Auf geht´s mit dem Sonderzug nach Wolnzach Markt

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 17.08.2007 (17/2007)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Wochenende, 18. und 19. August 2007 gibt es noch einmal die Gelegenheit mit einem Sonderzug nach Wolnzach Markt zu fahren und das Holledauer Volksfest zu besuchen. Aber auch das Deutsche Hopfenmuseum lädt zu einem Besuch ein. Die Anfahrt erfolgt mit DB Regio Oberbayern bis nach Rohrbach (Ilm). Dort fährt im Stundentakt, immer zur halben Stunde, ein Sonderzug nach Wolzach Markt. Normalerweise wird diese Strecke nur noch von Güterzügen befahren. Organisiert werden die Fahrten von Stefan Hofmeir von der Aktion Münchner Fahrgäste. An diesem Wochenende werden die Fahrten mit einem Integral der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) durchgeführt.

Am Samstag, 18. August 2007, fährt der erste Zug um 12:30 Uhr von Rohrbach (Ilm) ab. Die letzte Fahrt ist um 23:30 Uhr. Am Sonntag beginnen die Fahrten um 10:30 Uhr. Und um 20:05 Uhr kann man umsteigefrei von Wolnzach Markt bis nach München Hbf fahren. Der Fahrpreis für eine Hin- und Rückfahrt zwischen Rohrbach (Ilm) und Wolnzach Markt beträgt drei Euro. Alle Informationen und den genauen Fahrplan gibt es unter www.wolnzach-express.de .

Lokführerstreik: System Bahn darf keinen Schaden nehmen!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 09.08.2007 (16/2007)

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Soll man dem Streit der Bahn mit einem wichtigen Teil ihrer Mitarbeiter als Fahrgast einfach unbeteiligt zusehen – und sich an den taktischen Spielchen ergötzen? Nein, denn langsam beginnt das System Bahn Schaden zu nehmen. Alle Nutzer sehen, wie leicht dieses sichere und umweltschonende Verkehrssystem aus dem Tritt gebracht werden kann. Ein Streik aller Lastwagenfahrer oder aller Tankstellenkassierer ist undenkbar. Die Straße und auch die Luft stehen einem immer zur Verfügung. Nach dem letzten massiven Streik der Bus- und Straßenbahnfahrer haben sich die verlorenen Fahrgäste erst nach langer Zeit wieder eingefunden. Wird die Bahn nicht mehr in die Reiseüberlegungen einbezogen, dann schadet dies allen. Auch den Vorständen und den Lokführern.

Deshalb fordert die Aktion Münchner Fahrgäste, daß endlich ernsthafte Verhandlungen aufgenommen werden. Die Lösung des Tarifkonfliktes wird nicht mit Verlautbarungen gefunden, sondern nur am Verhandlungstisch. Ein Moderator dieser Gespräche ist sicher nicht zu beneiden, aber unbedingt erforderlich.

Die Fahrgäste fordern alle Beteiligten auf, endlich auf einen konstruktiven Weg zurückzukehren. Die Meinung, daß die Lokführer besser bezahlt werden müssen, scheint sich ja immer mehr zu verbreiten. Also wäre es schon sehr schade, wenn es am Schluß weniger Lokführer bräuchte, weil noch mehr Güter auf der Straße transportiert werden und noch mehr Kraftfahrzeuge die Straßen verstopfen.

Wolnzach-Express fährt an 5 Tagen stündlich zum Hallertauer Volksfest

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 08.08.2007 (15/2007)

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– Sonderzüge der Aktion Münchner Fahrgäste in Kooperation mit
der Deutschen Bahn (DB) und der Bayerischen Oberlandbahn (BOB)
– Bahnstrecke soll dauerhaft reaktiviert werden
– Erstmals seit über 30 Jahren wieder DB-Schalter in Wolnzach Markt

Die Resonanz im letzten Jahr mit über 2000 Fahrgästen war überwältigend. Deshalb verkehrt der Wolnzach-Express zwischen Rohrbach und Wolnzach Markt dieses Jahr sogar an 5 Volksfesttagen: 11., 12., 15. sowie 18. und 19. August. Pro Tag fährt der Zug zirka 10 mal im Stundentakt zwischen den beiden Gemeinden. Organisiert wird der Wolnzach Express von der Aktion Münchner Fahrgäste. Am ersten Wochenende übernimmt den Betrieb erstmals die Deutsche Bahn. Hierfür wird eigens ein moderner Nahverkehrszug (Baureihe 642) aus dem Allgäu zugeführt. Die erste Fahrt am Samstag (Wolnzach an um 12.45 Uhr) wird feierlich von Bürgermeister Josef Schäch sowie von Sabine Plate von DB Regio Oberbayern eröffnet (sowie Vertreter von Gemeinde Rohrbach, derzeit noch offen). Die Deutsche Bahn wird am ersten Volksfestwochenende am Bahnhof in Wolnzach erstmals seit über 30 Jahren wieder einen Infostand haben. Am Mittwoch sowie am zweiten Wochenende übernimmt den Betrieb wie im letzten Jahr die Bayerische Oberlandbahn mit ihrem weiß-blauen Zug. Fast alle Fahrten werden über Wolnzach Markt bis zum Streckenende hinter Jebertshausen fortgesetzt. ‚Viele Holledauer waren letztes Jahr begeistert, aus welcher anderen Perspektive man ihre eigene Heimat durch die Zugfahrt kennen lernen kann‘, so Wolnzach-Express-Organisator Stefan Hofmeir. Und noch ein Novum wird dieses Jahr versucht: Der Zug soll auch an den ehemaligen Haltepunkten Burgstall, Gosseltshausen und Jebertshausen halten. Hier werden jeweils provisorische Bahnsteige errichtet. ‚Ob wir dort auch halten dürfen, klärt sich leider erst kurzfristig‘, so Hofmeir. Während des historischen Festzuges am Sonntag (12.8.) wird der Zugverkehr vielleicht zum Wolnzacher Feststadl verkürzt. Dort wurde ein Sonderbahnsteig errichtet. Der Fahrplan ist dieses Jahr noch besser an das Volksfest abgestimmt. Am Samstag fährt der Zug bis 23.05 Uhr jede Stunde vom Bahnhof Wolnzach Markt ab. Da die Aktion Münchner Fahrgäste sowie die Bahnunternehmen Tausende von Flugblättern in den Zügen sowie in München und Ingolstadt verteilt haben, wird ein starker Besucherzustrom mit dem Zug aus diesen Regionen erwartet. Die Aktion Münchner Fahrgäste will mit diesem Sonderzug zeigen, wie wichtig auf dieser Strecke ein regelmäßiger Personenverkehr wäre. Diese Stichlinie könnte ähnlich der Linie A (Dachau – Altmünster) betrieben werden und wäre nicht nur für viele Pendler in Richtung München und Ingolstadt eine Alternative zur verstopften Autobahn. Alle Wolnzacher würden von einer Reaktivierung profitieren. Denn dann würde die Strecke ausgebaut und die in der Nacht verkehrenden Güterzüge müßten nicht mehr die störenden Pfeifsignale abgeben. Alle Informationen sowie der genaue Fahrplan stehen unter www.wolnzach-express.de zum Download zur Verfügung.

Ansprechpartner:
Aktion Münchner Fahrgäste
c/o Stefan Hofmeir – Hofmeir Media GmbH
Kranzhornstr
aße
3
81825 München
Telefon: (089) 48951048
Fax: (089) 4487505
Email: aktion@wolnzach-express.de

Lokführerstreik: Verhandeln statt streiten

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 06.08.2007 (14/2007)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Der Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokführer und der Bahn spitzt sich immer mehr zu. Dies ist für die Aktion Münchner Fahrgäste Grund für große Besorgnis. Die wirklich Leidtragenden sind nämlich die Fahrgäste, die allerdings keinen direkten Einfluß auf die Bezahlung der Bahnmitarbeiter haben. In vielen Fällen haben sie mit ihren Wochen- und Monatskarten schon für eine Leistung bezahlt, die sie im Falle eines Streikes nicht in Anspruch nehmen können.

Wir fordern die Verantwortlichen der Gewerkschaft und der Bahn auf, unverzüglich Verhandlungen und zwar ohne Vorbedingungen aufzunehmen. Es ist doch ganz klar, daß in jedem Falle eine Lösung am Verhandlungstisch gefunden werden muß. Also kann man sofort damit beginnen. Und wie bei der Wahl zum Pabst sollten die Verhandlungsführer erst bei einem gemeinsamen Ergebnis wieder den Ort der Verhandlungen verlassen dürfen.

Die Einmischung der Politik in den Tarifkonflikt ist schon sehr dreist. Wer hat denn die Voraussetzungen für einen möglichen Streik geschaffen? Ich persönlich kann mich sehr gut an die Zeit erinnern, als fast ausschließlich Beamte in den Lokomotiven und Stellwerken saßen. Es war kein schlechter Zustand.

Die wichtigste Forderung der Aktion Münchner Fahrgäste ist eine vernünftige und gute Information der Fahrgäste. Leider konnten wir in der Vergangenheit nicht viel Beispielhaftes feststellen. Unser Aufruf gilt sowohl der Gewerkschaft, wie der Bahn: Wir fordern rechtzeitig vernünftige und zuverlässige Informationen!

München bekommt 2008 einen neuen Trambahnzug

Die Stadtwerke München haben bei Stadler vier neue Trambahnzüge bestellt. Bis zum Jahresende 2008 sollen sie ausgeliefert werden. Gebaut werden sie in Berlin-Pankow. Und wenn es tatsächlich mit dem Ausbau des Trambahnnetzes in München nach der jetzt begonnenen Strecke zur Parkstadt Schwabing weitergeht, dann können die Stadtwerke noch eine Option von 19 Fahrzeugen einlösen.

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