Behängung von vier Fahrten der S-Bahn München wird verbessert

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil hat ab dem nächsten Fahrplanwechsel für die am stärksten besetzten Züge der S 4 Langzüge bestellt. ‚Das war nicht ganz einfach, da die S-Bahn München keine Fahrzeugreserven hat und zusätzliche Wägen dieses Typs nicht mehr nachgekauft werden können‘, erklärt Zeil das künftig verbesserte Angebot.

Continue reading „Behängung von vier Fahrten der S-Bahn München wird verbessert“ →

Fahrgastverband lehnt MVV-Tariferhöhung ohne nachhaltige Verbesserungen ab

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 12.09.2011 (52/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die MVV-Tarife sollen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 wieder erhöht werden. Dabei wird von einer Tariferhöhung von bis zu 3 Prozent ausgegangen. Die Aktion Münchner Fahrgäste lehnt diese Tariferhöhung unter den derzeitigen Umständen ab. Das Leistungsangebot der MVV-Verkehrsunternehmen entspricht nicht dem, was die Fahrgäste für die nicht unerheblichen Fahrpreise erwarten dürfen. Natürlich sind die Kosten in verschiedenen Bereichen gestiegen, aber es gab auch erhebliche Mehreinnahmen durch zusätzliche Fahrgäste. Die Art und Weise der MVV-Fahrpreiserhöhungen ist sehr undurchsichtig und unterliegt keiner demokratischen Kontrolle. Daher müssen der Bayerische Verkehrsminister Martin Zeil und der Münchner Oberbürgermeister ein besonders hohes Maß an Verantwortung übernehmen. Auch die Kritik an Unzulänglichkeiten des Fahrkartenangebotes bleibt bestehen. Die Leistungen der S-Bahn müssen zuverlässiger erbracht werden. Die Informationen im Störungsfall müssen stark verbessert werden. Das Angebot bei der U-Bahn darf nicht durch einen Fahrzeugmangel geschmälert werden. Bei der Trambahn sind die geplanten Verbesserungen auf den Linien 15/25 und 27 unerläßlich, die Kürzungen auf dem südlichen Teil der Trambahnlinie 27 müssen rückgängig gemacht werden. Beim Metrobus ist die schmerzliche Lücke in Moosach zu schließen. Auch das Problem der öffentlichen Toiletten muß endgültig gelöst werden. Dabei müssen die derzeitigen Anlagen in einem ordentlichen Zustand den Fahrgästen weiterhin kostenlos zur Verfügung stehen. Eine zentrale Forderung des Fahrgastverbandes ist, daß für jede Fahrplanperiode die Kosten von zwei zusätzlichen Gelenkbussen und zwei zusätzlichen Standardbussen in die Kalkulation aufgenommen werden. Damit kann der Münchner Stadtrat ein verkehrspolitisch notwendiges Zusatzangebot für eine Probephase finanzieren. Bei der Diskussion um die Metrobuslinie 50 in Moosach wurde ja von verschiedenen Seiten immer wieder darauf hingewiesen, daß es im Stadtbereich 30 Problembereiche mit unzureichender Versorgung durch Linienverkehrsmittel gibt. Mit den zusätzlichen Bussen kann der Stadtrat dann Prioritäten setzen und solange einen Probebetrieb durchführen lassen, bis sich die neuen Linien durch ihre Inanspruchnahme selbst finanzieren. Da zusätzliche Mittel allen Verkehrsunternehmen zugute kommen, kann damit auch im Bereich der S-Bahn die Behängung verbessert werden. Es können also mehr Langzüge (3 Einheiten) statt Vollzügen (2 Einheiten) eingesetzt werden. In vielen Gesprächen mit den ’normalen‘ Fahrgästen hat die Aktion Münchner Fahrgäste immer wieder festgestellt, daß die Fahrgäste schon bereit sind, für ein zuverlässiges und gutes Angebot auch den entsprechenden Fahrpreis zu bezahlen. Wenn allerdings ständig irgendwelche Baumaßnahmen oder technische Störungen den Betrieb einschränken, so werden auch die Fahrpreise kritisch betrachtet. Schon seit Jahren setzt sich der Fahrgastverband für flexible Zeitkarten ein. So wie beispielsweise in Berlin muß es auch in München Wochenkarten geben, die ab jedem beliebigen Wochentag gelten. Selbstverständlich gilt dies auch für Monatskarten. ‚Wir setzen uns für gerechte Tarife ein und fordern zusätzliche Verbesserungen, wenn die MVV-Fahrpreise im Dezember 2011 schon wieder erhöht werden sollen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Das derzeitige Angebot rechtfertigt keine Tariferhöhung.‘

Trambahnfahrzeugmangel muß schnellstens behoben werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 08.09.2011 (51/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Eine völlig falsche Beschaffungspolitik führt zu einem von den Fahrgästen nicht hinnehmbaren Fahrzeugmangel. Es bestätigt sich die bisherige Vermutung, daß die mehrfach versprochene Eröffnung der Trambahn nach St. Emmeram nicht möglich war, da es nicht genügend einsatzbereite Trambahnfahrzeuge gibt. Trambahnzüge wurden anscheinend vorschnell außer Betrieb genommen, es gibt nicht genügend Reserven. Zum desolaten Schienennetz bei der Münchner Trambahn kommt jetzt auch noch der Fahrzeugmangel.

‚Wir fordern die Beteiligten auf, schnellstens für einen sicheren Einsatz der neuen Trambahnzüge zu sorgen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Für die Zukunft muß es auch eine strategische Fahrzeugreserve geben, die auch ein Ansteigen der Fahrgastzahlen bewältigen kann.‘

Es ist an der Zeit, daß aus diesem Fall Konsequenzen gezogen werden. Die Fahrgäste zahlen den vollen Fahrpreis und haben daher auch Anspruch auf die entsprechende Leistung.

Großes Lob für die tüchtigen Mitarbeiter der Stadtwerke und des BR

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 23.08.2011 (50/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Der weitere Ausbau der Dynamischen Fahrgastinformation bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ist ein ganz wesentlicher und richtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) ist erfreulich. Für die Fahrgäste ist die minutengenaue Anzeige der Abfahrt des jeweiligen Verkehrsmittels ein besonders wichtiger Punkt. Trotz der Verbreitung von Mobilfunkgeräten und der Verbreitung des mobilen Internets bleibt die Fahrgastinformation an der Haltestelle unverzichtbar.

‚Alle Mitarbeiter, die dieses innovative und gleichzeitig kostengünstige System entwickelt haben, verdienen ein besonderes Lob‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir freuen uns, daß es nun mit vertretbaren Kosten möglich ist, noch mehr Haltestellen mit aktuellen Informationen zu versorgen.‘

In der Vergangenheit gab es noch Schwierigkeiten mit der Datenlage bei Großstörungen. Da besteht jetzt aber auch die Hoffnung, daß es zu Verbesserungen kommt. Die Fahrgäste haben immer Verständnis, daß es zu Störungen im Betriebsablauf kommt. Kein Verständnis haben sie für falsche oder nicht vorhandene Informationen.

MVG zeigt kein Herz für Moosach

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 19.08.2011 (49/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Straßenbauarbeiten zwingen die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zu einer Zweiteilung der Stadtbuslinie 175. Seit dem 16. August 2011 und noch bis zum Freitag, 2. September fährt ein Kleinbus durch die Andernacher Straße, um die Haltestelle Merseburger Straße anzubinden. Allerdings ohne Halt. Dies empfinden viele Bewohner, die nach wie vor um die Wiederinbetriebnahme der Metrobuslinie 50 kämpfen als herzlos. Ein ganzes Stadtquartier ist vom Busverkehr abgeschnitten und wird vom Rathaus mit der Zumutbarkeit von 600-Meterradien abgespeist.

‚Die Wiederinbetriebnahme der Metrobuslinie 50 bis zum Moosacher Bahnhof bleibt auf der Tagesordnung‘, so Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Der Metrobus verbindet Stadtteile und Herzen, wie wir von großen Plakatwänden her wissen. Daher wäre es ein kleines Zeichen gewesen, wenn man den Menschen wenigstens während der Bauarbeiten ein Stück ihrer selbständigen Mobilität zurückgegeben hätte.‘

Immer mehr Geschäftsleute unterstützen die Wiedereinführung der Metrobuslinie 50. Auch der Pfarrer von St. Martin konnte für das Ziel der Bürgerinitiative und des Fahrgastverbandes gewonnen werden.