Fahrgäste begrüßen verbesserten Service in der S-Bahn

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.03.2009 (09/2009)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die von Bernhard Weisser, dem neuen Chef der Münchner S-Bahn, angekündigten Verbesserungen können nur begrüßt werden. Personal auf den Bahnhöfen zur schnelleren Abfertigung bringt nicht nur mehr Sicherheit, sondern ermöglicht es auch den Fahrgästen Fragen zu stellen und Auskünfte zu erhalten. Der pragmatische Weg, den Verkauf von Brezn und Bier, einfach in einer Probezeit zu testen ist vernünftiger als lange Diskussionen. Und daß endlich die Ansagen mit richtigen Betonungen und bayerischer Sprachfarbe erfolgen ist sehr lobenswert.

Natürlich dürfen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der S-Bahn dabei nicht in Vergessenheit geraten. Dies ist die grundlegende Voraussetzung für guten Service. Aber dazu müssen die Verantwortlichen des Schienennetzes genauso tatkräftig die Probleme der Stellwerke, Signale und Weichen in Angriff nehmen. Der S-Bahn-Betreiber ist dafür ein gutes Vorbild.

Alles wird verhindert

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 04.03.2009 (08/2009)

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Der Bayerische Verkehrsminister, Martin Zeil, hat einen vernünftigen Weg eingeschlegen. Er will in einem Gutachten klären lassem, welche Möglichkeiten es gibt, den Flughafen schneller mit der Stadt zu verbinden. Sicherlich fehlt dem Flughafen ein Fernbahnanschluß – und die Fahrzeiten der S-Bahnen könnten kürzer sein. Leider gibt es aber in München immer eine große Koalition der Verhinderer. Schon frühzeitig werden alle Überlegungen verworfen, außer den eigenen. Vielleicht wären ja auch drei Milliarden besser in der Verkehrsinfrastruktur angelegt gewesen als in unsicheren Finanzanlagen.

Wir bedauern es sehr, daß der 10-Minuten-Takt auf der S 8 durch eine Bürgerinitiative verhindert wurde, die eigentlich leisere Güterzüge haben wollte. Wir bedauern, daß wirklich lästige Bahnübergänge nicht einfach schnell beseitigt werden. Vor allem aber bedauern wir, daß es viel mehr Verhinderer gibt, als Leute, die einfach einmal nüchten abwägen – und dann eine demokratisch gefällte Entscheidung auch umsetzen.

Tarifparteien müssen sich auch im Nahverkehr einigen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 01.03.2009 (07/2009)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Der Streik bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in der letzten Woche ist verhältnismäßig glimpflich ausgegangen. Die Gründe dafür waren: Erstens waren die Gewerkschaften so fair, den Streik rechtzeitig anzukündigen. Zweitens haben die Vertreter der Medien sehr ausführlich und sachgerecht über den Streik berichtet und auch vielfache Hinweise auf das Bus-Notnetz gegeben. Und drittens sind die Münchner Fahrgäste ja Kummer gewöhnt.

Wenn aber am Montag, 2. März 2009, die Verhandlungen wieder aufgenommen werden, so erwarten wir eine schnelle Einigung. Die Forderung der Arbeitgeber zur Arbeitszeitverlängerung sollte als erstes aufgegeben werden. Denn gerade beim Fahrpersonal ist es ja klar, daß es zu Stellenstreichungen, vielleicht sogar zu Entlassungen kommt, wenn die Mitarbeiter vier Prozent länger arbeiten. Unser Wunsch wäre natürlich, daß dann auch das Angebot steigt, also mehr Busse und Bahnen fahren, aber dies ist leider unrealistisch. Einen Arbeitsplatzabbau kann auch die Politik gerade in diesen schwierigen Zeiten nicht wollen.

Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert alle Beteiligten auf, sich mit Vernunft am Verhandlungstisch zu einigen. Weitere Streiks würden zum dauerhaften Abwandern der Fahrgäste führen.

Straßenlobby fährt mit Vollgas in die Klimakrise

Als „verantwortungslos und ökologisch völlig falsch‘ bezeichnet die Allianz pro Schiene die jüngsten Vorschläge des Automobilverbandes VDA, angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Abwrackprämie für Lkw in Höhe von 8000 Euro einzuführen sowie die Erhöhung der Lkw-Maut für ein bis zwei Jahre auszusetzen.

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