Nach der Einigung auf ein Schlichtungsverfahren zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) und der Deutschen Bahn war es eine gute Nachricht: Der Lokführerstreik wird beendet. Allerdings wurden diejenigen Fahrgäste enttäuscht, die hofften, daß danach unmittelbar alle Züge wieder fahren würden. Die Bahn tut sich mit der Rückkehr zum Normalfahrplan schwer.
Kategorie: Pressemitteilungen
Tragischer Tod in der U-Bahn erfordert Maßnahmen
Am Dienstag, 12. Mai 2015, gegen 09:45 Uhr, wollte ein amerikanisches Touristenpaar aus Florida vom U-Bahnhof Sendlinger Tor aus mit der U-Bahn fahren. Sie begaben sich auf den Bahnsteig der U3 in Richtung Fürstenried West. Die 63jährige Frau wollte sich anhand der elektronischen Anzeige orientieren und ging ein paar Schritte rückwärts, um die Anzeige besser erkennen zu können. Dabei stürzte sie in das Gleisbett.
Lokführerstreik hatte katastrophale Auswirkungen
Der Lokführerstreik ist beendet – er hatte katastrophale Auswirkungen, die auch langfristig nachwirken. Das System Eisenbahn wurde nachhaltig beschädigt. Für Fernbusse und Mietwagenverleiher war es ein Super-Konjunkturprogramm.
Erhöhtes Beförderungsentgelt für Schwarzfahrer
Der Bundesrat hat den Weg freigemacht, das „Erhöhte Befördrungsentgelt“ auf 60 Euro zu erhöhen. Dies trifft natürlich die Schwarzfahrer, aber auch Fahrgäste, die sich im manchmal schon vorhandenen Tarifdschungel verirren.
Lokführerstreik: Politik ist für diesen Schlamassel verantwortlich
Die Lokführer wollen wieder streiken. Die Bahnkunden werden unermeßlich leiden – und man fragt sich: Wer ist dafür verantwortlich? Bei der ehemaligen Deutschen Bundesbahn saßen Beamte in den Führerständen und in den Stellwerken. Die Bahn stellte im Rahmen der Daseinsfürsorge die notwendige Mobilität sicher. Dann entschloß sich die Politik, den bundesweiten Schienenverkehr privatrechtlich zu organisieren.
