Planungen zum Erdinger Ringschluss laufen zügig weiter

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil verkündete am 10. März 2010 auf der 22. Sitzung des Flughafen-Forums gute Neuigkeiten. „Wir haben die Planungsunterlagen für die Neufahrner Kurve an die DB übergeben. Diese hat Anfang Februar beim Eisenbahnbundesamt die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Realisierung der ersten Baustufe des Gesamtprojektes Erdinger Ringschluss getan.‘

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Nach Ehestreit beinahe von der S-Bahn erfaßt

Ein in München lebender 24-jähriger US-amerikanischer Staatsbürger hätte einen handfesten Ehestreit am frühen Sonntagmorgen, 7. März 2010, beinahe mit dem Leben bezahlt. Nachdem er seinen 46-jährigen deutschen Lebenspartner am S-Bahnsteig Hauptbahnhof München aus bisher nicht bekannten Gründen von hinten niederschlug und vor den herbeigerufenen Bundespolizisten in den S-Bahntunnel flüchtete, stoppten die Polizeibeamten einen herannahenden S-Bahnzug gerade noch rechtzeitig und verhinderten Schlimmeres. Davon unbeeindruckt leistete der Mann bei seiner Festnahme massiven Widerstand.

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Laptop im Bus vergessen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 06.03.2010 (14/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Samstag, 6. März 2010, meldete ein Fahrgast den Verlust seines Laptops, den er am Vortag in einem Bus der Linie 162 vergessen hatte beim Infokiosk am Stachus. Leider waren unsere Bemühungen, das Gerät wieder zu finden, bis jetzt noch nicht erfolgreich. Wir wollen aber aus diesem Anlaß darauf hinweisen, daß es sich in der Vergangenheit sehr bewährt hat, sich bei hochwertigen Gegenständen sofort an das Betriebspersonal des zuständigen Verkehrsunternehmens zu wenden. Also zum Beispiel an den nächsten Busfahrer oder die Aufsichten an den S-Bahnsteigen. Die jeweiligen Betriebszentralen bemühen sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Gegenstände wieder aufzufinden. Man sollte also sofort Handeln und keinesfalls einen Tag abwarten.

Leider nehmen die Fundgegenstände in den Verkehrsmitteln vom MVV verschiedene Wege. Alles, was in U-Bahn, Trambahn und Bus verloren wurde kommt in das Städtische Fundbüro. Bei der U-Bahn kann man sich am selben Tag an den MVG-Infopoint am Hauptbahnhof wenden, (089) 2191-3240. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 und von 12:30 bis 16:00 Uhr, am Samstag und Sonntag von 9:00 bis 12:30 und von 13:00 bis 17:00 Uhr.

Die Fundstelle der S-Bahn befindet sich in der Schalterhalle im Hauptbahnhof. Sie ist unter (089) 1308-6664 erreichbar und von Montag bis Freitag von 7:00 bis 20:00 Uhr, an Samstagen und Sonntagen von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Nach 7 Tagen werden die Gegenstände dem zentralen Fundbüro in Wuppertal übergeben. Dies ist von Montag bis Samstag von 8:00 bis 20:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 bis 20:00 Uhr unter der gebührenpflichtigen Rufnummer (0900) 1 990599 erreichbar. Unter www.bahn.de kann kostenlos eine Verlustmeldung aufgegeben werden.

‚Die unterschiedlichen Zuständigkeiten bei den Verkehrsmitteln im MVV sind eine unglückliche Lösung‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Natürlich ist es eine kostenintensive und schwierige Aufgabe, die Fundsachen zu verwalten, aber ein vergessener Regenschirm aus der Münchner S-Bahn wäre in München sicher besser aufgehoben, als in einem zentralen Büro, das für ganz Deutschland zuständig ist. Viele Dinge werden von ehrlichen Findern abgegeben, also ist die Chance, sein Hab und Gut wieder zu bekommen gar nicht so gering.‘

Münchner Fahrgäste werden mit Fernsehen beglückt

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 04.03.2010 (13/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Alle Münchner Trambahn- und U-Bahnzüge sollen mit einem Fahrgastfernsehen ausgestattet werden. Dies kann zu einer Verbesserung der Fahrgastinformation führen, kann aber auch eine optische Umweltverschmutzung sein. Bisher wurde noch von keinem Fahrgast ein Fernsehen gefordert und die Reizüberflutung mit Werbung stellt ein Problem dar. Mit Sicherheit gibt es zwei Gruppen von Fahrgästen. Eine Gruppe freut sich über Unterhaltung, die andere möchte in Ruhe ihr Fahrtziel erreiochen. Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert auf jeden Fall, daß es auch Plätze gibt, die nicht im Einflußbereich der Bildschirme sind. ‚Ich kenne solche Systeme aus anderen Städten – und oftmals nervt das Geflimmere der Bildschirme unendlich‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Man ist einfach darauf programmiert, ein bewegtes Bild anzuschauen und kann sich der Informationsflut kaum entziehen.‘

Grundsätzlich ist es bedauerlich, daß weder die Politik noch die Fahrgastverbände in den Entscheidungsprozeß einbezogen werden. Vielleicht wäre es auch eine wichtige Aufgabe der Verkehrsunternehmen, sich um einen pünktlichen und zuverlässigen Betrieb zu kümmern. Und erst nach Bewältigung der Kernaufgaben sollte man sich um Semmelverkauf und Fahrgastunterhaltung kümmern.