Eigene Erfahrung mit dem Transrapid

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 15.07.2004 (07/2004)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Nur bei wenigen Themen gibt es so viele Emotionen wie beim Transrapid. Wir bieten nun die Möglichkeit endlich einmal eigene Erfahrungen mit diesem Verkehrssystem zu sammeln und fahren Ende Juli zum Testring in Lathen.

Abfahrt: München Hbf am Freitag, 30. Juli 2004 um 13:31

Preis: 235 Euro mit 2 Übernachtungen, Frühstück, Transrapidfahrt und Werftbesuch (Einzelzimmerzuschlag 25 Euro)

Information und Bestellung (089) 955449 und www.fahrgaeste.de

Anmeldeschluß 26. Juli 2004

Am Freitagmittag fahren wir mit dem ICE 516 in Richtung Lathen, das wir am späten Abend erreichen. Am Samstagmorgen schweben wir nach einem Besuch des Transrapid-Informationszentrums auf dem Testring mit modernster Technologie. Die Länge der Strecke beträgt 31,5 km. Betreiber ist die Versuchs- und Planungsgesellschaft für Magnetbahnsysteme m.b.H. (MVP), eine 100 %-Tochter der Deutschen Bahn. Im Einsatz ist der Transrapid 08. Die Anlage wurde in diesem Jahr mit den Erkenntnissen aus China modernisiert.

Danach besuchen wir die Meyer-Werft in Papenburg. Dort entstehen sowohl Container- als auch Kreuzfahrtschiffe. Die moderne Werft zählt zu den bekanntesten und modernsten Unternehmen dieser Branche. Am späten Sonntagmorgen beginnt unsere Rückfahrt nach München, wo wir am Abend eintreffen.

Tramwaytag 2004 in Wien

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 27.05.2004 (06/2004)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

30 Jahre existiert nun die Hauptwerkstätte der Wiener Linien, wie sich die dortigen Verkehrsbetriebe nennen. Aus diesem Anlaß findet in Simmering der diesjährige ‚Tramwaytag‘ am 19. Juni 2004 statt, bei dem es allerdings auch viel von der U-Bahn oder vom Autobus zu sehen gibt. Die Wiener haben noch die alten Busse mit der ‚Schnauze‘ in einem betriebsfähigen Zustand erhalten.

Abfahrt: München Hbf am Freitag, 18. Juni 2004 um 09:26 Uhr

Preis: 194 Euro mit 2 ****-Übernachtungen mit Frühstücksbuffet, Tageskarten für Wien und Bahnfahrt

Information und Bestellung (089) 955449

Anmeldeschluß: 07. Juni 2004

Internet: www.fahrgaeste.de

Am Freitagmorgen steigen wir in den EuroCity 63 ein, der uns durch die herrliche Kulisse der Alpen nach Wien bringt. Nach einer Erfrischungspause bummeln wir gemeinsam oder einzeln durch die Stadt. Am frühen Abend fahren wir mit der Bim, so wird die Straßenbahn in Wien genannt, in den berühmten Weinort Grinzing, wo uns der Wirt vom Martin Sepp erwartet.

Am Samstag wird der Tramwaytag um 10:00 Uhr vom Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder eröffnet. Blasmusik, Swing und Dixie sowie Rock´n Roll bieten Unterhaltung für jedes Ohr. Das Wichtigste sind natürlich die Oldtimer, die an diesem Tag präsentiert werden. Mit etwas Glück darf man selbst eine U-Bahn, eine Straßenbahn oder einen Gelenkbus steuern. Man kann an einer Führung durch die Hauptwerkstatt teilnehmen oder auf dem Flohmarkt der Wiener Linien einkaufen. Selbstverständlich kann man sich auch für einen Einkaufsbummel in der Kärntner und Mariahilfer Straße entscheiden.

Am Abend steht uns das umfangreiche Angebot von Staatsoper, Theater und dem Wiener Nachtleben zur Verfügung.

Am Sonntagmorgen kann ausgeschlafen werden, denn erst am Nachmittag treffen wir uns zur Rückfahrt nach München, wo wir am späten Abend eintreffen.

Wir genießen ein schönes Wochenende mit interessanten Erlebnissen und einer entspannten Fahrt.

Die Aktion Münchner Fahrgäste wurde 1989 gegründet und setzt sich nicht nur für den Ausbau und Erhalt der Linienverkehrsmittel ein, sondern organisiert auch Reisen zu attraktiven Zielen. Wir möchten damit auch über die Landesgrenzen hinaus Lösungen für Mobilität kennenlernen und ‚erfahren‘.

Mit alten Fahrkarten sparen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 28.03.2004 (05/2004)

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Ab kommenden Donnerstag, 1. April 2004, gilt beim MVV ein neuer Tarif: Die Preise werden wieder erhöht. Wer die Tariferhöhung noch ein bißchen hinausschieben will, sollte sich jetzt noch schnell mit Streifenkarten eindecken. Bis Mittwoch kosten 10 Streifen 9 Euro, danach 9,50 Euro. Mit den billigen Streifenkarten kann dann noch bis zum 30. Juni 2004 gefahren werden.
Nicht genutzte alte Fahrkarten können bis 30. Juni 2004 für eine Bearbeitungsgebühr von 2 Euro beim MVV-Kundencenter Poccistraße sowie in der Zeitkartenstelle im Hauptbahnhof zurückgegeben werden. Ebenfalls ist die Abgabe auch an allen Fahrkartenschaltern an S-Bahnhöfen möglich.

Fahrkarten, deren Preis nicht erhöht wurde (Single- und Partnertageskarten Innenraum, Außenraum und Gesamtnetz, sowie Fahrradtageskarten), können weiterhin genutzt werden.

Der Geltungsbereich der XXL-Tageskarten wurde auf zwei Zonen (weiß und grün) erweitert. Dafür beträgt der Preis jetzt 6 Euro (Single) oder 10,50 Euro (Partner).

Das Ungültigkeit von alten Fahrkarten ist ein altes Ärgernis beim MVV. Es führt bei vielen Fahrgästen zur Verwirrung. Auch scheint uns, daß sich der MVV ungerechtfertigt an nicht benutzten Fahrkarten bereichert. Wir fordern eine Mindesthaltbarkeit von 5 Jahren, die auch auf den Fahrkarten aufgedruckt wird – oder noch besser natürlich eine unbegrenzte Gültigkeitsdauer.

U-Bahn kann Parkstadt-Trambahn nicht ersetzen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 02.03.2004 (04/2004)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Völligen Verlust des verkehrspolitischen Realitätssinn muß man beim Landtagsabgeordneten Spaenle und Stadtrat Gast (beide CSU) seit ihrem Vorschlag, die Parkstadt Schwabing mit einem neuen U-Bahntunnel zu erschließen, befürchten.

Es ist grotesk, wie sich die Argumente abwechseln. Einerseits wird die verkehrliche Notwendigkeit für eine Trambahn von der Münchner Freiheit in den Norden bestritten, bis man eine U-Bahn fordert, die dann zur Kostenersparnis oberirdisch geführt werden soll. Leider wird dabei übersehen, daß die Kosten einer U-Bahnstrecke die Kosten einer Trambahnstrecke bei weitem übersteigen. Beim Tunnelbau um mindestens das 10-fache. Nun fallen die Grundrechenarten den Politikern wenn es um Millionenbeträge geht, besonders schwer. Was macht da eine Null, wohlgemerkt vor dem Komma, mehr oder weniger schon aus. Beim eigenen Gehalt oder der Miete könnte man den Faktor 10 einmal ganz leicht abschätzen. Dann würden sich manche Forderungen in einem anderen Licht darstellen.

Für jedes Fahrgastaufkommen gibt es ein angemessenes Verkehrsmittel: Busse, Trambahnen und Schnellbahnen. Das Verkehrsaufkommen für die Parkstadt spricht für die Trambahn. Der Sinn für eine neue ‚City-Spange‘ bei der U-Bahn liegt in der Entlastung der überlasteten Strecke zwischen Marienplatz und Münchner Freiheit und der Ausnutzung der Kapazitäten auf der U6 zwischen Münchner Freiheit und dem künftigen Fußballstadion. Dort ist jede zweite Fahrplantrasse frei, da die U3 an der Münchner Freiheit abzweigt.

Alle Politiker sollten sich nicht nur Gedanken um die Finanzierung der Baumaßnahmen machen, sondern auch an eine Finanzierung der Betriebskosten denken. Vor kurzem waren Gedanken des Oberbürgermeisters Ude zu lesen, der sich Einsparungen bei U-Bahn und Trambahn überlegt.

Eine weitere Ausdünnung bei U- und Trambahn sind nicht mehr akzeptabel. Ein U-Bahntunnel macht einfach keinen Sinn, wenn er nur im 20-Minutentakt befahren wird. Dies gilt auch für das Wochenende und den Abend.

Leider sind uns keine Aktivitäten von Spaenle im Landtag bekannt, die den Linienverkehr durch die Beibehaltung der Zuschüsse für Schüler stärken – oder von Stadtrat Gast im Rahmen von dem Projekt ‚topbus‘. Das ist bedauerlich.

Wir fordern vernünftige Finanzierungskonzepte von allen Politikern, die den bisher erreichten Standard in München sichern – und vielleicht sogar wieder verbessern.

MVG-Kürzungen: Ende der Fahnenstange erreicht

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 25.02.2004 (03/2004)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Wenn der Münchner Oberbürgermeister, Christian Ude, neue Kürzungen bei der U-Bahn und der Trambahn ankündigt – und dies mit einem Verweis auf ‚Optimierungen‘ im Busnetz (topbus) verbindet, so verkennt er die aktuelle Situation bei diesen beiden Verkehrsmitteln. Im Busnetz gab es tatsächlich Bedarf, umständliche Linienführungen, die sich mit den Jahren eingeschlichen hatten, zu straffen.

Bei U-Bahn und Trambahn gibt es schon seit Jahren ein durchrationalisiertes Liniennetz, das in den vergangenen Jahren auch schon schmerzliche Einschnitte beim angebotenen Takt hinnehmen mußte. Beispiele sind die U-Bahnausdünnung an den Wochenenden, die Einstellung der Tram 20/21 zwischen Stachus und Sendlinger Tor, die Rücknahme von U-Bahnlinien im Spätverkehr und so weiter…

Mit weiteren Kürzungen würde das System des Linienverkehrs in München schweren Schaden nehmen.

Wir fordern die Verantwortlichen auf, sich endlich einmal Gedanken über zusätzliche Einnahmen und über Kosteneinsparungen in der Regieebene zu machen.

Eine bessere Auslastung der vorhandenen Kapazitäten und sogar eine Ausweitung des Angebotes müssen endlich in den Mittelpunkt der Überlegungen gestellt werden.

Bevor bei U-Bahn und Trambahn das Angebot weiter verringert wird, muß notfalls über Tariferhöhungen nachgedacht werden. (Die nächste Erhöhung zum Jahreswechsel ist in manchen Köpfen sowieso schon beschlossen.) Eine Monatskarte ohne vernünftiges Angebot ist für den Fahrgast wertlos.