Post für Christian Ude

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 12.11.2010 (72/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Wenn am 11. Dezember 2010 die Münchner U-Bahnlinie 3 nach Moosach verlängert wird, so ist nicht nur der U-Bahnbau in der Landeshauptstadt abgeschlossen, sondern es wird auch ein schmerzliches Ereignis für einen Teil der Moosacher Fahrgäste, Die Metrobuslinien 50 und 51 sollen zwischen Lassallestraße bzw. Olympia-Einkaufszentrum und Moosach eingestellt werden. Damit entfallen die Haltestellen Ehrenbreitsteiner Straße und Andernacher Straße. Auch die Bushaltestelle Pelkovenstraße wird gänzlich aufgehoben. Seit diese Pläne bekannt geworden sind protestieren die Bürgerinnen und Bürger von Moosach und aus den anderen betroffenen Stadtvierteln gegen die Stillegung der Metrobuslinie 50. So gab es neben Protestveranstaltungen auch eine Fahrt mit zwei Gelenkbussen zum Marienplatz.

Josef Fertl, Sprecher der Bürgerinitiative für den Metrobus 50, hat nun mit Unterstützung der Aktion Münchner Fahrgäste eine Postkartenaktion gestartet, die den Münchner Oberbürgermeister, Christian Ude, darum bittet, sich für eine Beibehaltung der Buslinie einzusetzen. Er übergibt dem Oberbürgermeister ein übergroßes Exemplar dieser Postkarte.

Die Mitglieder der Aktion Münchner Fahrgäste haben mittlerweile ein Konzept erstellt, das mit Fahrzeiteinsparungen und der Zusammenlegung der Metrobuslinien 50 und 51 einen kostenneutralen Weiterbetrieb ermöglicht. Dabei wird mit dem Verzicht auf überflüssige Wege, der Bereitstellung von Busspuren und Fahrbahnmarkierungen eine Fahrzeiteinsparung erreicht.

‚Der Metrobus 50 ist noch die ideale Flughafenlinie für den Münchner Norden. An beiden Endpunkten hat sie Anschluß zu den Flughafenlinien der S-Bahn‘, sagt Roland Krack, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Diese wichtige Metrobus-Nordtangente darf nicht aufgegeben werden.‘

Erster Schritt zur S7-Verlängerung nach Geretsried

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil hat am 10. November 2010 die Deutsche Bahn beauftragt, das Planfeststellungsverfahren für die Verlängerung der S7 von Wolfratshausen nach Geretsried einzuleiten.

„Damit gehen wir einen entscheidenden weiteren Schritt auf dem Weg zur Realisierung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts. Im Planfeststellungsverfahren können die unterschiedlichen Interessen objektiv gegeneinander abgewogen und in Einklang gebracht werden. Nur hier kann verbindlich geklärt werden, ob die erforderliche Querung des FFH-Gebiets ‚Buckelwiesen Königsdorfer Alm’ bei Geretsried zulässig ist‘, erklärt Zeil.

Continue reading „Erster Schritt zur S7-Verlängerung nach Geretsried“ →

S7-Verlängerung nach Geretsried ist richtig und wichtig

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 11.11.2010 (71/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Aktion Münchner Fahrgäste begrüßt den Schritt von Verkehrsminister Martin Zeil, die Deutsche Bahn mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für die S7 nach Geretsried zu beauftragen. Schon viel zu lange dauert die Diskussion um die Verlängerung dieses wichtigen Abschnittes. Die Verlagerung von motorisiertem Individualverkehr bringt natürlich auch Vorteile für die Münchner.

‚Wir erwarten, daß diei Bahn zügig alle erforderlichen Unterlagen zusammenstellt und diesem Projekt die erforderliche Priorität zuteil werden läßt‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir vertrauen diesmal darauf, daß alle gegebenen Zusagen auch eingehalten werden.‘

Die teilweise sehr überzogenen Anforderung an den Bau von neuen Schienenstrecken müssen auf ein vernünftiges Maß zurückgeführt werden. Jeder, der unbezahlbare Forderungen aufstellt, muß auch eine Finanzquelle dazu benennen. Der Streit um den Bahnübergang ist völlig grotesk, wenn man weiß, daß es an dieser Stelle einen signalisierten Fußgängerüberweg gibt, der intensiv genutzt wird. Also werden die sechs S-Bahnzüge, die in jeder Stunde dort verkehren keinen unerträglichen Mißstand herbei führen.

Nur mit großer Verwunderung kann man zur Kenntnis nehmen, daß es aus der politischen Ecke, die eigentlich den Linienverkehr fördern will, schon wieder Zweifel an diesem sinnvollen Projekt gibt. Diese S-Bahnverlängerung ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Alle sollten sich anstrengen, daß der Baubeginn schnell herbei geführt wird.

Tram 22 Westtangente wird von den Fahrgästen dringend gefordert

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 09.11.2010 (70/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Ganz wichtig für die Verbesserung der Verkehrssituation bei den Linienverkehrsmitteln in München ist die Schaffung von Tangenten. Dies führt für die Fahrgäste zu zusätzlichen schnellen Verbindungen, die eine echte Alternative zum motorisierten Individualverkehr sind. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Trambahn- Westtangente, die von den Trambahnlinien 12 und 22 befahren werden soll.

‚Durch die intensive Aufklärungsarbeit der Stadtwerke spüren wir vor Ort immer mehr Zustimmung zu der neuen Tram 22‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Sicher, es gibt auch Einwände – die müssen jetzt aber vernünftig in den Planungsprozeß eingebracht werden. Für eine Totalopposition haben wir als Fahrgastverband nur wenig Verständnis.‘

Alle Strecken, die bisher vom Bus auf die Trambahn umgestellt worden sind haben deutliche Fahrgastzuwächse. Dies ist aber nicht nur in München so, sonder eine auf der ganzen Welt zu beobachtende Tatsache. Der Neubau von Trambahnstrecken belebt die betroffenen Stadtteile und macht sie auch wieder ein Stück menschlicher.

HandyTicket Deutschland geht in den Regelbetrieb

In insgesamt dreizehn deutschen Nahverkehrsregionen ging am 2. November 2010 unter Koordination des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) nach vierjähriger Pilotphase das HandyTicket Deutschland in den regulären Betrieb über. Mit dem Start des Regelbetriebs werden zugleich weitere Vereinfachungen und Neuerungen umgesetzt, so dass die Bus- und Bahnkunden ihre Fahrkarten künftig noch bequemer und flexibler per Handy kaufen können.

Continue reading „HandyTicket Deutschland geht in den Regelbetrieb“ →