Ausflug zur Rittnerbahn

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.10.2004 (12/2004)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Aktion Münchner Fahrgäste setzt sich nicht nur für Verbesserungen im Münchner Linienverkehr ein, sondern organisiert auch Fahrten zu interessanten Zielen mit der Bahn. Wir möchten damit auch in diesem Jahr einen Beitrag zum Erhalt dieses historischen Erbes leisten:

Unser Herbstausflug führt uns nach Südtirol:

Samstag, 23. Oktober 2004 bis Sonntag, 24. Oktober 2004

Preis für Erwachsene 179 Euro.
(Bahnfahrt nach Bozen, Törggelen, Seilbahntransfer, Gepäcktransport, Übernachtung mit Frühstück und Sonderfahrt im historischen Triebwagen)

Anmeldung: (Anmeldeschluß 14. Oktober 2004)
(089) 955449

Samstag, 23. Oktober 2004
München Hbf ab 07:30 Uhr, Bozen an 11:28 Uhr

Sonntag 24. Oktober 2003
Bozen ab 18:32 Uhr, München Hbf an 22:27 Uhr

Seit dem 13. August 1907 fährt eine elektrische Schmalspurbahn auf den Ritten, dem Hausberg von Bozen. Die romantische Streckenführung erschließt eine reizvolle Wald- und Wiesenlandschaft, gewährt einen Panoramablick auf die imposante Kulisse der Dolomiten und bringt einen in die Nähe der bekannten Erdpyramiden.

Morgens verlassen wir München und fahren über Kufstein, Innsbruck und den Brenner nach Bozen. Nach einem gemütlichen Stadtbummel fahren wir mit der längsten Seilbahn Südtirols, die laut dem Guiness-Buch der Rekorde sogar die längste der Welt ist, nach Oberbozen. Dort steht schon ein Wagen der Rittnerbahn bereit um uns nach Klobenstein zu bringen. Im Hotel „Bemelmans Post“ (***) kehren wir am Abend zum Törggelen ein.

Am nächsten Morgen steht dann ein historischer Triebwagen zur Fahrt zur Haltestelle ‚Himmelfahrt‘ exklusiv für uns zur Verfügung.

Am Nachmittag geht es mit der Seilbahn wieder zum Bahnhof Bozen, wo der Zug nach München abfährt.

Gerne stellen wir Ihnen Bildmaterial von der Rittnerbahn zur Verfügung.

Busse und Bahnen sorgen für saubere Luft

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.09.2004 (11/2004)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Ein neuer Luftreinhalteplan soll für saubere Luft in München sorgen. Und nun wird öffentlich beklagt, daß sich nur ein Münchner Bürger mit Vorschlägen dafür einsetzt.

… Krokodilstränen möchte man da vergießen.

Gerne machen wir ein paar Vorschläge, wie durch attraktive Linienverkehrsmittel die Luft in München sauberer werden kann:

  • weniger Störungen bei der S-Bahn und vor allem ein Störfallmanagement, das für die Information der Fahrgäste sorgt
  • Beibehaltung des 5-Minuten-Taktes bei der Tram 15 und damit Vermeidung eines Hinke-Taktes (7-/13-Minuten) bei der Tram 25
  • Genehmigung der Trambahntangente von Bogenhausen nach Schwabing
  • Beibehaltung des dichteren Taktes (7-/8-Minuten) auf der Tram 20
  • Stärkung des schienengebundenen Güterverkehrs durch Erhalt von Gleisanschlüssen
  • Gleitende Geltungsdauer von MVV-Zeitkarten (Monatskarte nicht nur ab dem Ersten, Wochenkarte nicht nur ab Montag)

Vielleicht genügen diese Vorschläge zunächst einmal.

Weil aber vieles aus angeblicher Finanznot, anderes aus purer Ideologie nicht verwirklicht wird, haben wir viel Verständnis, daß die Bürger keine neuen Vorschläge machen..

Regentalbahn soll verkauft werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 26.08.2004 (10/2004)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Regentalbahn AG hat für den schienengebundenen Personenverkehr in Bayern und Sachsen bisher vorbildliches geleistet. Auch der erfreuliche Allgäuexpreß kam nur mit der Unterstützung dieser ‚Privatbahn‘ zustande. Ohne die Regentalbahn und ihre rührigen Vorstände wären vielleicht viele Kilometer Gleis nicht mehr befahren worden. Daher sehen wir es mit gemischten Gefühlen, wenn die Mehrheit der Aktien an der Regentalbahn vom Freistaat Bayern verkauft wird. Vielleicht ist der britische Arriva-Konzern eine gute Mutter, aber oft werden Entscheidungen aus der Ferne anders getroffen, als vor Ort.

Wir fordern jedoch, daß die bisherigen Standorte der Regentalbahn sowohl für die Verwaltung, wie auch für die Werkstätten langfristig erhalten bleiben.

Wir wünschen uns auch für die Zukunft eine regionale Eisenbahn, die die Bedürfnisse der Fahrgäste in den Vordergrund stellt und weitere attraktive Angebote erarbeitet.

MVV-Tariferhöhung 2005

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 24.08.2004 (09/2004)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

In den letzten Tagen war immer wieder von der MVV-Tariferhöhung im nächsten Jahr die Rede. – ‚Noch ist nichts beschlossen‘, hört man von den Verantwortlichen. Aber auch wir gehen davon aus, daß die Tarife im April 205 wieder erhöht werden. Es bleibt nur die Frage, ob es eine maßvolle oder eine massive Tariferhöhung wird. Deshalb müssen wir auf zwei wichtige Punkte hinweisen:

1. Die Tariferhöhung 2004 wurde trotz der schlechten Leistungen bei der S-Bahn, quasi als Vorschuß auf den kommenden 10- Minuten-Takt, beschlossen. Nur leider wird der 10-Minuten-Takt nach Dachau noch um ein Jahr verschoben, der Flughafen erhält wegen der nicht betriebsbereiten Unterführung in Unterföhring wahrscheinlich einen ‚Hinke-Takt‘ (5-, 15-Minuten) und auf zwei S- Bahn-Ästen müssen die Fahrgäste planmäßig mehrere Minuten Wartezeit für Zugkreuzungen bei jeder Fahrt hinnehmen.

2. Das städtische Verkehrsangebot wird wiederum massiv vermindert. Einmal durch das Projekt ‚top-Bus‘, das teilweise auch Verbesserungen bringt, aber zunächst einmal der Einsparung dient. Aber auch an den Trambahnen wird wieder herumgestrichen, es trifft die Tram 15 und 25. Wobei schon in den letzen Jahren immer wieder auf vielen Linien Kurse gestrichen wurden.

Eine Angebotsverschlechterung und eine Tariferhöhung, das wird man den Fahrgästen nicht verkaufen können! Bei der nächsten Tarifänderung müssen wir auch noch folgendes fordern:

1. Flexible Geltungsdauer von Wochen- und Monatskarten. Diese sollen nicht mehr starr an den Wochen- oder Monatsbeginn gebunden sein.

2. 24-Stundenkarte statt Tageskarte. Jahrzehntelang gab es beim MVV die 24-Stundenkarte. Sie hatte sich bewährt, bis jemand ein paar Einnahmen mehr erreichen wollte. Die Tageskarte gilt nämlich nur bis um 6 Uhr des folgenden Tages – ein Kapitel aus dem Buch Tarifwirrwarr.

3. Die Streifenkarte muß wieder 12 Streifen haben, damit die Anzahl der Streifen durch 4 (für zwei Zonen) und 6 (für drei Zonen) teilbar ist. Natürlich wird sie dafür absolut wesentlich teurer, aber die Fahrgäste können schon soviel rechnen, daß sie diese Erhöhung leicht begreifen. Diese Änderung ist aber für die Fahrgäste aus Region sehr wichtig. Aber auch der Stadt-Fahrgast legt ja meist eine Hin- und Rückfahrt in einer Zone zurück.

4. Die Ungerechtigkeit beim Überfahren von Zonengrenzen muß beseitigt werden. (Zwei Bahnhöfe sind eine Kurzstrecke, ab dem dritten Bahnhof an einer Zonengrenze ist es eine Zwei-Zonenfahrt – und 4mal so teuer.)

5. Die Grüne Karte muß es auch im Jahresabonnement geben. Dies soll vor allem der Bequemlichkeit der Fahrgäste – und der Bindung an den Linienverkehr dienen. Der Rabatt müßte dabei auch in unseren Augen nicht so hoch sein wie beim normalen Jahresabo.

6. Ausbildungskarten müssen auch im Abo erhältlich sein. Eventuell muß es eine besondere Regelung zur Gültigkeit (Nachweis) geben.

7. ‚Ewige‘ Gültigkeit von Karten des Bartarifes oder ein ‚Mindeshaltbarkeitsdatum‘, damit endlich der lästige Umtauschzirkus entfällt und sich der MVV nicht unberechtigte Einnahmen durch den Verfall von Fahrkarten erwirtschaftet.

Wenn sich die politisch Verantwortlichen auch vor dem Kleingedruckten fürchten, so besteht hier doch ein großer Handlungsbedarf.

Tram 25: Hinke-Takt nicht zumutbar

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 19.08.2004 (08/2004)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

‚Will man die Fahrgäste der Trambahnlinie 25 mit Gewalt vertreiben?‘ Diese Frage muß man sich stellen, wenn man sich die Planungen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) für die Linien 15 und 25 genauer ansieht: Auf dem gemeinsamen Streckenabschnitt zwischen Großhesseloher Brücke und Max-Weber-Platz soll ein 6/7/7- Minuten-Takt den bisherigen 5- Minuten-Takt ersetzen. Nicht nur, daß eine der letzten fahrgastgerecht befahrenen Linien im Takt verschlechtert wird – es ergibt sich für die Fahrgäste von und nach Grünwald der Zwang zu einem 7- und 13-Minuten-Takt. Also nicht mehr merkbare Abfahrtszeiten (z. B. 7:08, 7:15, 7:28, 7:35, … statt 7:08, 7:18, 7:28, 7:38). Die vorhersehbare Folge wird ein Fahrgastschwund sein, der dann zu einer weiteren Ausdünnung zum Beispiel auf 20 Minuten führen wird. – Und dann braucht es vielleicht bald gar keine Trambahn mehr.

Derzeit wird über den weiteren Betrieb der Tram 25 zwischen der MVG und der Gemeinde Grünwald verhandelt, denn der bisherige Vertrag läuft Ende 2004 aus.

Wir fordern die Beibehaltung der Trambahn nach Grünwald – und dazu einen vernünftigen 10-Minuten-Takt. Dieser muß auf dem Gebiet der Landeshauptstadt München zu einem 5-Minuten-Takt verdichtet werden. Nur dieser Takt ist kompatibel mit dem 5- und 10-Minuten-Takt auf den U-Bahnlinien, zu denen die Tram 15 und 25 als Zubringer fährt.