Fahrgäste diskutieren mit Politikern

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 02.05.2011 (26/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Trotz steigender Fahrgastzahlen sind im Leistungsprogramm 2012 der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) keine nennenswerten Verbesserungen im Münchner Metrobusnetz vorgesehen. Eine bessere Antwort auf die Frage ‚Wieviel Metrobus braucht München?‘ soll bei einer Podiumsdiskussion in Moosach gefunden werden. Am Dienstag, 3. Mai 2011, um 19:00 Uhr diskutieren die Fahrgäste mit Vertretern aus dem Landtag, dem Stadtrat und dem Moosacher Bezirksausschuß im Alten Wirt (Dachauer Straße 274).

Dr.-Ing. Georg Kronawitter (CSU), Sabine Nallinger (B90/Grüne) und Alexander Reissl (SPD) aus dem Münchner Stadtrat haben zugesagt. Johanna Salzhuber, die Vorsitzende des Moosacher Bezirksausschusses nimmt ebenso teil wie Dr. Martin Runge und Diana Stachowitz aus dem Bayerischen Landtag. Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, vertritt die Fahrgastinteressen aus gesamtstädtischer Sicht und Monika Baumgartner trägt die Belange der unmittelbaren Anlieger vor. Die Diskussionsleitung hat Martin Marino, der langjährige Sprecher des MVV-Fahrgastbeirates übernommen.

Die Schauspielerin Monika Baumgartner ist in Moosach aufgewachsen. Heute ist ihre Mutter vom Kahlschlag im Metrobusnetz direkt betroffen. Daher setzt sie sich für die Wiederinbetriebnahme der Metrobuslinie 50 bis zum Moosacher Bahnhof ein.

Bundespolizei und Fahrgastverband danken zwei couragierten Fahrgästen

Nur dank dem beherzten Eingreifen von Thomas Langhoyer und Manuel Zitzmann sind zwei Unfälle im S-Bahnbereich nicht als Tragödien geendet. Beide Männer hatten spontan ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt, um in Not geratene Menschen vor dem Tod zu bewahren.

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Bundespolizei und Fahrgastverband ehren couragierte Fahrgäste

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 26.04.2011 (25/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Zwei junge Leute haben jeweils einen Menschen aus dem Gleisbereich der Münchner S-Bahn gerettet. Mit großer Umsicht gingen sie dabei zu Werke. Zuerst vergewisserten sie sich, daß die nächsten Züge erst in ein paar Minuten eintreffen würden. Dann beauftragten sie andere Fahrgäste, einen Alarm auszulösen. Erst danach sprangen sie, weiter unter größter Vorsicht ins Gleisbett und retteten die Verunfallten.

Achtung, Hochspannung! Lebensgefahr!

Am Karsamstag, 23. April 2011, überquerte ein 17 Jahre alter Jugendlicher aus dem Landkreis Ebersberg gegen 23:45 Uhr mit einer Gruppe von etwa 15 Jugendlichen auf dem Weg zum S-Bahnhof Feldkirchen die dortigen Bahngleise. Alle kamen von einer Feier am Heimstettener See. Der Jugendliche stieg auf einen dort abgestellten Kesselwagen und kam in die Nähe der stromführenden Fahrleitung mit einer Nennspannung von 15.000 Volt. Er erlitt einen Stromschlag, den er nicht überlebte.

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Vorsicht, Hochspannung! Lebensgefahr!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 25.04.2011 (24/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Karsamstag, 23. April 2011, überquerte ein 17 Jahre alter Jugendlicher aus dem Landkreis Ebersberg gegen 23:45 Uhr mit einer Gruppe von etwa 15 Jugendlichen auf dem Weg zum S-Bahnhof Feldkirchen die dortigen Bahngleise. Alle kamen von einer Feier am Heimstettener See. Der Jugendliche stieg auf einen dort abgestellten Kesselwagen und kam in die Nähe der stromführenden Fahrleitung mit einer Nennspannung von 15.000 Volt. Er erlitt einen Stromschlag, den er nicht überlebte.

‚Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, Freunden und Bekannten des getöteten Jugendlichen! Die Aktion Münchner Fahrgäste warnt aus diesem Anlaß eindringlich vor den Gefahren, die bei unbefugtem Betreten von Bahnanlagen oder Bahnfahrzeugen bestehen‘, so Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste und Elektroingenieur.

Die Oberleitung bei der Eisenbahn wird im Bereich der Deutschen Bahn mit einer Spannung von 15.000 Volt (15 kV) betrieben. Allerdings gibt es auch Strecken mit einer Spannung von 25.000 Volt (zum Beispiel die Rübelandbahn und Strecken im europäischen Ausland). Bei diesen hohen Spannungen ist es nicht notwendig, daß die Leitung berührt wird. Unterschreitet man einen Abstand von 1,5 Metern, so kann sich ein Lichtbogen bilden und die Luft wird leitend. Die Folgen eines Stromschlages sind in den meisten Fällen tödlich. Unter und neben einer Fahrleitung muß ein Mindestabstand von 3 Metern, darüber von 4 Metern eingehalten werden. Es ist auch zu berücksichtigen, daß es nicht leicht ist, diesen Abstand immer korrekt abzuschätzen. Auch ‚Wasser‘ ist leitend, obwohl destilliertes Wasser ein Nichtleiter ist. Natürlich ist es auch verboten, Gleisanlagen als Unbefugter zu betreten oder Güterwagen zu besteigen.

‚Das System Eisenbahn ist sehr sicher, wenn man ihm mit ausreichendem Respekt begegnet‘, so Nagel abschließend.