Ausflug zur Rittnerbahn

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.09.2003 (06/2003)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Aktion Münchner Fahrgäste setzt sich nicht nur für Verbesserungen im Münchner Linienverkehr ein, sondern organisiert auch Fahrten zu interessanten Zielen mit der Bahn. Wir möchten damit in diesem Jahr auch einen Beitrag zum Erhalt dieses historischen Erbes leisten:

Unser Herbstausflug führt uns in diesem Jahr nach Südtirol:

Samstag, 25. Oktober 2003 bis Sonntag, 26. Oktober 2003

Preis für Erwachsene 179 Euro.
(mit Törggelen, Seilbahntransfer, Gepäcktransport, Übernachtung mit Frühstück und Sonderfahrt im historischen Triebwagen)

Anmeldung: (Anmeldeschluß 29. September 2003)
(089) 6255115

Samstag, 25. Oktober 2003
München Hbf ab 07:30 Uhr, Bozen an 11:29 Uhr

Sonntag 26. Oktober 2003
Bozen ab 18:31 Uhr, München Hbf an 22:28 Uhr

Seit dem 13. August 1907 fährt eine elektrische Schmalspurbahn auf den Ritten, dem Hausberg von Bozen. Die romantische Streckenführung erschließt eine reizvolle Wald- und Wiesenlandschaft, gewährt einen Panoramablick auf die imposante Kulisse der Dolomiten und bringt einen in die Nähe der bekannten Erdpyramiden.

Morgens verlassen wir München und fahren über Kufstein, Innsbruck und den Brenner nach Bozen. Nach einem gemütlichen Stadtbummel fahren wir mit der längsten Seilbahn Südtirols, die laut dem Guiness-Buch der Rekorde sogar die längste der Welt ist, nach Oberbozen. Dort steht schon ein Wagen der Rittnerbahn bereit um uns nach Klobenstein zu bringen. Im Hotel ‚Bemelmans Post‘ (***) kehren wir am Abend zum Törggelen ein.

Am nächsten Morgen steht dann der zweiachsige Triebwagen 12, Baujahr 1907, zur Streckenbereisung exklusiv für uns zur Verfügung.

Am Nachmittag geht es mit der Seilbahn wieder zum Bahnhof Bozen, wo der Zug nach München abfährt.

MVV soll für Ordnung beim Fahrplan sorgen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 31.08.2003 (04/2003)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Benutzung von Linienverkehrsmitteln ist im Gegensatz zum Individualverkehr durch festgelegte Linienwege und Fahrpläne erschwert. Daher ist die Information darüber eine zentrale Aufgabe. Leider häufen sich die von den Verkehrsunternehmen im MVV vorgenommenen Fahrplanwechsel. Es wird dem Fahrgast erschwert sich zu orientieren.

Jahrelang haben sich zwei Termine für einen Fahrplanwechsel bewährt, dann wurde auf einen ‚Jahresfahrplan‘ umgestellt. Dies führte zum ständigen Fahrplanwechsel während der jeweiligen Periode.

Um diesem Mißstand abzuhelfen haben wir die Aufgabenträger, die als Gesellschafter des Verbundes Verantwortung tragen, gebeten, zwei feste Termine zu beschließen, an denen die MVV-Verkehrsunternehmen Fahrpläne und Linienwege ändern dürfen.

Die derzeit gültigen Fahrplanunterlagen setzen sich zusammen aus dem Verbundfahrplan (810g), dem Schnellbahnplan (189g) und dem ‚Fahrplan-Ergänzungsbuch‘ (179g). Es ergibt sich ein Gesamtgewicht von 1178g, also weit über einem Kilo.

Wir wenden uns nicht gegen Umleitungen, die durch bauliche Maßnahmen notwendig werden. Aber ganz neue Busnetze, die kurz nach dem Fahrplanwechsel kommuniziert werden, sind ein Unding.

Auch der Hinweis auf das Internet ist nicht akzeptabel, da viele Fahrgäste nicht zur Benutzergruppe gehören.

MVV endgültig unbrauchbar!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 06.04.2003 (03/2003)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Aus der Stammstreckensperrung haben wir gelernt: Es geht am Sonntag auch ohne S-Bahn. Jetzt zeigt uns die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), wie es mit viel weniger U-Bahn geht. Auf der wirklich nicht unbedeutenden Strecke zwischen Münchner Freiheit und Sendlinger Tor fährt sonntags noch alle 20 Minuten ein U-Bahn-Zug. Das sind 3 Abfahrten in der Stunde (je Richtung), wo im Fahrplan sonst 12 Abfahrten vorgesehen sind.

Der ‚Erfolg‘ waren überfüllte Bahnsteige und verärgerte Fahrgäste. Eine Mitfahrerin meinte, daß sie in diesem Jahr beim MVV-Abo nicht nur zwei Monate, sondern vier umsonst fahren will, weil so viele Störungen und Betriebsunterbrechungen sind.

Schlimm ist auch die Fahrgastinformation. Wir sollen uns doch immer im Internet informieren: Leider ist die elektronische Fahrplanauskunft nicht aktuell und berücksichtigt nicht den Baubetrieb. Da hätte dann ein Blick ins Fahrplanbuch auch genügt. (Hinweise auf die Bauarbeiten sind vorhanden und man kann sich damit eventuell selbst einen Fahrplan basteln.)

Und das MVV-Infotelefon: Belegt oder man wird nach einer einmaligen, kurzen Ansage ‚… unsere Leitungen sind weiterhin alle belegt, bitte rufen Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal an!‘ hinauskomplimentiert. Im ersten Fall hat es wenigstens nichts gekostet.

Wir fordern eine sofortige Abhilfe und eine richtige, zentrale Information durch die Verbundgesellschaft (MVV). Auch bei U-Bahnbauarbeiten muß es ein vernünftiges Ersatzkonzept geben, auch wenn es die MVG Geld kostet – aber wir haben es mit unseren Zeitkarten schon bezahlt!

Trambahnmuseum: Vernünftige Lösung erforderlich

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 04.02.2003 (02/2003)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Seit Jahren, eigentlich seit mehr als einem Jahrzehnt, gibt es vielfältige Bemühungen zur Errichtung eines Münchner Trambahnmuseums. Leider wurde viel Zeit vertan, um ein vernünftiges und finanzierbares Konzept zu erproben. Der stadteigene Bahnhof 3 an der Westendstraße, in dem die große Zahl der historischen Fahrzeuge untergebracht ist, wurde auf Beschluß des Münchner Stadtrates für eine Erweiterung des Trambahnnetzes vorgehalten. Aber als dort immer erfolgreicher Veranstaltungen durchgeführt wurden zog der Verantwortliche bei den Stadtwerken die “Notbremse“ und ließ das Gebäude für baufällig erklären. (Einen Tag zuvor wurde das Gebäude noch für einen Ersatzverkehr genutzt.) Man hätte also eigentlich viel Zeit gehabt, die verschiedenen Konzepte auf ihre Tauglichkeit zu prüfen.

Wir als Fahrgastinitiative wollen auch ein Trambahnmuseum, denn auch wir glauben an einen Erfolg bei den Münchner Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gästen der Stadt. Unsere Aktivitäten wie zum Beispiel die Christkindl-Trambahn (die nach langem Bemühen im Jahr 1994 gestartet wurde) oder die Sylvesterbahn zeigen das Publikumsinteresse.

Wir wollen aber auf keinen Fall, daß sich das sich selbst im Wettbewerb stehende Verkehrsunternehmen MVG mit historischen Trambahnen befaßt und ein unternehmenseigenes Museum unterhält. Hier muß sich ein Unternehmen auf sein Kerngeschäft konzentrieren, denn es ist keinem Fahrgast vermittelbar, daß seine Linie nicht mehr so häufig bedient wird, weil es ein Trambahnmuseum gibt.

Auch in Zeiten schlechter Kassenlage bleibt es Aufgabe der Landeshauptstadt München für die Bewahrung der Münchner Verkehrsgeschichte zu sorgen. Dabei sind die ehrenamtlichen Arbeiten durch die Freunde der Trambahn sicher eine Hilfe.

Wir setzen uns für einen 5-jährigen Testbetrieb des Münchner Trambahnmuseums ein, in dem selbstverständlich auch Busse und Feuerwehrfahrzeuge ausgestellt werden können. Danach kann auf der Basis von realistischen Zahlen und nicht auf Grund von Prognosen entschieden werden. Würde das Gelände des Bahnhof 3 jetzt verkauft, nachdem es über 10 Jahre nur wenig genutzt wurde, so wäre das ganze Geld innerhalb eines Jahres im Sumpf der Verschwendung verschwunden.

Visionen müssen machbar und bezahlbar sein!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 16.01.2003 (01/2003)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Während die Fahrgäste auf verspätete Züge warten und umfangreiche Baumassnahmen auf der S-Bahn-Stammstrecke ertragen müssen, erfreuen sich manche an der Vision von einem zweiten S-Bahn-Tunnel in München. Es muss aber bei all den vielleicht schönen Plänen zuerst die Finanzierung überlegt und gesichert sein. Und daran haben wir noch grosse Zweifel!

Leider wurde die Technik auf der S-Bahn-Stammstrecke solange vernachlässigt, dass sie jetzt nur mit ganztägigen Sperrungen wieder auf einen vernünftigen Stand gebracht werden kann. Kein SBahnhof ist mit einem Lift erreichbar, obwohl es die beinahe zeitgleich in Betrieb genommene U-Bahn geschafft hat.

Wir möchten auch daran erinnern, wie oft das damalige 520 Millionen (Mark) Ausbauprogramm angekündigt wurde, bis es zu den ersten Baumassnahmen kam.

Die Zentralisierung des Linienverkehrs auf die Stadtmitte wurde von vielen Fachleuten als Schwachpunkt des MW-Systems erkannt. Leider wurde weder mit Trambahntangenten noch der StadtUmland-Bahn eine Abhilfe geschaffen – weil der Wille und das Geld fehlt.