Neue Trambahnlinien nehmen den Betrieb in München auf

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.12.2012 (61/2012)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Montag, 10. Dezember 2012 nahm die ’neue‘ Trambahnlinie 22 in München den Betrieb um 06:54 Uhr am Hauptbahnhof Nord auf und fuhr zur Hochschule München. Es handelst sich dabei allerdings nicht um eine wirklich neue Linie, sondern um die Verkürzung der bisherigen Linie 21, deren Takt nun ausgedünnt wurde. Die Linie 22 kommt nur den Fahrgästen bis zur Lothstraße zugute. Sicherlich verbessert sich das Angebot für die Studenten, wenn denn der vorgesehene 5-Minutentakt trotz des akuten Wagenmangels gefahren werden kann.

‚Wir freuen uns über das verbesserte Angebot für die Studenten der Hochschule München‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Langfristig benötigt München allerdings größere Trambahnzüge, die auch ein großes Fahrgastaufkommen wirtschaftlich bewältigen können.‘

Die Liniennummer ’22‘ kann sich nur ein geschichtsloser Geselle ausgedacht haben. Sie wurde früher für die Tangentiallinie über die Donnersberger Brücke verwendet – und war für die zukünftige Westtangente vorgesehen. Die Fahrgäste werden aber natürlich jede Bahn benutzen, wenn sie nur pünktlich und zuverlässig fährt.

Die wirklich neue Trambahnlinie 28 zwischen Sendlinger Tor und Scheidplatz erfüllt endlich den lange gehegten Wunsch des Fahrgastverbandes nach einer Verstärkung der Tram 27 durch Schwabing. Mit dieser Linie wird vom Scheidplatz aus auch für neue Fahrgäste eine attraktive Verbindung in die Innenstadt geschaffen.

Semesterticket kommt auch in München

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 03.12.2012 (60/2012)

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Ab dem Wintersemeste 2013/2014 soll nun auch in München ein Semesterticket eingeführt werden. Jahrzehntelang ist darum gerungen worden. Nun haben die Studierenden aller drei Münchner Hochschulen der Einführung zugestimmt und auch die erforderliche Mindestbeteiligung wurde erreicht. Machbar wurde das Semsterticlket durch den Einsatz des Münchner Oberbürgermeisters, Christian Ude, und dem Münchner Stadtrat, der notfalls erhebliche Summen bereitstellt.

‚Wir freuen uns auch als ’normale‘ Fahrgäste, daß nun eine vernünftige Lösung für die Studenten gefunden wurde‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Das vom Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) maßgeblich ausgearbeitete Angebot ist wirklich fair. Die Studenten fahren sicher auch später mit dem MVV und sichern so die Auslastung der Verkehrsmittel.‘

Das Angebot besteht aus zwei Komponenten:

Einem Sockelbetrag von 59 Euro. Dieser Sockelbetrag ist obligatorisch von allen Studierenden pro Semester zu bezahlen und berechtigt zu belieben Fahrten mit allen MVV-Verkehrsmitteln im Gesamtnetz, von Mo – Fr ab 18:00 Uhr bis 6:00 Uhr des Folgetages; an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztägig ohne zeitliche Einschränkung.

Für die tägliche Fahrt zur Hochschule kann fakultativ ein Aufpreisticket zum Preis von 141 Euro gekauft werden; dies berechtigt zu beliebigen Fahrten mit allen MVV-Verkehrsmitteln im MVV-Gesamtnetz.

(Diese Preise gelten für das 1. Pilotjahr; sollten sich die MVV-Preise für 2014 ändern, müsste der Preis für das Semesterticket ebenfalls angepasst werden.)

Bayerischer Innenminister zeichnet Andreas Nagel für sein kommunalpolitisches Engagement aus

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 02.12.2012 (59/2012)

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Die Aktion Münchner Fahrgäste freut sich über die Auszeichnung ihres Sprechers. Für sein langjähriges verdienstvolles Wirken sprach der Bayerische Staatsminister des Innern seinen Dank und seine Anerkennung für Andreas Nagel aus. Damit würdigt er dessen Arbeit in der kommunalen Selbstverwaltung. Nagel setzt sich nicht nur für die Belange der Fahrgäste, sondern auch für die Anliegen der Bürger in Bogenhausen ein. Am Freitag, 30. November 2012 überreichte die 2. Münchner Bürgermeisterin, Christine Strobl, die entsprechende Urkunde gemeinsam mit einer Uhr als Geschenk der Landeshauptstadt München. Durch sein verkehrspolitisches Engagement stieß Nagel zur Umweltinitiative David gegen Goliath, die im Münchner Stadtrat vertreten war. Anfangs wurde er vom Stadtrat in den Bezirksausschuß Bogenhausen entsandt, seit der direkten Wahl von den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder gewählt.

‚Manchmal ist sehr viel Geduld erforderlich, um verkehrspolitische Vorhaben umzusetzen. Wir gratulieren unserem Sprecher zu dieser Auszeichnung ganz herzlich‘, sagt Stefan Hofmeir von der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Vielfältige Aufgaben sind in Bogenhausen noch zu erledigen, dafür wünschen wir ihm viel Erfolg!‘

Auf die Initiative von Nagel ging zum Beispiel der Bau einer separaten Busspur am Effnerplatz zurück. Für den letztlich erfolgreichen Bau der Trambahnlinie 16 nach St. Emmeram mußte er über viele Jahre heftige Diskussionen führen. Für den umweltschonenden Verkehr wird es nicht nur in Bogenhausen viele Aufgaben auch in Zukunft geben.

Herzlich willkommen Raimund Paul!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 30.11.2012 (58/2012)

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Raimund Paul, der bisher bei der Deutschen Bahn für die Konzernsicherheit in ganz Süddeutschland verantwortlich war, tritt am 1. Dezember 2012 in die Geschäftsführung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ein. Er ist dann für das Ressort Schienenverkehr verantwortlich.

Die Stadtwerke München konnten mit Raimund Paul einen ausgezeichneten Ingenieur gewinnen, der nicht nur über hervorragende technische Kenntnisse verfügt, sondern auch mit seiner Kompetenz überzeugen kann und Gesamtzusammenhänge versteht.

‚Wir wünschen dem neuen MVG-Geschäftsführer einen erfolgreichen Start und gutes Gelingen bei den vielfältigen anstehenden Aufgaben‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste.

Fahrplanwechsel Dezember 2012

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 20.11.2012 (57/2012)

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Am Sonntag, 9. Dezember 2012, beginnt der Jahresfahrplan 2013. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) verbessert das Angebot um 1, 6. Prozent.

‚Kümmerlich ist die Angebotsverbesserung der Münchner Verkehrsgesellschaft um lediglich 1,6 Prozent‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die Fahrpreise steigen um 3,8 Prozent, die Fahrgastzahlen haben ebenfalls stark zugenommen, da stellen wir ein krasses Mißverhältnis fest.‘

Besonders ärgerlich ist, daß durch den akuten Wagenmangel bei der Trambahn eine ganze Fahrplanperiode lang der versprochene Takt auf einer Linie nicht verwirklicht wurde. Eigenartig sind auch die Verbesserungen, die jetzt bereits angekündigt werden – aber erst zum nächsten Fahrplanwechsel spruchreif werden. Die Aktion Münchner Fahrgäste ist von der rot-grünen Verkehrspolitik mehr als enttäuscht.