U-Bahnhof Sendlinger Tor soll umgebaut werden

Der U-Bahnhof Sendlinger Tor ist ein zentraler Umsteigepunkt im Münchner U-Bahnnetz. Dort kommt es jetzt schon häufig zu Engpässen. Eine bauliche Erweiterung ist durch äußere Zwangspunkte nur sehr schwer möglich. Jetzt stellen die Stadtwerke München eine Machbarkeitsstudie zum Umbau vor. Baubeginn könnte 2015 sein. Die Kosten werden auf 70-80 Millionen Euro geschätzt.

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Radlfahrer prallt mit Fahrgast zusammen

Am Ostermontag, 9. April 2012, gegen 14:30 Uhr, fuhr ein 21jähriger Münchner mit seinem Mountainbike auf dem Radweg der Ottobrunner Straße in Richtung stadteinwärts. Dabei fuhr er verbotswidrig entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Zur gleichen Zeit hielt ein MVV-Bus der Linie 55 an der Bushaltestelle „Weddigenstraße‘ an und ließ Fahrgäste ein- und aussteigen. Ein bislang unbekannter Mann stieg aus der hinteren Tür des Busses aus und trat auf den Radweg. Der Mountainbiker fuhr zu diesem Zeitpunkt an dem Bus vorbei und wollte dem aussteigenden Mann noch ausweichen. Er streifte diesen aber noch, geriet dadurch aus seiner Fahrspur und touchierte auch noch einen Lichtmast. Er stürzte auf den Gehweg und verletzte sich dabei schwer.

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Mehr Sicherheit für MVV-Fahrgäste

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.04.2012 (09/2012)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Ostermontag, 9. April 2012, gegen 14:30 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Münchner mit seinem Mountainbike auf dem Radweg der Ottobrunner Straße in Richtung stadteinwärts. Dabei fuhr er verbotswidrig entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Zur gleichen Zeit hielt ein MVV-Bus der Linie 55 an der Bushaltestelle „Weddigenstraße‘ an und ließ Fahrgäste ein- und aussteigen. Ein bislang unbekannter Mann stieg aus der hinteren Tür des Busses aus und trat auf den Radweg. Der Mountainbiker fuhr zu diesem Zeitpunkt an dem Bus vorbei und wollte dem aussteigenden Mann noch ausweichen. Er streifte diesen aber noch, geriet dadurch aus seiner Fahrspur und touchierte auch noch einen Lichtmast. Er stürzte auf den Gehweg und verletzte sich dabei schwer.

‚Wir wünschen dem Verunglückten eine baldige und vollständige Genesung‘, sagt dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die Haltestellensituation an der Weddingenstraße ist allerdings mehr als unglücklich. Als normaler Fahrgast rechnet man nicht damit, daß man direkt auf einen Radlweg aussteigen muß. Da ist dringend Abhilfe geboten.‘

Man ist als Verkehrsteilnehmer natürlich immer gut beraten, allerhöchste Vorsicht walten zu lassen und auch ständig alle Regeln zu beachten. Trotzdem müssen die Verkehrsunternehmen und die zuständige Verkehrsbehörde versuchen, die Gefahrenquellen zu minimieren. Das Bild der Polizei zeigt, wie gefährlich diese Stelle ist. Der Unfall sollte auch Anlaß sein, ähnliche Haltestellenanlagen zu überprüfen und nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.

Podiumsdiskussion zum Thema: Sicherheit an U- und S-Bahnsteigen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 13.03.2012 (08/2012)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am 28. Dezember 2011 stürzte ein blinder Fahrgast am Münchner U-Bahnhof Rotkreuzplatz ins Gleis, weil er den Langkupplungsbereich zweier U-Bahnwagen mit der Türe verwechselt hatte, und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Dieser und andere tragische Unfälle blinder und hochgradig sehbehinderter Menschen hat den Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB) dazu veranlasst, eine Podiumsdiskussion mit dem Thema ‚Sicherheit an U- und S-Bahnsteigen in der Landeshauptstadt München‘ zu veranstalten. Dazu lädt der BBSB Medienvertreter am

Mittwoch, 14. März 2012, von 18 bis 20 Uhr herzlich in die Landesgeschäftsstelle des BBSB, Arnulfstraße 22, 80335 München,

ein.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

– Irmgard Badura, Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung,
– Gustav Doubrava, Landesverkehrsbeauftragter des BBSB,
– Karl Heinz Holzwarth, Qualitäts- & Mobilitäsbeauftragter der DB für Bayern (als Vertreter der S-Bahn München),
– Christian Müller, Stadtrat der Landeshauptstadt München in Vertretung des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude,
– Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste,
– Michael Richarz, Betriebsleiter und Geschäftsführer der MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft, Betreiber der Münchner U-Bahn), und
– Oswald Utz, Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München.

Moderiert wird die Podiumsdiskussion vom stellvertretenden Landesvorsitzenden des BBSB Dr. Stefan Insam.

Für Rückrfagen steht Ihnen auch zur Verfügung:
Elke Runte
+49 89 55988-132
elke.runte@bbsb.org
www.bbsb.org