MVV-Fahrplan 2011 erscheint am 30. November 2010

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 29.11.2010 (76/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Terminhinweis:

Dienstag, 30. November 2010
11:00 Uhr
München, Karlsplatz (Stachus), 2. Untergeschoß
Infokiosk am Stachus
Präsentation des neuen MVV-Fahrplans 2011

Beate Brennauer, MVV
Markus Wiltschko, MVV
Andreas Nagel, Aktion Münchner Fahrgäste

Der Termin eignet sich auch zur Bildberichterstattung.

Der Fahrplanwechsel ist immer ein wichtiger Termin für die Fahrgäste. Es kommen neue Verbindungen hinzu und die Abfahrtszeiten von etlichen Linien ändern sich. In diesem Jahr kommt es allerdings auch zu einem schmerzlichen Kahlschlag im Metrobusliniennetz der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Auch die Fahrpreise erhöhen sich am 12. Dezember 2010. Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) gibt seit beinahe 40 Jahren Fahrplanbücher heraus, die alle Verkehrsmittel unabhängig vom Betreiber enthalten. Das Erscheinen des MVV-Gesamtfahrplanes und des MVV-Schnellbahnfahrplanes sind daher von besonderem Interesse.

Die ersten Fahrpanbücher präsentieren der MVV und die Aktion Münchner Fahrgäste gemeinsam am Stachus. Dabei stehen Markus Wiltschko und Beate Brennauer vom MVV auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

‚Wir begrüßen es, daß der MVV sowohl in elektronischer Form, wie auch in den klassischen Fahrplanbüchern umfassend bereitstellt‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Jedes Medium hat seine spezifischen Vorteile. Wer sich in Ruhe das MVV-System anschauen will, ist für die gedruckte Ausgabe sehr dankbar. Besonders wichtig ist unserem Fahrgastverband, daß mit dem umfangreichen Serviceteil auch neue Fahrgäste gewonnen werden.‘

Der Infokiosk am Stachus ist bis zum 23. Dezember 2010 werktags von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet und mit ehrenamtlichen Mitarbeitern der Aktion Münchner Fahrgäste besetzt.

Auf über 1.000 Seiten informiert der MVV in seinem neuen Gesamtfahrplan auch dieses Jahr die Fahrgäste von S-Bahn, Regionalzug, U-Bahn, Bus und Trambahn über Neuerungen im gesamten MVV-Gebiet, das Verbundgebiet, das Tarifsystem und die richtige Wahl der Fahrkarten. Darüber hinaus wartet das beliebte ‚Mobilitätshandbuch der Münchner‘ mit den Fahrplänen sämtlicher Verkehrsmittel im MVV-Raum auf.

Umfangreich beleuchtet der Gesamtfahrplan 2011 die Änderungen im gesamten MVV-Raum. Viel Platz ist auch für die neue U-Bahn-Linie U3 nach Moosach der MVG reserviert. Auch bei den MVV-Regionalbuslinien spart der Gesamtfahrplan 2011 nicht mit ausführlichen Informationen. Die Leser erfahren beispielsweise alles über die neue MVV-Regionalbuslinie 265 vom Pasinger Bahnhof nach Planegg und über weitere Änderungen im Münchner Westen die mit der neuen Linie einhergehen.

An die Neuerungen schließt sich auch in diesem Jahr ein umfangreicher Serviceteil mit allen Infos zum Tarifsystem, den aktuellen Fahrpreisen sowie besonderen Angeboten für die Fahrgäste an. So erfährt man unter anderem, daß ein MVV-Abo das CarSharing mit STATT AUTO günstiger macht. Neu in der Ausgabe 2011 sind detaillierte Netzpläne für alle MVV-Landkreise. Abgerundet wird der redaktionelle Teil des Gesamtfahrplans 2011 durch einen aktualisierten Freizeitteil. In der aktuellen Ausgabe berichtet die Redaktion des Freizeitteils anlässlich der U3-Verlängerung über den Münchner Stadtteil Moosach. Neu in der Ausgabe 2011 sind Ausflugstipps in alle MVV-Landkreise.

Auf rund 900 Seiten sind sie untergebracht, die kompletten Linen im MVV. Logisch sortiert und daher leicht auffindbar informieren sie schnell und unkompliziert über Abfahrtszeiten, Haltestellen und Besonderheiten. Auch die beliebten Abfahrts- und Ankunftstabellen der drei Fern- und Regionalzugbahnhöfe München-Hauptbahnhof, München-Pasing und München-Ost sind wieder mit abgedruckt.

Erhältlich ist der Gesamtfahrplan 2011 ab Anfang Dezember 2010 unter anderem im MVG-Kundencenter am Marienplatz oder in den Kundencentern der S-Bahn am Haupt- und Ostbahnhof. Aber auch viele Buchhandlungen in und um München sowie der Infokiosk der ‚Aktion Münchner Fahrgäste‘ im Untergeschoß des Karlsplatz (Stachus) führen zum Fahrplanwechsel bis weit ins nächste Jahr den neuen Gesamtfahrplan 2011 in ihrem Sortiment.

Erfreulich der Preis: Auch in diesem Jahr erfolgt keine Preisanpassung, somit kostet das große Fahrplanbuch des MVV, der Gesamtfahrplan 2011, weiterhin nur 3,00 Euro und der Schnellbahnfahrplan 2011 (nur S-Bahn, Regionalzug, U-Bahn und Nachtlinien) nur 1,50 Euro.

Bahnland Bayern-Lok weckt positive Gefühle

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 22.11.2010 (75/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Eine Lokomotive weckt immer starke Emotionen. Bei ‚Maxl‘ der Sympathielokomotive für den Bahnverkehr in Bayern sind es positive Gefühle der Fahrgäste.

‚Wir freuen uns über diese gelungene Umsetzung einer schönen Idee‘, sagt dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) sorgt ja oft für positive Schlagzeilen, dennoch ist diese Lokomotive wirklich etwas Besonderes.‘

Nagel konnte dem Bayerischen Verkehrsminister, Martin Zeil, persönlich zur Einführung der Dachmarke ‚Bahnland Bayern‘ und zur dazu passenden Lokomotive gratulieren. Die Zusammenarbeit zwischen dem Fahrgastverband, den Mitarbeitern der BEG und den Experten des Ministeriums ist auf allen Ebenen sehr gut. Natürlich gibt es dennoch immer Wünsche nach zusätzlichen Verbesserungen. So gehören zu einer funktionierenden Eisenbahn sowohl im Modellbahnmaßstab, wie auch in Wirklichkeit funktionierende Weichen und Signale. Auch würde sich Maxl über moderne Wagen freuen. Trotz vielen neuer Triebwagen und moderner Doppelstockwagen verkehren immer noch die Silberlinge. Diesen wünscht Nagel bald einen Ehrenplatz, allerdings im Eisenbahnmuseum.

‚Wir hoffen, daß die Lokomotive immer pünktlich und sicher in Bayern verkehrt‘, so Nagel abschließend. ‚Am liebsten würden wir mit ihr natürlich möglichst bald elektrisch nach Mühldorf fahren.‘

Die Lokomotive 111 017 ist eine wirkliche Münchnerin. Sie ist nicht nur hier beheimatet, sondern wurde auch in München bei Krauss-Maffei gebaut. Am 22. Dezember 1975 wurde sie mit der Fabriknummer 19754 ausgeliefert.

Metrobus-Nordtangente muß beschleunigt werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 17.11.2010 (74/2010)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Fahrt mit der Metrobuslinie 50 von Moosach nach Johanneskirchen kann 52 Minuten dauern. Das ist länger, als eine Fahrt über die Innenstadt mit dreimaligem Umsteigen. Wenig attraktiv für die Fahrgäste und wenig produktiv für das Verkehrsunternehmen. Das System des Linienverkehrs hat oftmals Schwächen, wenn man tangential von Stadtteil zu Stadtteil fahren will. Um hier eine Verbesserung zu erreichen haben die Mitglieder der Aktion Münchner Fahrgäste die Streckenführung auf Beschleunigungspotential untersucht. Ganz klares Ziel dabei war natürlich auch, durch die Einsparung von Wartezeiten die Linie so zu beschleunigen, daß für den Weiterbetrieb von der Lassallestraße bis Moosach nicht mehr Fahrzeuge benötigt werden.

Das nun erarbeitete Konzept wurde heute dem Münchner Oberbürgermeister, Christian Ude, übermittelt, damit er es wohlwollend durch seine Verwaltung prüfen läßt. Dies hatte er zugesagt.

Die Beschleunigung der Metrobuslinie 50 erfordert auch die Einrichtung von Busspuren auf der Moosacher Straße. Nun müssen aber die Autofahrer nicht fürchten, daß sich die Situation für sie wesentlich verschlechtert. Denn von drei vorhandenen Spuren wird oft die linke Spur von Überholern genutzt, die sich kurz vor der Kreuzung wieder in die weiterführende Geradeausspur hineindrängeln. dies führt zu Unfällen und verlangsamt den Verkehrsfluß über die Kreuzung.

Ein anderes Beispiel zur Beschleunigung ist der Verzicht auf die ‚Stadtrundfahrt‘ an der Studentenstadt. Dort muß der Bus zweimal die Ungererstraße überqueren und verliert wertvolle Zeit. Die vielen Fahrgäste aus der U-Bahn können bequem schon eine Station zuvor aussteigen und der Bus kommt schneller voran.

‚Jedes Linienverkehrsmittel ist gut gegen den Stau. Denn es verbraucht für jede beförderte Person wesentlich weniger Verkehrsfläche als ein privates Kraftfahrzeug‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir hoffen, daß sich die Metrobus-Nordtangente mit einem vernünftigen Aufwand beschleunigen läßt, damit die Fahrgäste schneller ans Ziel kommen und ein wichtiges Stadtquartier in Moosach nicht vom öffentlichen Verkehr ausgeschlossen wird.‘

Miserable Fahrgastinformation

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 14.11.2010 (73/2010)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Samstag, 13. November 2010, kam es zu schweren Störungen des MVG-Oberflächenverkehrs in der Münchner Innenstadt. Auslöser waren verschiedene Demonstrationen. Da diese Versammlungen im Vorfeld bekannt waren, ist es völlig unverständlich, daß die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) nicht besser darauf vorbereitet war. Nicht nur, daß die Busse und Bahnen für die Fahrgäste völlig unvermittelt ausgefallen sind, auch die Fahrgastinformation ließ sehr zu wünschen übrig. Die Anzeigen an den Haltestellen und die Texte an den U-Bahnanzeigern waren nicht aktuell oder unvollständig.

‚Wir wünschen uns vernünftige Ausweich- und Ersatzstrecken, so daß der Betrieb möglichst aufrecht erhalten werden kann‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Das Versammlungsrecht ist ein sehr hohes Gut, das auch von unserem Fahrgastverband in Anspruch genommen wird. Aber ein Totalausfall des Linienverkehrs an der Oberfläche sollte rechtzeitig angekündigt werden und in seinen Folgen so weit wie möglich abgemildert werden.‘

Die von der MVG vor Ort eingesetzten Mitarbeiter zur Fahrgastinformation haben eine tadellose Arbeit abgeliefert. Sehr kompetent und mit viel Geduld wurde den Fahrgästen freundlich und individuell geholfen. Allen diesen Mitarbeitern sagt die Aktion Münchner Fahrgäste: Dankeschön!

München bekommt neue U-Bahnzüge

Die größte Fahrzeugbestellung in der Geschichte der Münchner U-Bahn ist fix: Die Stadtwerke München (SWM) ordern zunächst 21 sechsteilige Gliederzüge (= 126 Wagen) für das U-Bahnnetz der Münchner Verkehrs-gesellschaft (MVG). Das Investitionsvolumen liegt bei ca. 185 Millionen Euro (inkl. anderweitig beschaffter Ausrüstungsteile wie z. B. Bildschirme für das Fahrgast-TV). Weitere bis zu 46 Züge (= 276 Wagen) sind in zwei Optionen mit jeweils bis zu 23 Einheiten vorgesehen, die bis 2016 bzw. 2020 in Festbestellungen umgewandelt werden können. Das Gesamtvo-lumen (Festbestellung + 2 Optionen) liegt bei bis zu 550 Millionen Euro.

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