Wiesn-Moratorium erforderlich

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 15.09.2010 (55/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Noch sind die Auswirkungen des Streiks bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) überschaubar. Dies kann sich aber auch noch ändern. Auf jeden Fall sind die streikenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Wiesn unverzichtbar. Man wird wohl niemand die Notwendigkeit des Linienverkehrs beim größten Volksfest erklären müssen. Die Streikenden haben uns das klare Signal gegeben, daß sie auf Streikmaßnahmen verzichten, wenn es ein vernünftiges Gesprächsangebot der Arbeitgeber gibt. Dies sollte man nicht ausschlagen.

‚Manche Probleme lassen sich bei einer frischen Wiesn-Maß ganz leicht lösen‘, sagt dazu schmunzelnd Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Manches wird mit Alkohol aber natürlich auch viel schlimmer!‘

Die Zeit des Oktoberfestes könnten die Tarifparteien nutzen, um noch einmal über ihre Forderungen nachzudenken und über Lösungen für die Wegezeitenproblematik. Vielleicht gibt es ja mit etwas gutem Willen auch eine organisatorische Lösung, die nicht einmal höhere Fahrpreise für die Fahrgäste bedeutet.

Effnerplatz wieder ans Trambahnnetz angeschlossen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 14.09.2010 (54/2010)

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Schon wieder hat sich die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ein Lob verdient: Die Gleisbauarbeiten auf den Linien 17 und 18 sind soweit abgeschlossen, daß die Züge wieder planmäßig zum Effnerplatz verkehren. Dies ist für alle Fahrgäste eine große Erleichterung, denn die Ersatzbusse mußten teilweise über andere Strecken geführt werden und hatten oft ein schweres Durchkommen im Verkehr.

‚Der Effnerplatz wird künftig eine vorzeigbare Station im Münchner Liniennetz sein. Dies ist jetzt schon am Rohbau der neuen Gleichrichterstation mit Kiosk und an den angelegten Rasenflächen im Zulauf erkennbar‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Dies freut mich auch als Mitglied des zuständigen Bezirksausschusses sehr, denn es wird gelingen, daß aus einem Schandfleck ein Stück Stadtumfeld mit Aufenhaltsqualität geschaffen wird.‘

Trauer um verkehrspolitischen Verstand

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 12.09.2010 (53/2010)

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Die Moosacher Bürger trauern gemeinsam mit der Aktion Münchner Fahrgäste um den verkehrspolitischen Verstand im Münchner Rathaus:

Trauermarsch
13. September 2010, 11:00 Uhr
Bingenerstraße 38
MVV: Metrobus 50, Haltestelle Andernacher Straße
Der Weg fürhrt über die Bingener Straße bis zum künftigen U-Bahnhof Moosacher St. Martins-Platz

Der Termin eignet sich auch zur Bildberichterstattung. Es wird ein Sarg mitgeführt.

Die wichtige Busnordtangente zwischen Moosach und Johanneskirchen soll auf dem Abschnitt zwischen Lasallestraße und Moosach stillgelegt werden. Damit verlieren sehr viele Fahrgäste in diesem Stadtquartier ihren Anschluß an den Linienverkehr.

‚Die Bürger sind besonders erbost, daß Alexander Reissl, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, von einer Überversorgung spricht‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Es kann nicht sein, daß Reissl einen U-Bahnanschluß direkt vor seine Haustüre bekommt – und dann von den teilweise älteren Mitbürgern einen langen Fußmarsch verlangt.‘

Der Fahrgastverband setzt sich dafür ein, daß die Haltestellen Andernacher Straße und Ehrenbreitsteiner Straße weiter von der Metrobuslinie 50 bedient werden. Das eigentlich zusätzlich benötigte Fahrzeug soll durch Beschleunigung der Gesamtlinie gewonnen werden. Damit würden keine zusätzlichen Kosten für den Stadthaushalt auf Dauer entstehen. Nur die Investitionen für Fahrbahnmarkierungen und Schilder sind zu tragen.