Monika Baumgartner übergibt 3000 Unterschriften für den Metrobus 50

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 14.06.2011 (34/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Dienstag, 14. Juni 2011, übergaben die Bürgerinitiative Metrobus 50 Moosach und die Aktion Münchner Fahrgäste 3000 Unterschriften an den Münchner Bürgermeister Heb Monatzeder. Schauspielerin Monika Baumgartner überreichte die Unterschriften und ein Modell des Gelenkbusses, der bald wieder durch Moosach fahren soll. Nach dem Konzept der Aktion Münchner Fahrgäste sollen die Metrobuslinien 50 und 51 die Metrobusnordtangente bilden. Diese Forderung wird auch vom zuständigen Bezirksausschuß 10 Moosach unterstützt. ‚Diese Unterschriften verleihen der Forderung nach der Wiedereinführung des Metrobusses ein besonderes Gewicht‘, sagte Bürgermeister Hep Monatseder. ‚Der demographische Wandel muß in diesem Viertel besonders berücksichtigt werden.‘

Die Bedienung eines ganzen Stadtquartiers wurde mit der Eröffnung der U-Bahnlinie 3 nach Moosach eingestellt, obwohl sich die Erschließung mit der neuen U-Bahn für die Bewohner nicht verbessert hatte. Mit vielfältigen Aktivitäten machten Bewohner und Fahrgäste auf diesen Mißstand aufmerksam. Der Münchner Stadtrat entscheidet demnächst über das Leistungsprogramm 2012. Die Bürger hoffen, daß sich dabei alle Fraktionen im Rathaus für die Metrobusnordtangente einsetzen.

Die Aktion Münchner Fahrgäste sieht in der Metrobusnordtangente Vorteile für alle Fahrgäste, besonders natürlich aus den angrenzenden Stadtvierteln. Durch die Beschleunigung der Metrobuslinie 50 könnte der zusätzlich erforderliche Bus sogar mittelfristig wieder eingespart werden, so daß sich die Betriebskosten nicht erhöhen.

Stammstreckensperrung führt zu keinem Chaos

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 13.06.2011 (33/2011)

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Damit Bauarbeiten an den Gleisen und Haltepunkten durchgeführt werden können, wurde die Stammstrecke der Münchner S-Bahn am Freitag, am Freitag, 10. Juni 2011, ab 19:30 Uhr gesperrt. Die Fahrgäste mußten auf einen Schienenersatzverkehr (SEV), der von Pasing bis Ostbahnhof eingerichtet war, oder andere Verkehrsmittel umsteigen. Die Sperrung dauert über das gesamte Pfingstwochenende bis Dienstag früh.

Im Gegensatz zu den Zuständen bei unvorhersehbaren Störungen kamen die Münchner Fahrgäste gut mit der ungewöhnlichen Situation klar. Viele einheimische Fahrgäste mieden die S-Bahn und wichen auf U-Bahn, Trambahn und reguläre Busse aus. Dies war möglich, da die S-Bahn München frühzeitig über die Streckensperrung informiert hatte und dieses Thema in den Medien eine breite Resonanz fand. Hier muß man die ausführliche und mehrmalige Berichterstattung ausdrücklich loben. Natürlich wurden manche Fahrgäste auch vom Ausfall der Züge auf der Stammstrecke überrascht. Aber eine große Zahl von Helfern mit gelben Westen stand mit Auskünften bereit. Die Anzahl der eingesetzten Busse war ausreichend, wenn es auf der Route aber auch zu Engpässen kam. So war die Situation in der Arnulfstraße im Bereich des Hauptbahnhofs in östlicher Fahrtrichtung besonders am Samstag unerträglich. Die SEV-Busse, Taxen und der Individualverkehr stauten sich, da eine Abbiegespur Richtung Bahnhofsvorplatz gesperrt war. Hier muß bei künftigen Fällen dringend Abhilfe geschaffen werden. Wir fordern, daß dem Schienenersatzverkehr zum Beispiel auch im Tal bessere Fahrmöglichkeiten geschaffen werden. Auch das Wegeleitsystem zu den SEV-Haltestellen muß optimiert werden. Dazu wird sich der Fahrgastverband mit den zuständigen Stellen in Verbindung setzen.

Das Ersatzkonzept der noch verkehrenden S-Bahnen hat sich bewährt. Sehr positiv war die direkte Verbindung von Pasing zum Ostbahnhof mit der S8. In 18 Minuten konnte diese Strecke bewältigt werden, genauso wie im Regelverkehr. Dabei würden wir uns nur zusätzliche Umsteigemöglichkeiten am Heimeranplatz und an der Poccistraße wünschen. Der vom Münchner Stadtrat Dr.-Ing. Georg Kronawitter wieder ins Gedächtnis gerufene ‚Regionalzughalt Poccistraße‘ wäre eine ideale Umsteigemöglichkeit in die U-Bahnlinien U3 und U6. Im Normalfall käme er vielen Fahrgästen der Südostbayernbahn aus Richtung Mühldorf zugute.

Auch diese Streckensperrung zeigt wieder, wie wichtig Verknüpfungen der unterschiedlichen Verkehrsmittel im MVV-Verbundraum sind. Unglücklich war zum Beispiel die gleichzeitige Unterbrechung der Trambahnlinie 19 zwischen Willibaldplatz und Pasing. Auch der fehlende Ausbau der Laimer Unterführung zur Umweltverbundröhre machte sich negativ bemerkbar.

Bewährt haben sich die Koordinatoren in Pasing und am Ostbahnhof, die dafür sorgten, daß die Busse in regelmäßigen Abständen auf die Strecke geschickt wurden. Die Kapazität der eingesetzten Fahrzeuge war in den meisten Fällen ausreichend, da sich die Fahrgäste andere Wege gesucht hatten oder die Pfingstferien außerhalb Münchens verbrachten.

‚Wir danken allen Mitarbeitern, die an der Planung und Durchführung der Stammstreckensperrung beteiligt waren‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Sie haben die Aufgabe gut bewältigt und kleine Unzulänglichkeiten sofort behoben. Aber auch den Mitarbeitern der Medien gehört ein großes Lob, denn sie haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, daß die Mehrheit der Fahrgäste sehr gut informiert war.‘

Monika Baumgartner übergibt Unterschriften für den Metrobus 50

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.06.2011 (32/2011)

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Terminhinweis:

Die Schauspielerin Monika Baumgartner übergibt 3000 Unterschriften für die Wiederinbetriebnahme der Metrobuslinie 50 in Moosach. Die Bürgerinitiative Metrobus 50 Moosach und die Aktion Münchner Fahrgäste setzen sich für eine Metrobusnordtangente ein. Diese verbindet Johanneskirchen mit dem Romanplatz. Der Münchner Stadtrat entscheidet im Juli 2011 im Rahmen des Leistungsprogramms 2012 über die künftige Gestaltung des Linienverkehrs.

Die Unterschriften werden dem 3. Bürgermeister der Landeshauptstadt München, Hep Monatzeder, übergeben.

Dienstag, 14. Juni 2011, 14:00 Uhr
Büro des 3. Bürgermeisters
Zimmer 203, Rathaus München, Marienplatz

Der Termin eignet sich zur Bildberichterstattung

Monika Baumgartner und Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, stehen im Anschluß an die Übergabe der Unterschriften für Fragen zur Verfügung und erläutern das Projekt im Ratskeller.

Achtung Zugverkehr!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 31.05.2011 (31/2011)

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Am Montag, 30. Mai 2011, kam es gegen 23:15 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Strecke der Münchner Trambahnlinie 20, die das Stadtzentrum mit Moosach verbindet. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden des Verunglückten, aber auch dem betroffenen Trambahnfahrer. Das tragische Geschehen ist wieder einmal ein Anlaß, darauf hinzuweisen, daß Gleise nur mit besonderer Vorsicht und an den dafür vorgesehenen Stellen überquert werden sollten. Der Weg eines Schienenfahrzeuges ist in der Regel vorhersehbar. Allerdings wird häufig die Geschwindigkeit eines herannahenden Zuges unterschätzt. Trambahnen und Eisenbahnen können nicht ausweichen und haben auch einen erheblichen Bremsweg. Alkohol ist im Verkehr stets ein schlechter Begleiter.

‚Obwohl die Bahnen sehr sichere Verkehrsmittel sind und die Verkehrsunternehmen viel dafür tun, daß niemand zu Schaden kommt, gibt es vermeidbare Unglücksfälle‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir raten jedem, daß er sich einem Schienenfahrzeug nur mit der notwendigen Vorsicht und dem erforderlichen Respekt nähert.‘