Wir waren in Rom unterwegs, haben uns dort einmal die Busse, U-Bahnen und einige wenige Trambahnen genauer angeschaut und sie für Euch auch als Foto festgehalten. Bis vor kurzem verfügte Rom über zwei U-Bahn-Linien, die Linea A und Linea B, deren erstes Teilstück 1954 eröffnet wurde und an deren Erweiterung bis heute gearbeitet wird.
Ein neuerer Bahnhof an der Metro B mit einem älteren U-Bahn-Zug, einer MB 100:
Eine der Innenstadtstationen an der Metro A mit einem neuerem U-Bahn-Typ, einer MA 300:
Gerade Richtung Stadtrand fährt die Metro auch oberirdisch – die MA 300 im Einsatz auf der Linie B:
Gerade den Innenstadt-Bahnhöfen sieht man ihr Alter bereits an, die Stationen am Stadtrand oder der frisch renovierte Termini (mit einer MA 300) hingegen wirken sehr hell und freundlich.
Die Zuganzeiger auf den Linien A und B:
Seit Herbst 2014 verfügt Rom mit der Linea C über eine dritte Linie, die vollautomatisch und führerlos fährt, und sich einmal quer durch das historische Zentrum schlängeln soll. Bis es soweit ist, wird jedoch noch viel Zeit vergehen – die Planungen reichen bis 2020, dann sollen der Vatikan angeschlossen und ein zweiter Umsteigepunkt zur Metro A fertig gestellt sein. Bislang fährt die Metro C vor allem an den Stadtrand. Einstieg in eine Metro C:
Im Inneren – die Züge (Typ Metro Automatica von AnsaldoBreda) sind Stehplatz-optimiert:
Fahrgast-Info im Zug:
Wie man unschwer erkennen kann, ist die Farbe der neuen Linie grün und somit sind die Bahnhöfe auch alle in grün gehalten. Sie sind sehr großzügig gestaltet und alle mit Bahnsteigtüren versehen.
Zwischengeschoss:
Bahnsteig-Impressionen:
Die obligatorischen Drehkreuze und der Wachmann am Einlass:
Blick in den Tunnel aus dem „Führerstand“:
Baustelle der Metro C – der nächste Abschnitt soll 2016 eröffnet werden.
Nachdem es für sehr lange Zeit nur zwei Metro-Linien gab und die Trambahn kein wirklich großes Netz mehr hat, läuft in Rom sehr viel über Busse. Auf den Bushalte-Tafeln ist meist nur die Betriebszeit angegeben, in der die Busse fahren, einen Fahrplan mit genauen Abfahrtszeiten gibt es hingegen nicht. An stark frequentierten Stationen gibt es mittlerweile eine dynamische Abfahrtsanzeige. Außerdem kann man sich im Internet per Smartphone über die aktuellen Abfahrtszeiten informieren.
Man finden die Busse im ganzen Stadtgebiet, in orange, silber und dunkelrot, in verschiedenen Größen von Mini-Bus bis zum Gelenkbus, in elektrisch, Methan-Gas und Diesel.
An der Piazza Venezia, einem der Bus-Knotenpunkte der Innenstadt, der einmal durch die Metro C ersetzt werden soll.
Manchmal braucht auch ein Bus eine Mitfahrgelegenheit.
Daneben verfügt Rom auch über eine Trambahn, die allerdings weit zurückgedrängt wurde und über kein zusammenhängendes Netz mehr verfügt. Zudem wurde diesen Sommer auf beinahe allen Trambahnstrecken gebaut und die Trambahn vorrübergehend durch Busse ersetzt, sodass wir nicht wirklich viele Züge in Aktion sehen konnten.




























