Mittel für besseren Bahnzugang in Pasing sinnvoll eingesetzt

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 02.05.2007 (09/2007)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Der barrierefreie Zugang zu den S-Bahnhöfen ist ein langgehegter Wunsch aller Fahrgäste. Besonders natürlich der mobilitätseingeschränkten Mitbürger. Und jeder kann zu dieser Gruppe gehören. Daher begrüßt die Aktion Münchner Fahrgäste die Ausrüstung des Pasinger Bahnhofes mit Aufzügen sehr. Die Mittel, die durch das „Gemeindeverkehrswegefinanzierungsgesetz“ (GVFG, Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden) bereitgestellt werden sind für einen erleichterten Bahnsteigzugang sinnvoll eingesetzt. Über die Verteilung dieser Mittel kann der Freisaat Bayern entscheiden. Und jeder Euro, der für die öffentliche Schieneninfrastruktur eingesetzt wird kommt allen zugute.

Daß der Bau erst im Jahr 2010 für die S-Bahnen und im Jahr 2011 für die Regionalbahnen abgeschlossen ist, muß natürlich bedauert werden, läßt sich aber mit den Einschränkungen durch den laufenden Betrieb erklären. Deshalb ist die Forderung der Aktion Münchner Fahrgäste, mit den Planungen für die noch fehlenden Bahnhöfe auf der S-Bahnstammstrecke von Pasing bis zum Ostbahnhof, möglichst sofort zu beginnen, wichtig. Auch der Stachus muß dringend mit einem Aufzug zum S-Bahnsteig ausgerüstet werden.

Ude zieht den ersten Wagen ins Münchner Trambahnmuseum

An einem Strick mußte der historische Triebwagen 670 von Oberbürgermeister Christian Ude in seine zukünftige Heimat an der Ständlerstraße gezogen werden. Auch wenn sich der MVG-Chef König zusätzlich mächtig ins Zeug legte, so kam auch noch ein Rangiergerät zum Einsatz, um den beinahe 16 Tonnen schweren Wagen bergauf zu bewegen.

Continue reading „Ude zieht den ersten Wagen ins Münchner Trambahnmuseum“ →

Wiesnschleife bald völlig zerstört

Jeder erinnert sich gerne an die Wiesnlinie „W“ mit der man zum weltberühmten Oktoberfest fahren konnte. Natürlich war dies nur während der Festzeit möglich, aber viele Besucher kamen mit der Trambahn zur Wiesn. Nach der Inbetriebnahme des U-Bahnhofes Theresienwiese glaubte man auf die Trambahn verzichten zu können. Die Folge waren teilweise katastrophale Zustände beim Zugang zur U-Bahn. Aber die Gleise waren bis vor wenigen Wochen noch vorhanden. Auch das Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Schwanthalerhöhe war bis kurz vor seiner Eröffnung noch auf dem Schienenweg erreichbar – die Idee einer Museumslinie von der Praterinsel zum neuen Verkehrszentrum hätte sich mit wenig Aufwand realisieren lassen. Selbst beim Umbau der Weichenanlage an der Hermann-Lingg-Straße wurde noch von den Verkehrsbetrieben versichert, daß ein eingleisiger Betrieb möglich wäre.

Continue reading „Wiesnschleife bald völlig zerstört“ →