Trambahnlinie nach Berg am Laim wird Erfolg haben

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 29.06.2012 (30/2012)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Aktion Münchner Fahrgäste begrüßt das am 29. Juni 2012 im Rathaus vorgestellte neue Trambahnprojekt vom Max-Weber-Platz zum Vogelweideplatz und weiter bis zum S-Bahnhof Berg-am-Laim. ‚Endlich wird der Fehler von 1988 revidiert, als man im Zuge der U-Bahn-Eröffnung den Trambahn-Linienbetrieb auf der Strecke zum Vogelweideplatz einstellte und die Wendeschleife übereilt abbaute‘, so Stefan Hofmeir von der Aktion Münchner Fahrgäste. Die Anwohner in der Einsteinstraße forderten seitdem regelmäßig die Wiederinbetriebnahme. Mit der Verlängerung zum S-Bahnhof Berg-am-Laim wird die neue Strecke noch attraktiver.

Von den 2,7 Kilometern müssen lediglich 1,3 Kilometer neu gebaut werden, da der Rest als Zufahrt zum Betriebshof bereits vorhanden ist. ‚Die Stadtwerke sollten hier einmal zeigen, daß auch heute noch eine Neubaustrecke auch innerhalb nur eines Jahres gebaut werden kann‘, so Hofmeir.

Mit dieser Neubaustrecke werden spätere Verlängerungen möglich. Neben der von der MVG ins Spiel gebrachten Verlängerungsmöglichkeit in Richtung Zamdorf regt die Aktion Münchner Fahrgäste auch eine Überprüfung in Richtung Südosten zu den U-Bahnhöfen Josephsburg und Michaelibad an. Damit wäre dann auch die 2011 vom stellvertretenden Fraktionssprecher des CSU-Ortsverbands Perlach, Thomas Kauer, angeregte Wiederinbetriebnahme nach Neuperlach planbar.

Leerstand in Moosach

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 22.06.2012 (29/2012)

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Man sprach schon vom ‚Moosacher Stachus‘, also einem sehr belebten Platz. Gemeint war der Kreuzungsbereich von Dachauer Straße, Pelkovenstraße und Baubergerstraße. Inzwischen tut sich das Gewerbe entlang der aufgelassenen Metrobuslinie 50, die nun vorzeitig am Olympia-Einkaufszentrum wendet, sehr schwer. Aktuell gibt es einen beachtlichen Leerstand in den Laden- und Bürolokalen. Prominentestes Beispiel ist ein Schnellrestaurant, das nun nach 15 Jahren geschlossen hat.

‚Die Moosacher leiden unter der mangelhaften Verbindung im Stadtbezirk unendlich‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Aber auch der ganze Münchner Norden leidet unter der langsamen und teilweise nicht vorhandenen Bus-Nordtangente‘.

Das von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) vorgeschlagene Leistungsprogramm 2013 entspricht nicht den Bedürfnissen und begründeten Erwartungen der lokalen Bürgervertreter und der Fahrgäste. Insbesondere in Anbetracht der nun bekannt gewordenen Überlegungen der MVG die Münchner Fahrgäste mit bis zu 15 Prozent höheren Fahrpreisen zu schröpfen, ist das Leistungsprogramm nicht angemessen.

Übrigens stellt sich schon auch die Frage, wann es der MVG endlich möglich ist, die Versprechungen zum Jahresfahrplan 2012 zu erfüllen. Der Fahrgastverband fordert, daß unverzüglich alle vorhandenen ‚alten‘ Trambahnzüge vom Typ P/p fahrbereit gemacht werden und umgehend Fahrzeuge aus anderen Städten für München ausgeliehen werden, um den aktuellen Fahrzeugmangel zu beheben. Grundsätzlich muß es bei allen Schienenfahrzeugen eine höhere Betriebsreserve geben. Dafür bezahlen die Fahrgäste schon jetzt die hohen Fahrpreise, denen eine mangelhafte Leistung entspricht.

Bayerischer Ministerpräsident trifft sich mit Fahrgastverband

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.06.2012 (28/2012)

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Der Bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer, hat sich mit Vertretern der Aktion Münchner Fahrgäste zum Gedankenaustausch getroffen. Dabei stand der Ausbau der Münchner S-Bahn im Mittelpunkt.

‚Wir stehen voll und ganz hinter dem Sofortprogramm der Bayerischen Staatsregierung zum Ausbau der Münchner S-Bahn‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir freuen uns, daß sich Ministerpräsident Seehofer persönlich um die Sorgen, Anregungen und Wünsche der Fahrgäste kümmert und den Ausbau nun massiv voran treiben wird, um das gesamte S-Bahnsystem zu stabilisieren.‘

Zur ständigen Erinnerung an die anstehenden Baumaßnahmen erhielt Seehofer einen Bagger im Maßstab der Märklin-H0-Eisenbahn überreicht.

Den Vertretern des Fahrgastverbandes war es wichtig, daß es möglichst schnell zu spürbaren Verbesserungen kommt. Seehofer versprach, sich auch notfalls selbst für kleinere Verbesserungen einzusetzen, die offensichtlich notwendig sind.

‚Wir freuen uns, daß die S-Bahn München nun zur Chef-Sache des Ministerpräsidenten geworden ist und blicken wirklich hoffnungsvoll in die Zukunft‘, meinte Nagel abschließend.

Rettet den MVV!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 18.06.2012 (27/2012)

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Ausgerechnet bei der Feier zum 40. Jubiläum des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) verkündete der Geschäftsführer der städtischen Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) neue Überlegungen für spezielle Tarife für die Stadt. Gerade die einheitliche ‚Bedienoberfläche‘ von S-Bahn, U-Bahn, Trambahn und Bus waren vor 40 Jahren die große Errungenschaft für die Fahrgäste. Hans-Jochen Vogel, der damalige Münchner Oberbürgermeister nannte dies in seinem Festvortrag eine ‚unerhörte Kühnheit‘. Und es ist ein gewaltiger Vorteil für die Fahrgäste des MVV, daß zum Beispiel mit der Streifenkarte sowohl in der Stadt, wie auch im Umland gefahren werden kann.

‚Für das Wohl und Wehe der Fahrgäste sind in erster Linie die Aufgabenträger, also die Politiker von Stadt, Land und Landkreisen, verantwortlich‘, stellt dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, fest. ‚Die Verkehrsunternehmen haben genügend Hausaufgaben zu machen und sollten sich in erster Linie um die Erbringung der im Fahrplan versprochenen Leistungen kümmern.‘

Die MVV-Tarife müssen weiterentwickelt werden, so muß die Geltungsdauer von Zeitkarten flexibler werden. Also eine Wochenkarte auch von Mittwoch ab gültig sein. Auch für die Studenten muß angesichts der speziellen Münchner Situation mit den entlegenen Lehrstätten eine Lösung gefunden werden. Grundsätzlich hält die Aktion Münchner Fahrgäste aber am Gemeinschaftstarif und an der einheitlichen Fahrgastbedienung fest.