Bundespolizei stellt Graffitisprüher

Ein Lokführer hatte die beiden „Künstler‘ am 20. Februar 2011 um 15:15 Uhr beobachtet, wie sie eine Lärmschutzwand an der Bahnstrecke Dachau – Karlsfeld mit Graffiti verunstalteten. Der Bahnbedienstete alarmierte sofort die Bundespolizeiinspektion München. Den ersten der Sprayer stellte daraufhin eine Streifenwagenbesatzung noch in unmittelbarer Nähe des Tatortes zwischen Karlsfeld und Dachau. Der zweite Verdächtige floh indes zu Fuß in Richtung Bahnhof Dachau und ließ die mit seinem Kumpan beschäftigte Funkstreife zunächst zurück. Aber nicht für lange. Denn ein inzwischen angeforderter Hubschrauber der Bundespolizei konnte den flüchtenden Graffitisprayer orten und verfolgen. Am Bahnhof Dachau landete schließlich die Maschine auf einem Park-and-Ride-Parkplatz und die Hubschrauberbesatzung nahm dort den zweiten Täter fest.

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Fahrgäste haben Verständnis für die Forderungen der Lokführer – nicht aber für einen Streik

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 16.02.2011 (09/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hält Warnstreiks ab Montag, 21. Februar 2011 für möglich. Dies weckt bei allen Fahrgästen schlimme Befürchtungen. Die Temperaturen sind eisig, das Warten auf verspätete Züge ist daher besonders unerfreulich. Grundsätzlich haben die Fahrgäste Verständnis für die Forderungen der Lokführer. Das Verständnis für Warnstreiks oder einen Streik ist allerdings mehr als begrenzt.

Besonders die Münchner Fahrgäste leiden unter den ständigen Ausfällen der Linienverkehrsmittel. Gestörte Weichen, ausfallende Stellwerke haben die Nerven der Fahrgäste genügend strapaziert. Auch die wochenlangen Streik- und Gegenstreikmaßnahmen bei der städtischen Verkehrsgesellschaft sind noch lange nicht vergessen.

‚Wir fordern von den Tarifparteien, daß sie sofort an den Verhandlungstisch zurückkehren und notfalls mit Hilfe eines Schlichters ohne Arbeitskampfmaßnahmen zu einem Abschluß kommen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Mir ist keine andere Branche bekannt, in der es so häufig zu solch massiven Auseinandersetzungen kommt.‘

Wenn es zum Streik kommen sollte, sind die Forderungen der Fahrgäste an die Gewerkschaft und ihre Vertreter ist klar: Die Fahrgäste müssen mindestens 48 Stunden vor Streikbeginn umfassend informiert werden. Es muß einen geordneten Streikablauf geben, Züge dürfen nicht auf der Strecke oder an abgelegenen Bahnhöfen stehen bleiben.

Auch die Verkehrsunternehmen müssen für eine ordentliche Information der Fahrgäste sorgen. Dazu muß genügend Personal, das auch entsprechend ausgebildet ist, eingesetzt werden.

Ein Streit über irgendwelche Grundsatzfragen darf nicht auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen werden. Von allen Beteiligten fordern die Fahrgäste den Willen zur Einigung ein.

Offener Brief zum Thema Metrobus 50

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 14.02.2011 (08/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Seit der Einstellung der Metrobuslinie 50 zwischen Lassallestraße und dem Moosacher Bahnhof ist die Lage für die betroffenen Bürger dramatisch. Ein ganzes Stadtquartier ist vom Linienverkehr abgeschnitten. Besonders betroffen sind die älteren Mitbürger, aber auch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist die zugemutete Entfernung zum Nächsten U-Bahnhof zu weit. Inzwischen sind auch schon negative Auswirkungen im restlichen Busliniennetz spürbar. Nicht alle Fahrgäste, die nun nicht mehr mit dem Bus fahren sind zur U-Bahn abgewandert. Der ‚Moosacher Stachus‘ hat viel von seiner Bedeutung verloren, die anliegenden Geschäfte klagen bereits über Umsatzrückgänge. Der Metrobus 50 ist eine unverzichtbare Lebensader für Moosach und für München.

‚Die Münchner Verkehrsgesellschaft hat zu recht erkannt, daß die Metrobuslinien Stadtteile und Herzen verbinden‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Das gilt ganz besonders für Moosach. Daher freue ich mich, daß Diana Stachowitz, die örtlich zuständige Landtagsabgeordnete der SPD, ein Gespräch im Rathaus vermittelt hat. Hoffentlich werden die berechtigten Forderungen der Bürger dort auch umgesetzt.‘

Wettbewerb mit Verstand und Augenmaß

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 11.02.2011 (07/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat sich bleibende Verdienste mit den Ausschreibungen der verschiedenen Eisenbahnnetze erworben. Es ist ihr gelungen, das Angebot für die Fahrgäste kontinuierlich zu verbessern. Daher vertrauen wir als Fahrgastverband darauf, daß die Strecken ins Oberland auch künftig vernünftig betrieben werden.

Auch die Bayerische Oberlandbahn (BOB) hat nach einem katastrophalen Start ihre Sache sehr gut gemacht. Die Fahrgäste sind damit äußerst zufrieden. Auch das Personal macht einen sehr zufriedenen Eindruck.

‚Auf keinen Fall darf es irgendwelche Schwierigkeiten bei der Fortführung des Eisenbahnverkehrs ins Oberland geben‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Ich bin mir sicher, daß sich sowohl der Bayerische Verkehrsminister als auch der Geschäftsführer der BEG ihrer Verantwortung für Bayern und besonders für das Oberland bewußt sind. Wir vertrauen darauf, daß eine Lösung gefunden wird die fair, rechtssicher und für die Fahrgäste von Vorteil ist.‘

Mehr Fernbusse zum Nachteil der Bahnen

„Die Staus werden immer länger. Das Angebot der Bahnen wird ausgedünnt und die Kunden haben das Nachsehen.‘ Mit diesen Worten kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Claus Weselsky, den Gesetzesentwurf des Bundesverkehrsministeriums zur weitgehenden Liberalisierung des Fernbus-Verkehrs.

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