Mensch, ärgere Dich nicht

Wir alle kennen sie, die kleinen, alltäglichen Ärgernisse in den öffentlichen Verkehrsmitteln – der Bus fährt einem direkt vor der Nase weg oder er kommt ein paar Minuten zu früh, in den Bussen und Trambahnen ist nicht genug Platz für alle Eltern mit Kinderwagen, die gerne mitfahren möchten usw. Die MVG erklärt zehn dieser Missverständnisse in ihrem neusten Blog-Eintrag. Besonders gut gefällt uns Nummer acht – „Warum hat mich die Tür eingeklemmt, als ich in den (U-Bahn) Zug gesprungen bin?“

 

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150 Jahre Straßenbahn in Deutschland

Morgen, am 22. Juni 2015, wird die älteste Straßenbahn Deutschlands 150 Jahre alt – wir wünschen der Straßenbahn Berlin alles Gute zum Geburtstag.

Unsere Freunde vom Berliner Fahrgastverband IGEB haben sich dieses Jubiläum zum Anlass genommen und ein schönes Konzept für den Straßenbahnausbau in der Hauptstadt vorgelegt: Artikel zum Konzept

In München gibt es die Tram übrigens seit dem 21. Oktober 1876. Nachdem wir leider kein Foto aus den ersten Tagen der Berlin oder Münchner Tram haben, haben wir stattdessen ein Foto des ältesten Trambahntyps für Euch herausgesucht, der noch in München fährt und der dieses Jahr immerhin 50 Jahre Einsatz in München feiert – ein P-Wagen, aufgenommen im Jahr 2002, vor dem Maximilianeum.

Wahnsinn: 500 Millionen für einen direkten Parallelverkehr

Die Verlängerung der U-Bahn nach Pasing soll 500 Millionen Euro kosten. Damit würden drei Haltestellen, die bereits gut erschlossen sind, jeweils 166 Millionen kosten. Dies hat das Münchner Baureferat nun abgeschätzt. Das Baureferat ist die Behörde, die fast alle Münchner U-Bahnhöfe und -strecken im geplanten Kostenrahmen und termingetreu realisiert hat. Nur einmal kam ein bedauerlicher Unfall dazwischen, den aber niemand vorhersehen konnte.

„500 Millionen für eine U-Bahnverlängerung, die parallel zur S-Bahn fährt sind ein völliger Wahnsinn“, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Besonders ärgerlich ist diese Summe in Anbetracht des kümmerlichen MVG-Leistungsprogramms, das in diesen Tagen zur Entscheidung ansteht. Wer eine U-Bahn bauen will, muss auch sagen, wie der Betrieb finanziert werden soll.“

Vollmundig ist versprochen worden, dass die U-Bahn nach Pasing ohne Zuschüsse von Bund und Land gebaut werden soll. Und es stehen ja noch weitere Projekte auf der Wunschliste. Zum Beispiel eine zweite S-Bahnstammstrecke. Oder eine Untertunnelung der Bahnstrecke im Münchner Osten. Geträumt wird ja zusätzlich von einer U9 und einer U26.

„Wir brauchen dringend eine verbesserte Infrastruktur für den Linienverkehr. Ganz wichtig sind der Verbundbahnhof Laim mit der Umweltverbundröhre, der Regionalzughalt Poccistraße und Trambahnstrecken, die den Betrieb stabilisieren und neue Stadtgebiete erschließen. Wir fordern realistische Projekte, die in überschaubaren Zeiträumen realisiert werden“, sagt Nagel.

SZ Artikel zum Thema

Wahnsinn: 500 Millionen für einen direkten Parallelverkehr

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 19.06.2015 (19/2015)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Verlängerung der U-Bahn nach Pasing soll 500 Millionen Euro kosten. Damit würden drei Haltestellen, die bereits gut erschlossen sind, jeweils 166 Millionen kosten. Dies hat das Münchner Baureferat nun abgeschätzt. Das Baureferat ist die Behörde, die fast alle Münchner U-Bahnhöfe und -strecken im geplanten Kostenrahmen und termingetreu realisiert hat. Nur einmal kam ein bedauerlicher Unfall dazwischen, den aber niemand vorhersehen konnte.

‚500 Millionen für eine U-Bahnverlängerung, die parallel zur S-Bahn fährt sind ein völliger Wahnsinn‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Besonders ärgerlich ist diese Summe in Anbetracht des kümmerlichen MVG-Leistungsprogramms, das in diesen Tagen zur Entscheidung ansteht. Wer eine U-Bahn bauen will, muß auch sagen, wie der Betrieb finanziert werden soll.‘

Vollmundig ist versprochen worden, daß die U-Bahn nach Pasing ohne Zuschüsse von Bund und Land gebaut werden soll. Und es stehen ja noch weitere Projekte auf der Wunschliste. Zum Beispiel eine zweite S-Bahnstammstrecke. Oder eine Untertunnelung der Bahnstrecke im Münchner Osten. Geträumt wird ja zusätzlich von einer U9 und einer U26.

‚Wir brauchen dringend eine verbesserte Infrastruktur für den Linienverkehr. Ganz wichtig sind der Verbundbahnhof Laim mit der Umweltverbundröhre, der Regionalzughalt Poccistraße und Trambahnstrecken, die den Betrieb stabilisieren und neue Stadtgebiete erschließen. Wir fordern realistische Projekte, die in überschaubaren Zeiträumen realisiert werden‘, sagt Nagel.

National Rail erhält Zuschlag für RRX

Ab 2018 werden die Beschwerden über die Deutsche Bahn im Ruhrgebiet deutlich abnehmen – denn National Express hat die Ausschreibung über den Rhein-Ruhr-Express (RRX) zwischen Köln und Dortmund gewonnen. Damit fällt die Bahn im Nahverkehr in NRW unter 50%… Die Fahrgäste werden sich aber dann bei Verspätungen nicht einfach an National Express wenden können, sondern müssen erst den Schuldigen suchen: National Express stellt nur das Zugpersonal, für technische Störungen an den Zügen ist Siemens zuständig.

Wir sind gespannt, was sich die BEG für die S-Bahn München einfallen lässt.

Artikel in der SZ

Pressemitteilung von Siemens zum RRX