Vielfach beklagen sich die Fahrgäste über den Vertrieb der MVV-Fahrausweise durch Automaten. Jetzt fordert Stadtrat Josef Schmid, Fraktionsvorsitzender der CSU, Verbesserungen.
Schmid begründet seine Forderung; ‚Der Fahrkartenverkauf in den Bussen der Münchner Verkehrsgesellschaft kann nur noch am Automaten erfolgen, der Fahrscheinverkauf durch die Busfahrer wurde aus Kostengründen eingestellt. Die in Betrieb befindlichen Automaten wechseln allerdings nur bedingt. Aufgrund der begrenzten Kapazität haben sie nur in geringem Umfang Wechselgeld vorrätig. Die Kunden werden daher gebeten das Geld für die Fahrkarten abgezählt bereit zu halten.
Dass dies den Kunden, bei denen der Automat nicht mehr wechselt, nicht immer möglich ist, ist wohl nachvollziehbar. Es ist ausgesprochen nutzerunfreundlich zu verlangen, dass man bereits vor Fahrtantritt genau weiß, welches Ticket man lösen muss bzw. vorauszusetzen, dass jeder ausreichend Kleingeld vorrätig hat.‘
