Mann fällt ins Gleis: Gerettet

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.03.2014 (06/2014)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Donnerstag, 6. März 2014, gegen 23:55 Uhr, sahen zwei 15jährige Schüler einen 61jährigen Münchner am U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum in den Gleisen liegen. Da zu diesem Zeitpunkt keine U-Bahn einfuhr, begaben sich die beiden Schüler in den Gleisbereich und halfen dem 61jährigen beim Aufstehen.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein U-Bahnzug von der Linie 1 vom Mangfallplatz aus kommend in Richtung U-Bahnhaltestelle Olympia-Einkaufszentrum ein. Die drei Personen im Gleisbereich befanden sich auf dem Mittelstreifen zwischen den Gleisen. Der U-Bahnfahrer erkannte die Situation und leitete eine Vollbremsung ein, um einen möglichen Unfall zu vermeiden. Der 61jährige wurde dann im Anschluß ärztlich versorgt. Er hatte sich lediglich eine leichte Platzwunde über der Augenbraue zugezogen. Vermutlich war er aufgrund seiner Alkoholisierung in den Gleisbereich gestürzt. Hierzu laufen nun die Ermittlungen der Münchner Polizei. Zum Glück ist das Ganze gut ausgegangen. Es wird aber von der Polizei noch einmal besonders darauf hingewiesen, bei solchen Vorfällen unbedingt den Nothalt zu betätigen, um die Einfahrt einer U-Bahn zu verhindern.

‚Wir freuen uns über den glimpflichen Ausgang dieses Geschehens‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Unsere Forderung nach einer Erprobung von Systemen zur Gleisbettüberwachung war mehr als berechtigt. Gespannt warten wir auf die Ergebnisse des Probebetriebes und die Schlußfolgerungen der Verantwortlichen.‘

Wirklich wichtig ist, daß sich auch die Helfer über die Gefahren des Schienenverkehrs bewußt sind. Die Polizeibehörden und die Aktion Münchner Fahrgäste bieten seit 2010 ein monatliches Verhaltenstraining für Fahrgäste an. Dabei werden auch die Notfalleinrichtungen bei S- und U-Bahn ausführlich besprochen. Vielen Fahrgästen ist zum Beispiel der Fluchtraum unter jedem Tunnelbahnsteig nicht bekannt. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen im Verkehrszentrum des Deutschen Museums ist unter www.fahrgaeste.de oder der Münchner Rufnummer (089) 20355000 zum Ortstarif möglich.

Neuer U-Bahnzug in München vorgestellt

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.02.2014 (05/2014)

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Am Freitag, 21. Februar 2012, wurde der neueste Münchner U-Bahnzug im Bahnhof Georg-Brauchle-Ring vorgestellt. Überall gab es nur strahlende Gesichter bei der Präsentation, der neue Zug wurde mit großen Augen bestaunt. Eine auffällige Änderung sind grüne und rote Leuchtdiodenbänder an den Türen. Sie markieren den Einstiegsbereich auch für sehbehinderte Fahrgäste.

‚Auf den ersten Blick ist es ein ganz toller Zug‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Er hat nur den Fehler, daß er zu spät und in zu geringer Stückzahl bestellt wurde.‘

Natürlich müssen die Züge gründlich geprüft werden, bevor sie in den Fahrgastbetrieb gehen können. Der Münchner Fahrgastverband hofft aber, daß alle notwendigen Voraussetzungen bald erfüllt werden und der Termin ‚Sommer‘ möglichst bald erreicht werden kann. Die Grundsätzliche Forderung nach zusätzlichen Reserven, die selbstverständlich auch der Fahrgast bezahlt, bleibt aber bestehen. Der Fahrpreis gilt nicht nur für die zurückgelegte Strecke, sondern auch für Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

‚Wir wünschen uns ein gut funktionierendes Fahrzeug, das den Fahrzeugmangel bei der U-Bahn behebt‘, sagt Nagel abschließend.

Ausbau des Linienverkehrs in München ist dringend erforderlich

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 11.02.2014 (04/2014)

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Die Fahrgastzahlen in München wachsen und wachsen. Deshalb muß das Angebot von Bahn und Bus ausgebaut werden. Viele Politiker haben dies erkannt – und die Forderungen überschlagen sich. Die Aktion Münchner Fahrgäste wünscht sich allerdings konkrete Umsetzungen statt visionärer Projekte. Beim Regional- und S-Bahnverkehr gibt es zwei ganz wichtige Vorhaben: Der Regionalzughalt Poccistraße und der Verbundbahnhof Laim. Bei beiden Projekten müssen Stadt und Freistaat eng zusammenarbeiten, damit sie verwirklicht werden können. Die Zuverlässigkeit und die Kapazität der Münchner U-Bahn muß gesteigert werden. Statt über neue U-Bahnstrecken am Stadtrand nachzudenken muß auf den überlasteten Strecken gehandelt werden. Der richtige Schritt ist die Ertüchtigung für einen 80-Sekunden-Takt. Dabei fahren die Züge automatisch. Eine bessere Verknüpfung der verschiedenen Verkehrssysteme ist notwendig. Die Trambahn kann mit einigen Netzergänzungen schmerzliche Lücken füllen. Auch sind Ergänzungen für einen zuverlässigen Betrieb notwendig. Beispielsweise eine Betriebsstrecke über die Friedenheimer Brücke oder eine Wendemöglichkeit am U-Bahnhof Theresienwiese.

‚Wir wollen Taten sehen, keine unfinanzierbaren Ankündigungen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Der Bau neuer U-Bahnstrecken ist überflüssig, solange die bestehenden Anlagen nicht voll ausgenützt werden. Durch neue Züge und eine bessere Instandhaltung wollen wir auch mehr Zuverlässigkeit bei der U-Bahn.‘

Zukunft der Trambahnlinie 25 scheint gesichert

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.01.2014 (03/2014)

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Wenn heute (22. Januar 2014) die Landrätin des Landkreises München Johanna Rumschöttel, Grünwalds Bürgermeister Jan Neusiedl und MVG-Chef Herbert König einen Verkehrsvertrag unterzeichnen scheint die Zukunft der Trambahnlinie 25 von München nach Grünwald gesichert. Dies war nicht immer so. Etwa vor 25 Jahre entdeckte ein Mitarbeiter der damaligen Verkehrsbetriebe, daß ja die Trambahnlinie 25 das Münchner Stadtgebiet verläßt – und man aus dieser Tatsache zusätzliche Einnahmen erschließen könnte. Um einmal die Macht des Faktischen zu demonstrieren wurde der 10-Minuten-Takt an Wochenenden auf 20 Minuten verlängert. Dies war der Anlaß für die Gründung der Aktion Münchner Fahrgäste. Zwischenzeitlich gab es verschiedene Drohungen mit der Einstellung der bei Grünwaldern und Münchnern gleichermaßen beliebten Trambahn. Es war ein jahrelanges Gezerre um die Kosten, das jetzt ein Ende gefunden hat. ‚Die Trambahn nach Grünwald ist unverzichtbar‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Der Schienenersatzverkehr mit Bussen war schon während den Bauarbeiten in der Vergangenheit eine Qual. Wir freuen uns über die nun gesicherte Zukunft – und setzen uns weiterhin für einen dichteren Takt am Wochenende ein.‘