Kasperltheater um Semesterticket muß beendet werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.06.2009 (21/2009)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Mehrfach wurde schon der Durchbruch beim Semesterticket für die Münchner Studenten gefeiert. Doch dann taten sich immer wieder unüberwindbare Hürden auf. Dieses Kasperltheater muß beendet werden! Verantwortlich für den Linienverkehr ist die Politik. Und der Münchner Oberbürgermeister in besonderer Weise. Er hat den Vorsitz in der Gesellschafterversammlung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes. Wenn man sich die Beteiligten von Stadt und Land, von der Verbundgesellschaft und den Verkehrsunternehmen anschaut, so wird klar, wo die Schwierigkeiten liegen. Einer der Beteiligten ist für seine mangelnde Konsensfähigkeit in der Stadt und darüber hinaus bekannt. Deshalb muß wieder einmal ein ‚Machtwort‘ gesprochen werden.

Es ist wenig hilfreich, die verschiedenen Fahrgastgruppen gegeneinander auszuspielen. Der Hinweis, daß die Berufstätigen nicht für die Fahrkosten der Studenten aufkommen dürfen ist überflüssig. Niemand will, daß die Verkehrsunternehmen weniger Geld in der Kasse haben und deshalb noch weinger U-Bahnzüge fahren. Aber die gesamte Gesellschaft muß sich für ein gerechtes Miteinander einsetzen. Und dies zu gestalten ist die Aufgabe von Oberbürgermeistern und Ministern.

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