Endlich ist die Schnellfahrstrecke München – Augsburg fertiggestellt

Mit einer Sonderfahrt feierten am Samstag, 10. Dezember 2011, der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Verkehrsminister Martin Zeil und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, die Einweihung der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke von München nach Augsburg. Für rund 700 Millionen Euro baute die Bahn die Strecke von zwei auf vier Gleise aus. Fernverkehrszüge fahren nun mit Tempo 230 und benötigen weniger als 30 Minuten für die Strecke München nach Augsburg.

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Trinkgelage in der S-Bahn

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 09.12.2011 (65/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Sonntag, 11. Dezember 2011, tritt in der Münchner S-Bahn ein Alkoholverbot in Kraft. In der U-Bahn ist Alkohol schon bisher verboten. Ein ‚Trinkgelage‘ zum Abschied soll in den S-Bahnzügen stattfinden.

‚Als Fahrgastverband freuen wir uns über zufriedene und glückliche Fahrgäste, die auch in den Zügen fröhlich sind‘, sagt dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Allerdings dürfen die Gefahren, die bei einem unachtsamen Verhalten zu fatalen Folgen führen können nicht unterschätzt werden. Zu unserem großen Bedauern sind in diesem Jahr mehrere Fahrgäste unter Alkoholeinfluß in die Gleise von U-Bahn und S-Bahn gefallen. Mindestens in zwei Fällen hatte das einen tödlichen Ausgang.‘

Die Aktion Münchner Fahrgäste geht davon aus, daß das Alkoholverbot mit Augenmaß von den Verantwortlichen der Bahn umgesetzt wird. Ebenso werden die Bundespolizeiinspektion München und das Polizeipräsidium München in der Lage sein, Gefahren abzuwehren und jederzeit für einen sicheren Betriebszustand sorgen.

‚Ohne erhobenen Zeigefinger appellieren wir aber an alle Fahrgäste, den gesunden Menschenverstand walten zu lassen, die Bedürfnisse der Mitreisenden zu respektieren und die S-Bahn als sicheres Verkehrsmittel für den Nachhauseweg nicht lahmzulegen‘, meint Nagel abschließend.

Für 100 Prozent Fahrpreis fordern die Fahrgäste 100 Prozent Leistung

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.12.2011 (64/2011)

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Nichts funktioniert so pünktlich und zuverlässig wie die Tariferhöhungen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV). Am Sonntag, 11. Dezember 2011, werden die Fahrpreise um durchschnittlich 2,3 Prozent erhöht.

‚Wir lehnen diese Fahrpreiserhöhung ab, da die angebotenen Leistungen nicht den Bedürfnissen der Fahrgäste entsprechen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Ausfallende Taktverstärker, verkürzte Züge und fehlende Busverbindungen quälen die Fahrgäste, während die Fahrpreise unaufhörlich steigen. Und das in einem Ausmaß, das die Inflationsrate deutlich übersteigt.‘

Der Fahrgastverband ärgert sich aber auch über die vielfältigen Stolperschwellen, die den Fahrgästen des MVV zugemutet werden. Zonen, Ringe, Räume und jetzt auch noch Farben machen manchen Zum unfreiwilligen Schwarzfahrer, der dann aber unnachgiebig bestraft wird. Ein schon lange angeprangertes Ärgernis ist die feste Geltungsdauer von Tages-, Wochen- und Monatskarten. Eine 24-Stundenkarte und eine Wochenkarte, die auch ab jedem Wochentag einfach 7 Tage lang gilt sind keine unerfüllbaren Forderungen.

Ein kleiner Tip: Die Tagesfahrkarten, die noch bis zum Sonntag zum alten Tarif gekauft werden, gelten bis zum 15. März 2011. Man kann also die persönliche Tariferhöhung noch etwas hinausschieben. Zum Glück wird aber die Streifenkarte, entsprechend der Forderung des Fahrgastverbandes, diesmal nicht erhöht.

Trambahn nach St. Emmeram kommt mit Verspätung

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 04.12.2011 (63/2011)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Endlich ist es amtlich: Die Münchner Trambahnstrecke nach St. Emmeram wird am 10. Dezember 2011 in Betrieb genommen. Trotz der jahrzehntelangen Verspätung ist es ein wichtiger Erfolg für die Fahrgäste. Zwar war die Strecke schon in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts für die Trambahn vorgesehen und die Straßenbeleuchtung entsprechend ausgerüstet, aber eine Verspätung reihte sich an die andere. Sogar ganz zum Schluß konnte der vorgesehene Termin im Frühjahr 2011 nicht eingehalten werden. Am 13. März 1991 beschloß der Münchner Stadtrat einstimmig den Ausbau der Münchner Trambahn. Und schon im Jahre 1994 glaubte man sich dem Ziel sehr nahe. Aber der Protest weniger Bürger sorgte für einen Meinungsumschwung bei der CSU, die daraufhin diese Trambahnstrecke – wie alle anderen – vehement bekämpfte. Aber auch der Elan der Stadtwerke hielt sich in Grenzen. Als bei der Wiedereröffnung der Trambahnlinie 17 am 01. Juni 1996 der Sonderwagen von den Stadtwerken und der Aktion Münchner Fahrgäste bereits das Ziel ‚Cosimapark‘ anzeigte, mußte mancher schmunzeln.

‚Wir freuen uns auf die ersten Trambahnzüge, die die Fahrgäste nach St. Emmeram bringen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Hoffentlich müssen wir auf weitere Trambahnlinien in Bogenhausen, wie zum Beispiel der Verlängerung der Tram 25 nach Berg am Laim nicht auch wieder jahrzehntelang warten.‘

Das geplante Fahrtenangebot wird vom Fahrgastverband kritisch gesehen. Bedingt durch den akuten und selbstverschuldeten Wagenmangel bei der Münchner Verkehrsgesellschaft kommt es nur in der morgendlichen Berufsverkehrszeit zu einem 5-Minuten-Takt. Am Nachmittag wird nur alle 10 Minuten gefahren. Dies ist eine gravierende Verschlechterung zum bisherigen 6- und 7-Minuten-Takt.

Die CO2-Einsparungen der Bahnen sind beachtlich

Der Schienenverkehr hat für das vergangene Jahrzehnt eine beeindruckende Klimabilanz vorzuweisen: In der Dekade von 2000 bis 2010 sind die CO2-Emissionen pro Bahnreisendem und Kilometer um 25 Prozent gesunken. Auch der Schienengüterverkehr schaffte im selben Zeitraum eine Minderung von 25 Prozent. Das geht aus den neuesten Zahlen der Datenbank „Umwelt & Verkehr‘ hervor, die das Heidelberger IFEU-Institut auf Basis amtlicher Daten des Umweltbundesamtes (UBA) regelmäßig im Auftrag der Allianz pro Schiene, des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) aktualisiert.

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