Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 14.09.2009 (34/2009)
Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de
Der tragische Tod eines Fahrgastes der Münchner S-Bahn, der anderen zu Hilfe kam, ist äußerst bedauerlich und unser ganzes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Dabei hat das Opfer nach den vorliegenden Berichten vorbildlich gehandelt: Die Polizei wurde gerufen und die direkte Gefahr für die von den Tätern bedrohten jungen Fahrgäste abgewehrt. Trotzdem kostete den Mann seine Zivilcourage das Leben.
‚Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich aber gerade jetzt nicht einschüchtern lassen‘, fordert Andres Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Bei kritischen Situationen muß unverzüglich die Polizei und das Betriebspersonal informiert werden. Niemand sollte einfach wegschauen.‘
Gewalt muß geächtet werden. Die Gesellschaft ist aber auch dafür verantwortlich, daß die Prävention verbessert wird. Es ist erschreckend, daß es sich wieder einmal um Täter handelt, die schon vorher aufgefallen sind. Gerade Jugendlichen muß mit sozialpädagogischen Maßnahmen aber auch mit konsequenter Ahndung von Einsteigerdelikten geholfen werden, den richtigen Weg zu erkennen.
