MVG-Vertriebssystem hat klare Mängel

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 03.11.2009 (45/2009)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Automaten, die nicht funktionieren, eine zu geringe Wechselgeldreserve oder Fahrscheine, die gar nicht angeboten werden. Das Vertriebssystem der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat klare Mängel. Ärgerlich ist auch die Geheimniskrämerei um eine neue Automatengeneration. Denn wen sollte man zu diesem Thema befragen, wenn nicht die Fahrgastverbände und den MVV-Fahrgastbeirat?

Der seit Jahren verfolgte Weg, den personalbedienten Fahrkartenverkauf zu reduzieren, ist grundsätzlich falsch. Es ist doch klar, daß das Personal kein Geld wechselt oder auf Fragen unwirsch reagiert. Der Entgeltzuschlag für diese Tätigkeiten wurde einfach eingespart. Auch bleibt das Ärgernis, daß keine Streifenkarten in den Oberflächenverkehrsmitteln verkauft werden.

Die Aktion Münchner Fahrgäste hofft, daß die Initiative im Stadtrat zur Verbesserung der derzeitigen Situation Erfolg haben wird! Wünschenswert ist eine unternehmensunabhängige Vertriebsstelle, die dafür sorgt, daß man auch in München einen Fahrschein bis zum Ziel in Hamburg kaufen kann. Und wenn schon ohne Personal, dann mit einheitlichen Fahrscheinautomaten.

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