Trambahnbaustelle am Stachus

Ab Freitag, 3. April 2009 um etwa 9 Uhr bis einschließlich 19. April 2009 wird die Trambahnlinie 27 unterbrochen und durch zwei Baustellen-Trambahnlinien ersetzt. Gebaut wird im Bereich der Barer Straße – aus diesem Grund muss zwischen Kurfürstenplatz und Karlsplatz (Stachus) ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet werden. Der SEV-Bus 127 fährt vor dem Justizpalast ab.

Trambahnnetzplan der Aktion Münchner Fahrgäste

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Neuer Fahrradtarif für Bayern

Gudrun Gmach, Vertreterin des Bayerischen Verkehrsministeriums, die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) sowie andere beteiligte Bahngesellschaften begrüßten am 1. April 2009 mit DB Regio Bayern die ersten Kunden des neuen bayernweit geltenden Fahrradtarifes, eine Fahrrad-Kurzstreckenkarte und eine Familienkomponente im Nahverkehr. Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bayern, überreichte den ersten Kunden zwei Fahrrad-Tageskarten Bayern, gültig in allen Regionalzügen.

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Kleine Schritte führen zur großen Vision

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 25.03.2009 (15/2009)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Große Projekte, unvorstellbare Visionen – vielleicht sehnen sich die Menschen danach. Aber vielleicht führen auch kleine Schritte zu einem großen Erfolg. Der damalige V-Bahntunnel vom Hauptbahnhof bis zum Ostbahnhof (Verbindungsbahn) war ein großer Wurf. Heute ist er das zentrale Element des Münchner S-Bahnsystems. Und heute muß darüber nachgedacht werden, was München in 10 und 20 Jahren braucht, damit es bis dahin fertiggestellt ist.

Aber Großprojekte haben auch einen Nachteil: Sie bringen in diesem und im nächsten Jahr keinen Vorteil. Aber der Linienverkehr in München muß auch kurzfristig verbessert werden. Nachdem das Großprojekt der Magnetbahn viel Geld und Kraft gebunden hat, wünschen wir uns für den Ausbau der S-Bahn einen Weg, der sowohl die große Vision eines Tunnels, als auch vielfältige kleine und mittelgroße Verbesserungen in sich vereint. Vielleicht wird der Tunnel dann ein paar Jahre später fertig, aber in der Zwischenzeit sind auch viele Mißstände behoben worden.

Grundsätzlich wünschen wir uns einen breiten Konsens über den Ausbau der S-Bahn. So wie es vor der Olympiade 1972 war. Leider sieht es noch nicht danach aus. Dennoch sollten Politik, Bürger und Fahrgäste ein gemeinsames Ziel verfolgen. Das wird vielleicht anstrengend, aber sicher erfolgreicher als die bisher gescheiterten Pläne.

Die große Investition eines zweiten Tunnels muß wohl bedacht werden. Aber wenn es zwischenzeitlich einmal ein paar Weichen für den Ostbahnhof gibt, ein paar Signale, die den Blockabstand verkürzen – und einen Regionalzughalt an der Poccistraße – dann sind die Münchner Fahrgäste sicher für solche Verbesserungen auch dankbar.