Rückkehr der MVG zum Normalbetrieb war längst überfällig

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 20.10.2010 (66/2010)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Ohne vorherige Information sind heute die U-Bahnen und Trambahnen wieder auf ihren angestammten Strecken und fast zu den geplanten Zeiten wieder unterwegs. Dies war längst überfällig, da der Streik der Mitarbeiter schon lange zurückliegt. Die Forderung der Fahrgäste ist ganz klar: Es muß jetzt ohne weitere Arbeitskampfmaßnahmen am Verhandlungstisch eine Lösung gefunden werden. Am besten ist es, wenn die Tarifparteien das Problem selbst lösen, aber notfalls muß ein Schlichter her. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat inzwischen schon signalisiert, daß sie die vorgeschlagenen Personen akzeptieren würde.

‚Wir danken allen Mitarbeitern der Münchner Verkehrsgesellschaft, die in der letzten Zeit unter sehr erschwerten Bedingungen viel geleistet haben‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Allerdings ist auch klar, daß die Geschäftsführung der MVG die Verantwortung für das Betriebsklima und den Notfahrplan trägt. Es war teilweise sehr befremdlich, wie mit den Mitarbeitern umgegangen wurde. Nur zufriedenes Personal kann einen Dienst leisten, der auch die Fahrgäste zufrieden stellt.‘

Konflikte können nur durch sachliche Gespräche gelöst werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 13.10.2010 (65/2010)

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In allen Lebenslagen bewährt es sich, wenn man miteinander spricht. Insbesondere, wenn es gegenteilige Standpunkte gibt. Die Aktion Münchner Fahrgäste begrüßt es sehr, daß zum Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr nun das Gespräch wieder aufgenommen wurde.

‚Beide Seiten müssen sich nun aufeinander zu bewegen‘, fordert Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Der MVG-Notfahrplan muß schnellstens wieder in den Normalbetrieb übergeleitet werden. Die alltäglichen Betriebsstörungen sorgen schon für eine genügende Belastung der Fahrgäste.‘

Das derzeit angebotene Netz ist so unzureichend, daß viele Fahrgäste auf Individualverkehrsmittel ausweichen. Im besten Falle auf das Fahrrad, leider aber verstärkt auch auf das Auto. Dies fügt dem gesamten Linienverkehr einen dauerhaften Schaden zu. Der Fahrgastverband fordert auch von den Tarifparteien im Bahntarifstreit Zurückhaltung. Die unzulängliche Technik in den Stellwerken erfordert auch hier schon viel Geduld von den Fahrgästen. Die Bürger und Fahrgäste müssen möglichst schnell wieder auf einen zuverlässigen Linienverkehr vertrauen können.

Fahrgäste fordern Ende des Notfahrplanes

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.10.2010 (64/2010)

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Noch immer müssen die Fahrgäste unter dem Notfahrplan der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) leiden. Nachdem nun aber in dieser Woche wieder die Verhandlungen zwischen den Tarifpartnern aufgenommen werden, muß auch sofort wieder zum normalen Fahrplan zurückgekehrt werden.

‚Das gesamte System des MVV nimmt Schaden, wenn jetzt nicht sofort zum normalen Fahrplan zurückgekehrt wird‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir stellen fest, daß es schon Leute gibt, die nicht mehr mit der U-Bahn und der Trambahn fahren wollen, weil die Züge überfüllt und verspätet sind.‘

In dieser Woche sind jetzt auch die Aufsichtsorgane gefordert, wieder für geordnete Verhältnisse bei der MVG zu sorgen. Der Streik kann nicht mehr als Argument gelten. Wenn die MVG Probleme mit dem Krankenstand hat, so sollten sich die Geschäftsführer einmal fragen, welch wertvollen Anteil sie am derzeitigen Betriebsklima haben.

Sieg der Vernunft

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.10.2010 (63/2010)

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Die Aktion Münchner Fahrgäste begrüßt es außerordentlich, daß sich die Tarifparteien wieder an den Verhandlungstisch begeben wollen. Auch die Zusage, daß es während der Verhandlungen zu keinen weiteren Streiks kommen wird, verdient den Dank der Fahrgäste.

‚Jetzt sind natürlich die Disponenten der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) gefordert, möglichst schnell wieder den regulären Fahrplan herzustellen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Dies ist sicher keine leichte Aufgabe, insbesondere nach den Anstrengungen der vergangenen Tage.‘

Der Fahrgastverband dankt schon jetzt allen Beteiligten für ihr konstruktives Bemühen, das am Ende in ein für alle akzeptables Ergebnis münden muß. Dies ist sicher nicht leicht, muß aber im Sinne der leidgeprüften Fahrgäste gelingen.

Verhandeln, verhandeln, verhandeln

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 05.10.2010 (62/2010)

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Eigentlich bewährt es sich stets, wenn man in Konflikten ein konstruktives Gespräch sucht. Es ist immer sinnvoll, miteinander zur reden, insbesondere bei einem ‚Arbeitskampf‘. Auch sollte man das Ende eines Streites bedenken. Daher fordert die Aktion Münchner Fahrgäste, daß die Tarifparteien an den Verhandlungstisch zurückkehren, ohne Vorbedingungen zu stellen.

‚Wir begrüßen, daß sich nun auch Politiker für die ärgerliche Situation für die MVV-Fahrgäste interessieren‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Dr. Georg Kronawitter (CSU) und Paul Bickelbacher (B90/Grüne) haben dankenswerter Weise das Thema aufgegriffen. Vielleicht gelingt es ja, daß auch der Nachtlinienbetrieb wieder aufgenommen wird und auch tagsüber alle Strecken normal betrieben werden.‘