1.3083370
