Lob und Tadel leicht gemacht

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 17.08.2001 (11/2001)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Manchmal gibt es Ärgerliches, oft aber auch besonders Lobenswertes bei der Fahrt mit den Verkehrsmitteln des MVV. Wir wollen es den Fahrgästen, die einen Internetzugang haben, leichter machen, ihr Lob aber auch ihre Beanstandungen an die richtige Stelle zu bringen. Deshalb gibt es jetzt unsere Lob & Tadelkarte auch ‚online‘ im Internet: www.Fahrgaeste.de. ist die Homepage von der aus man zum Webformular kommt. (Die genaue Adresse lautet http://www.Fahrgaeste.de/mitteilung)

Wir haben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, daß die jeweiligen Stellen des MVV oder der Verkehrsunternehmen sehr aufgeschlossen für ‚kleine‘ Verbesserungsvorschläge sind. So schwer es ist, beim Tarif oder beim Verkehrsangebot auf offene Ohren zu stoßen, so rasch werden oft Unstimmigkeiten im Fahrplan (Sichtanschlüsse, man sieht den Anschlußbus davonfahren …) behoben.

Gerade ärgerliche Kleinigkeiten machen dem MVV-Fahrgast das Leben schwer. Aber auch die angenehmen Dinge, ein hilfsbereiter Schaffner, der mehr als seine Pflicht tut, soll den Weg an die richtige Stelle finden. Wir wünschen uns natürlich möglichst wenig Beanstandungen, wollen aber auch systematisch auftretenden Fehlern besser auf die Spur kommen.

Bahn rundet einfach auf?

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 14.08.2001 (10/2001)

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Bei der Umstellung von der Mark auf den Euro will die Deutsche Bahn einfach aufrunden – und das schlechte Gewissen mit einer Spende beruhigen. Wenn es sich auch nur um eine Verteuerung von bis zu 50 Pfennig handeln soll, so kommt doch eine beachtliche Summe zustande. Und wir haben ja bisher immer Beteuerungen gehört, daß durch die Umstellung nichts verteuert werden soll.

Deshalb haben wir uns an den Bundesverkehrsminister gewandt, damit der Eigentümer der Bahn diese zur Ordnung ruft. Daß die Automaten nur 20-Cent-Münzen verkraften sollen, kann nach unserer Vorstellung nicht richtig sein.

Wir fordern, daß kaufmännisch gerundet wird – und daß die Automatenpreise auch in Stufen von 10-Cent eingestellt werden können.

Geld für die Bagger

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 19.06.2001 (09/2001)

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200 Millionen Mark stellt der Freistaat Bayern für den behindertengerechten Ausbau der S-Bahnhöfe zur Verfügung. Damit wird aber auch älteren Menschen, Kinderwagencauffeuren und Fahrgästen mit Gepäck geholfen. Wir haben bei jeder Gelegenheit auf die mangelhafte Zugänglichkeit der S-Bahnhöfe an der Stammstrecke hingewiesen. Deshalb freut uns die jetzige Initiative vom Verkehrsministerium besonders. Allerdings muß dieses Geld schnell verbaut werden, denn wir haben lange genug drauf gewartet. Manche Vorhaben zogen sich in der Vergangenheit viel zu lange hin.

Wir hoffen, daß die Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn in diesem Fall eine Expreßfahrkarte lösen. Auch die Erfahrungen, die bei der Nachrüstung der Münchner U-Bahn gemacht wurden, sollten in die Projekte einfließen. Die oft gewünschten Synergieeffekte würden sich einstellen, wenn gleiche Teile für Aufzüge von U-Bahn und S-Bahn Verwendung fänden.

Nachbesserung erforderlich!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 12.06.2001 (08/2001)

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Wenig Freude bereitet der Fahrplanwechsel und die MVV-Tariferhöhung. Dies liegt in der Natur der Sache, wird aber durch zusätzliche Ärgernisse verschlimmert:

– München XXL, die neue Tageskarte für den Innenraum und die Ringe 5 und 6, ist nicht an allen Automaten erhältlich. Während alle Automaten schon die neuen Preise verlangen, gibt es das neue Tarifangebot, das ja für die betroffenen Fahrgäste eine Verbilligung darstellt, nicht an allen Automaten. Gerade die wichtigen Automaten an der S-Bahn sind nicht umgerüstet.

– In den S-Bahnzügen fährt immer noch die S1 zur Kreuzstraße und nicht die S7. Es kann doch nicht so unmöglich sein, die Schnellbahnpläne auszutauschen. Eine falsche Beschilderung verunsichert den Fahrgast unnötig.

Der MVV hat sich mit seinem Angebot München XXL wieder einen richtigen Tarifdschungel zugelegt, Zonen, Ringe, Räume und die Kurzstreckenregeln sind mit einfacher Logik nicht zu erklären.

Es sollte den Verantwortlichen klar werden: Wir brauchen wieder einen gerechten MVV-Tarif, der auch vor Gericht standhält. Der Ehrliche darf nicht der Dumme sein. Fahrgäste, die sich übers Ohr gehauen fühlen, haben nämlich eine ganz einfache Alternative: Die Tankstelle. Dort kostet jeder Liter gleich viel und man kann am Montag genauso tanken wie am Dienstag (MVV-Wochenkarten gibt’s nur montags, MVV-Monatskarten nur am Ersten).

Noch schnell billige MVV-Fahrkarten kaufen!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 06.06.2001 (07/2001)

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Ab kommenden Sonntag gilt beim MVV nicht nur ein neuer Fahrplan, auch die Preise steigen wieder. Wer dem MVV ein Schnippchen schlagen will, sollte sich jetzt noch schnell mit Streifenkarten eindecken. Denn während man jetzt 10 Streifen noch für 16 Mark bekommt, zahlt man ab Sonntag satte 17,50 Mark (9,3 Prozent mehr). Wer jetzt noch schnell zuschlägt, kann somit die Preiserhöhung etwas hinauszögern. Mit den billigen Streifenkarten kann dann noch bis zum 31. August 2001 gefahren werden.

Nicht genutzte alte Fahrkarten können bis 31. August für eine Bearbeitungsgebühr von 3 Mark beim MVV-Kundencenter Poccistraße sowie in der Zeitkartenstelle im Hauptbahnhof zurückgegeben werden. Ebenfalls ist die Abgabe auch an allen Fahrkartenschaltern an S-Bahnhöfen möglich.

Dieser Schnäppchen-Hinweis ärgert die Verantwortlichen des MVV. Uns ärgert aber, daß bezahlte Fahrkarten plötzlich nicht mehr gelten sollen. Deshalb haben wir auch schon mehrmals vorgeschlagen, wenigstens ein ‚Mindesthaltbarkeitsdatum‘ aufzudrucken. Es wäre sehr kundenfreundlich, wenn alle Fahrscheine unbegrenzt gültig bleiben würden. Denn immerhin ist es ja ein kostenloses Darlehen für die MVV-Verkehrsunternehmen.