Erfolgsgeschichte des ÖPNV weiter fördern

Mit einem Korso aus historischen Fahrzeugen feierte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) das 150jährige Bestehen des kommunalen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Rund 40.000 Besucher nahmen am großen Jubiläumsfest teil. „Die hohe Besucherzahl auf dieser Veranstaltung spiegelt die enge Verbundenheit der Bürger zu ihrem regionalen Verkehrsunternehmen wider‘, betonte Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). „Sie steht auch für die hohe Relevanz eines gut funktionierenden Nahverkehrs in der Gesellschaft,‘ so Wolff weiter.

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Alte MVV-Fahrkarten werden erstattet

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 18.10.2011 (58/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Bezug:
http://www.justiz.bayern.de/gericht/ag/m/presse/archiv/2011/03219/index.php

Es war immer ein großes Ärgernis, daß die alten MVV-Fahrkarten plötzlich zu ‚Altpapier‘ wurden. Für die Fahrgäste war auch nicht leicht erkennbar, ab wann ein neuer Tarif in Kraft getreten war. Dieses Ärgernis wollen wir durch eine ‚Mindesthaltbarkeit‘ von 5 Jahren aus der Welt schaffen. Auf unsere vielfach vorgetragene Bitte, hat die Münchner Verkehrs- und Tarifverbundgesellschaft (MVV) die Erstattung von allen Fahrkarten, die mit Euros bezahlt wurden ab dem 1. April 2007 ermöglicht. Dies war ein gewaltiger Fortschritt. Zwar werden pro Vorgang immer noch 2 Euro abgezogen, aber wenigstens sind die Fahrkarten nicht mehr wertlos.

Zivilcourage für Töchter, Söhne und Enkel

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 16.10.2011 (57/2011)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Keine Frage, Millionen von Fahrgästen fahren sicher mit den Bussen und Bahnen im MVV. Aber manchmal gibt es doch ungewohnte Situationen, die eine angemessene Reaktion erfordern. Das Polizeipräsidium München, die Bundespolizeiinspektion München und die Aktion Münchner Fahrgäste bieten daher ein Verhaltenstraining für Fahrgäste an. Dabei zeigt die Berufsfeuerwehr München, wie man einen Defibrillator zur Wiederbelebung einsetzt. Die Polizei zeigt in Rollenspielen, wie man anderen Fahrgästen helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Das nächste Training findet am Montag, 7. November 2011, um 12:30 Uhr im Verkehrszentrum des Deutschen Museums statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmelden kann man sich unter www.fahrgaeste.de. Auch die Deutsche Bahn unterstützt das Projekt: Unter der Rufnummer (01805) 661010 erreicht man Montag bis Freitag von 07:00 bis 20:00 Uhr den Service-Dialog der S-Bahn München und kann sich telefonisch anmelden. Der Anruf kostet 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min. Die Schirmherrschaft der Veranstaltungen hat der Münchner Oberbürgermeister, Christian Ude, übernommen. Während der Veranstaltung steht ein erfahrener Experte des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Durch den interessanten Veranstaltungsort und die praxisnahen Beispiele hat das Programm auch bei jungen Leuten einen guten Anklang gefunden. Für das kommende Jahr kann man sich bereits jetzt in eine Vormerkliste eintragen.

Münchner Grüne wollen kein Geld für die S-Bahn ausgeben

Die Forderungen von Politikern der CSU und der FDP nach einer Beteiligung der Stadt München an der Finanzierung des 2. Stammstrecken-Tunnels in dreistelliger Millionenhöhe stoßen in der Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste auf scharfe Ablehnung. Stadträtin Sabine Nallinger warf den Verkehrsministern Zeil und Ramsauer sowie Ministerpräsident Seehofer vor, mit parteitaktischen Manövern von ihrem Versagen beim Ausbau der S-Bahn ablenken zu wollen.

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Moosacher Bürger fordern die Wiederinbetriebnahme der Metrobuslinie 50

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 14.10.2011 (56/2011)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Auch auf der diesjährigen Bürgerversammlung in Moosach am Dienstag, 11. Oktober 2011, forderten die Bürger vehement die Wiedereinführung der Metrobuslinie 50. Ein ganzes Stadtquartier ist seit der Inbetriebnahme der U3 nach Moosach vom Linienverkehr abgeschnitten. Zwar wird der Bürgerwunsch mit dem Argument abgewiegelt, daß eine Erreichbarkeit der U-Bahn von 600 Metern oder vom Stadtbus mit 400 Metern ausreichend ist. ‚Würden diese Maßstäbe in ganz München gelten, so dürfte in Schwabing kein einziger Bus mehr fahren‘, argumentierte Martin Marino, Sprecher der Bürgerinitiative Metrobus 50 Moosach.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) reagiert auf den berechtigten Wunsch der Bürger mit ganz eigenartigen Maßnahmen. Sie läßt die vorhandenen Wartehäuschen abbauen. Dies erinnert die Moosacher an die üble Kriegstaktik der ‚verbrannten Erde‘. Man will durch diese Maßnahme die Bürger einschüchtern und jede Hoffnung auf eine Verbesserung im Keim ersticken.

In einem ganz besonders schlechtem Licht erscheint der Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, Alexander Reissl, der in den betroffenen Viertel aufgewachsen ist und in den Augen seiner früheren Nachbarn keinen Handschlag für sie tut.

Die Erschließung von Moosach ist für den Fahrgastverband Aktion Münchner Fahrgäste nicht nur ein lokales Problem, sondern hier werden auch die Interessen der angrenzenden Stadtviertel nicht genügend berücksichtigt. Die Lücke, die im Netz der Metrobusse klafft, muß wieder geschlossen werden.

Auch die Schauspielerin Monika Baumgartner forderte die Bürger auf, sich nicht entmutigen zu lassen und sich weiterhin für ihre Belange einzusetzen.

Besonders traurig ist, daß es der MVG zwar gelingt Wartehäuschen abzubauen, aber die Fahrgäste der Stadtbuslinie 175 an der Haltestelle Merseburger Straße weiterhin im Regen stehen. Von einem behindertengerechten Zugang kann natürlich auch nicht gesprochen werden. Dies trifft die Menschen mit einem Rollator besonders hart.